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Der Jesuswahn: Wie die Christen sich ihren Gott erschufen. Die Entzauberung einer Weltreligion durch die wissenschaftliche Forschung [Gebundene Ausgabe]

Heinz-Werner Kubitza
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (57 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

Januar 2011
Die Bibel ist das am meisten überschätzte Buch der Weltliteratur, Jesus von Nazareth die am meisten überschätzte Person der Weltgeschichte. Mit solchen Thesen hinterfragt der Autor, selbst promovierter Theologe, die in Europa vorherrschende Weltreligion des Christentums. In gut lesbarer Form und nicht ohne Ironie wird gefragt, ob die Bibel denn tatsächlich ein gutes und ethisch wertvolles Buch sei, wie die Kirchen immer wieder behaupten, oder ob sich im Alten Testament nicht vielmehr ein zorniger Kriegsgott austobt und das Neue Testament für das Ende der Zeiten die Vernichtung aller Ungläubigen ankündigt. Wer da glaubt und getauft wird, der soll selig werden, wer aber nicht glaubt, der soll verdammt werden. (Mk 16,16).
Und es wird gefragt, ob sich die Kirchen denn zu Recht auf jenen Jesus von Nazareth berufen, den sie als Gottes Sohn verkündigen. Denn die wissenschaftliche Forschung hat längst erkannt, dass Jesus ein ganz anderer war und mit dem Jesus der Kirchen fast nichts gemein hat. Das Christentum bewegt sich in der Weltgeschichte ohne Fahrschein. Dieses Buch richtet sich sowohl an Gläubige und Anhänger der Kirchen, die sich nicht scheuen, auch mit unangenehmen Fakten konfrontiert zu werden, als auch an der Kirche Fernstehende, die immer schon vermutet hatten, dass mit dem Christentum etwas nicht stimmen kann.

Wird oft zusammen gekauft

Der Jesuswahn: Wie die Christen sich ihren Gott erschufen. Die Entzauberung einer Weltreligion durch die wissenschaftliche Forschung + Der gefälschte Glaube: Eine kritische Betrachtung kirchlicher Lehren und ihrer historischen Hintergründe + Keine Macht den Doofen!: Eine Streitschrift
Preis für alle drei: EUR 40,84

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 382 Seiten
  • Verlag: Tectum-Verlag; Auflage: 2. Bearb. u. erg. (Januar 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3828824358
  • ISBN-13: 978-3828824355
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 15,2 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (57 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 14.911 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Dr. Heinz-Werner Kubitza ist seit fast 20 Jahren Inhaber des Tectum Wissenschaftsverlags in Marburg. Er hat in Frankfurt, Tübingen, Bonn und Marburg evangelische Theologie studiert und dort auch promoviert. Schon im Studium hat er sich intensiv mit dem Problem des historischen Jesus beschäftigt und dabei theologisch quasi hinter die Kulissen geschaut. Daneben war er aber auch in Kirchengemeinden viele Jahre ehrenamtlich aktiv und ist so auch mit der psychischen Gestimmtheit von Gläubigen bestens vertraut. Kubitza ist Fördermitglied der Giordano Bruno Stiftung, die sich für Aufklärung und eine humanistische Ethik einsetzt.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut Empfehlenswert 22. April 2013
Von TomB
Format:Gebundene Ausgabe
Ich kann mich nur den positiven Rezensionen anschließen. Über den Inhalt ist bereits viel zutreffendes geschrieben worden. Ich kann nur sagen, dieses Buch ist eine große Hilfe und Unterstützung, für die Menschen, die mit dem Christentum von frühauf aufwachsen mussten und deren Zweifel an der Richtigkeit und Glaubwürdigkeit dieser Religion mit zunehmenden Alter immer größer wurden. Dieses Buch nimmt die Restzweifel und erleichtert so eine klare Entscheidung (und damit lebt es sich deutlich besser!) gegen diesen absurden religiösen Wahn. Was für eine unglaubliche Lüge ist doch das Christentum, die größte Lüge der letzten 2000 Jahre. Ein Jammer, wieviel Leid und Zerstörung dadurch entstanden ist. Dies kann nun endlich besser werden. Es liegt bei uns!
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232 von 275 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Nachdem ich in den letzten Jahren bibel- und kirchenkritische Bücher von Buggle, Deschner, Lüdemann und anderen gelesen habe, war ich mir nicht sicher, ob es sich für mich lohnen würde, nun auch noch den Jesuswahn" von Kubitza zu studieren. Es hat sich gelohnt, sogar schon bevor ich das Buch in den Händen hatte. Denn der Autor hat etliche Leseproben auf jesuswahn de zur Verfügung gestellt.

