"der job" ist ein sehr informatives buch über den autor und seiner persöhnlichen bezugsname zu den von ihm literarisch verarbeiteten erfahrungen und ansichten, die er in der zeit seiner langjährigen schaffenszeit immer wieder bearbeitet hat.
da geht es um die von ihm und brion gysin entdeckte collagemethode genannt cut up und fold in. um seine erfahrungen als eine art "testperson" in seiner kurzen zeit als mitglied von scientology, welche er stark kritisiert. (naked syientology) im gespräch mit daniel odier lässt der autor von naked lunch und junky (zwei bücher die das prüde amerika der 50gerjahre und das damalige moralischen empfinden stark aufgebracht haben),- einen sehr guten einblick in seine arbeit und ihr umfeld ein.
es wird über raumfahrt, sexuelle orientierungen wie auch über massenmanipulation mittels der dialektischen sprache durch massenmedien, als auch über sein persöhnliches verhältniss zum schreiben gesprochen. von den ansichten der inka,- bis zur öffentlichen zensur im bezug auf seine arbeit.über hyrogliephen und ihrem vorteil gegenüber der heutigen schrift. und dem wandel vom patienten zu einem "junky" durch das gesetz.
ein wirklich interessantes buch über einen sehr interessanten menschen und seinen erfahrungen im grenzbereich des "innerspace".
sehr redseelig und ausführlich, selbst dann auch wenn man mit den literarischen texten des autors wenig anfangen kann.