Ned Allen, Anfang 30 und begeisterter Tennisspieler, ist seit 4 Jahren Verkaufsleiter von CompuWorld der drittgrösten Computer-Zeitschrift der USA. In seinem Job in New York gilt es, möglichst viele Abschlüsse zu machen und seine gesetzten Quoten zu erfüllen. Er und sein Team sind wirklich die Top-Verkäufer, bis sich plötzlich alles verändert. Kurz vor Weihnachten, als alle auf ihre jährliche Prämie warten, wird bekannt, dass die Firma an eine deutsche Firma verkauft worden ist. Unruhe macht sich in der Firma breit und auch Ned Allen wird nervös, weil er zu viele Schulden am Halse hat, da er täglich über seine Verhältnisse lebt. Diese Schwäche, immer in der „Oberliga" spielen zu wollen, egal, was es kostet, wird Ned Allen auch später zum Verhängnis.
Nach der Übernahme erhält er ein verlockendes Jobangebot von der deutschen Firma, was allerdings bedeutet, dass er seinen eigenen Chef ausboten muss. Die Ereignisse spitzen sich zu, als Ivan Dolinsky, ein Mitarbeiter von Ned Allen, eine Zusage für eine 6-seitige Anzeige und damit einen Riesenauftrag verliert. Jetzt sollen Köpfe rollen, die von Dolinsky und Allen. Allen erfährt von einem Mitarbeiter, dass Ted Peterson, der die Anzeige gestoppt hat, in üble Machenschaften verwickelt ist und erpresst diesen mit seinem neu erworbenen Wissen, um seinen Job zu behalten. Dennoch verliert Ned Allen den Job, obwohl er sich bereits in der Rolle des Verlagsleiters sah, da die Firma Neujahr an den Konkurrenten in New York verkauft worden ist und er nun von einem Tag auf den anderen gefeuert wird. Das Ganze war eine hinterhältige Falle, in die Ned Allen hineingeraten ist und so gehen seine Emotionen mit ihm durch und er schlägt den Deutschen, der ihm das Jobangebot gemacht hat, zu Boden.
Das ist das Ende seiner Karriere. Ned Allen bekommt einen Eintrag in seine Personalakte und findet keinen Job mehr als Verkäufer, da keiner sich die schlechte Publicity leisten kann. Allerdings hat er auch das Problem, dass er sich durch seine Frau Lizzy, die als PR-Managerin tätig ist, nicht helfen lassen will und von ihr nicht abhängig sein will. So sucht er Zuflucht im Alkohol, gefährdet seine Ehe, nimmt unterbezahlte, kleine Jobs in New York an, weil er nicht aus der „Oberliga" in NY verschwinden will und rutscht immer weiter ab, bis ihm eine verlockendes Jobangebot gemacht wird, welches er annimmt. Er weiss allerdings nicht, dass er als Geldwäscher für illegale Geschäfte genutzt wird. Als er dahinter kommt und aussteigen will, soll ihm ein Mord angehängt werden...
Der Roman von Douglas Kennedy zeigt, wie schnell man die Treppe in der Finanzwelt hoch, aber auch wieder herunter fallen kann. Obwohl der Autor hier in Deutschland leider nicht so bekannt ist, ist der Roman wirklich sehr empfehlenswert.