Kubitzas Beitrag zur religiösen Ausnüchterung" hat das Potential, zu einem Standardwerk populärwissenschaftlicher Bibelkritik zu werden. Sein erster Satz lautet: Die Bibel ist das am meisten überschätzte Buch der Weltliteratur." (S. 9) Schon das erste Kapitel (Der peinliche Gott des Alten Testaments") demonstriert eindrucksvoll, dass sich auf den Macht- und Rachephantasien nomadisierender Wüstenbewohner keine akzeptable Ethik aufbauen lässt. Wer sich der Illusion hingibt, der Autor habe nur einzelne Stellen aus dem Zusammenhang gerissen, möge zur Strafe das gesamte AT lesen.

Wichtiger ist aber der Rest des Buchs, denn die Christenheit definiert sich ja über den Jesus, der schon wenige Jahrzehnte nach seinem schmachvollen Tod am Kreuz (oder Pfahl?) zum göttlichen Christus weiterentwickelt wurde. Hier legt der promovierte Theologe detailliert dar, wie Jesus zuerst von Paulus, der sich für den historischen Jesus nicht interessierte, und dann von den vier amtlich zugelassenen Evangelisten die Gottessohnschaft angedichtet wurde. Man braucht ja eigentlich nur jede Aussage des Markus mit den folgenden drei Evangelien zu vergleichen, um zu merken, dass diese Erzählungen vorne und hinten nicht stimmen. Der eine weiß" dies, der andere jenes, und oft wird nicht miteinander Vereinbares zum gleichen Sachverhalt berichtet. Diese mühselige Arbeit nimmt uns jedoch der Verfasser ab und zitiert im fortlaufenden Text die entsprechenden Stellen, so dass man nicht ständig in der Bibel oder in einem Anhang nachschlagen muss. Natürlich geht er dabei immer wieder auf interessante Überlegungen und Ergebnisse der kritischen Theologie ein. Am Ende bleibt vom Jesus der Sonntagspredigten (die am meisten überschätzten Person der Weltgeschichte") nicht viel übrig: Der Christus der Kirche ist ein Geschöpf dieser Kirche selbst, nicht er hat die Kirche begründet, sondern die Kirche hat Christus begründet." (S. 233)

Kubitza schreibt intelligent, flüssig, unterhaltsam, pointiert und ohne theologische Laien zu überfordern. Besonders gut haben mir - zum Thema passend - seine häufigen bildlichen Vergleiche gefallen.

Wer sich nicht speziell für die Debatte Kreationismus vs. Evolutionslehre" interessiert, sollte sich lieber Kubitzas Jesuswahn" als den Gotteswahn" von Dawkins zulegen.
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45 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Ich konnte dieses Buch kaum aus der Hand legen, weil es sehr spannend und flüssig geschrieben war - mit einer gehörigen Portion Distanz und Ironie.

Es ist populärwissenschaftlich geschrieben, damit auch der Laie sich ein Bild machen kann von historisch-kritischen Forschungen innerhalb der Theologie. Das sollte jedoch nicht zu Abwertungen führen bei einigen Kritikern, denn der Autor ist promovierter Theologe und hat sich umfassend und mit einer Fülle an Belegen mit diesem Thema auseinandergesetzt.

Hier wird zum einen auf den kriegerischen 'Gott' im AT hingewiesen - im Gegensatz zum eher liebevollen im NT, der aber doch die Gläubigen mit einem strafenden Gericht erschreckt. Widersprüche überall.

Weiterhin wird aufgezeigt, welch unterschiedliche Inhalte die synoptischen Evangelien aufweisen, wer von wem abgeschrieben und nach eigenem Gutdünken etwas hinzugefügt hat, etc... Alles in allem weniger historische Fakten über Jesus als vielmehr Glaubenszeugnisse der Evangelisten.

