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Südtirol im Januar 1810. Gemeinsam mit den bayerischen Verbündeten hat Napoleons Frankreich die Alpenregion fest im Griff. Nur der Tiroler Andreas Hofer wehrt sich gegen die Bevormundung und organisiert den Widerstand in seiner Heimat. Als er fliehen muss, verrät der Schennaer Landwirt Franz Raffl den beliebten Freiheitskämpfer für 1500 Gulden an die Franzosen, worauf dieser gefangen genommen und in Oberitalien von einem Kriegsgericht zum Tode verurteilt wird. Raffl, den die Bevölkerung fortan den "Judas von Tirol" nennt, wandert nach Bayern aus.
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Historisch sehr detaillierte Darstellung des Verrats an Andreas Hofer, bei der allerdings nicht das Leben des Freiheitskämpfers im Mittelpunkt steht, sondern die Umstände, die Raffl getrieben haben. Johann Schuler liefert hier ein bemerkenswertes Porträt eines Mannes ab, der nicht ander kann als den Beschützer seiner Heimat auszuliefern.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
TV-Heimatdrama um den Bauernknecht Franz Raffl, den Verräter des Tiroler Volkshelden Andreas Hofer.
Kurzbeschreibung
DVD 1: Spielfilm über die Umstände und Hintergründe des Verrats an Andreas Hofer durch den Knecht Franz Raffl 1810. Zugleich eine realistische Schilderung des Lebens in den Bergdörfern Südtirols zu Anfang des 19. Jahrhunderts. Verfilmt von Werner Asam frei nach Motiven des gleichnamigen Theaterstücks (1897) von Karl Schönherr. DVD 2: Dokumentation des BR über die Zeit der napoleonischen Besetzung Bayerns und Tirols. Der Zeitbogen spannt sich von der Schlacht bei Hohenlinden (1800), zwischen den französischen Truppen und einer bayerischen-österreichischen Armee, bis zum Untergang Napoleons und der Neuordnung Europas 1815.