Es wird weiterhin aufgezeigt, wie es zum 'Auferstehungsglauben' kam und welche Rolle hellenistische Mythen gespielt haben, etc...

Als Fazit kann man sagen, dass der historische Jesus ein ganz anderer gewesen sein muss als es von der Kirche gelehrt wird.

Weiterhin wird darauf eingegangen, dass der gesamte Dogmatismus in der Kirche dazu diesen soll, ein Fundament zu stützen, das schon lange keins mehr ist. Es hat sich im Grunde selbst ad absurdum geführt und seine Tradition wird quasi nur aufgrund von Machtstreben weiterhin aufrecht erhalten.

Während die protestantische Kirche sich durch die Aufklärung eher hat 'weichspülen' lassen, beharrt die kath. weiterhin hartnäckig auf Dogmen und Unfehlbarkeit.

Alle Mythen, die kirchlicherseits verkündet werden, sind unter wiss. Betrachtung nicht mehr haltbar. Auch die 10 Gebote taugen nicht zur Begründung einer humanen Ethik. Unsere jetzigen moralischen Werte stammen hauptsächlich aus der Aufklärung, sind von Menschen für Menschen gemacht und bedürfen keiner Erhöhung durch ein Gottesbild.

Kubitza plädiert - auch im Sinne der Giordano-Bruno-Stiftung - für einen säkularen, auf Vernunft basierenden Humanismus.

Dieses Buch ist interessant für alle Zweifler und Atheisten - Menschen, die weiterhin glauben WOLLEN, werden es entweder ignorieren oder emotional abwerten.
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1.0 von 5 Sternen Botschaft nicht verstanden
Es nützt nichts Personen im Nachhinein zu analysieren. Das ist ein wissenschaftlicher Ansatz der die Wahrheit
auch nur vermuten läßt und bestenfalls mit den... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Uwe veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Ja, die liebe Wissenschaft
Es ist kalte, unmenschliche Wissenschaft. Nur darf man etwas nicht: Herleiten, dass es etwas so nicht möglich ist, bzw. gewesen ist, z.B. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Isenschmid Juerg veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Kubitza der Verlierer.
Kubitza schreibt sehr holprig, ohne Zusammenhang und wenig intelligent. Zu vieles entspringt aus seinen persönlichen Ressentiments gegen Christen, insofern ist alles gespickt... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Jumpinjackflash veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Es kann nicht genügend Bücher dieser Art geben!
Ein großartiges und mutiges Buch. Den bereits vorliegenden Rezensionen ist nicht mehr viel hinzuzufügen. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Tannhäuser veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Wegen Polemik nur drei Punkte
Die Bezeichnung "Jesuswahn" im Titel ist polemisch und stellt Jesusgläubige als Spinner hin. Als Marketinggag eher unglücklich gewählt, weil damit von vornherein... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Hera Titan veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Hat mir ein totales neues Weltbild gegeben
Uneingeschränkt empfehlenswert für alle die selbst auch mal denken wollen.
Sie werden erstaunt sein wie Sie bevormundet und getäuscht wurden.
Vor 4 Monaten von henricus versteeg veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Problem erkannt, Lösungen verschwiegen
Es gibt kritische Bücher über das Christentum. Die besten sind m.E. von Gläubigen geschrieben. Oder zumindest von Ex-Gläubigen, wie es scheint. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Motörfett veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Wunschvorstellungen sind schlechte Berater
Recht hat der Autor möglicherweise mit der Feststellung,
dass Religion mit Menschen zu tun hat,
die "Halt" suchen -
und dass zumindest einige von den... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von G. Kohl veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ausgezeichnete Zusammenfassung der neutestamentlichen Forschung
Das Buch „Der Jesuswahn“ von Heinz-Werner Kubitza gibt einen hervorragenden Überblick über die Erkenntnisse der neutestamentlichen Forschung und man kann das Buch grob in... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Thomas Lettner veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein brillantes spannendes Buch zum Thema Religionskritik
Hier zeigt sich hohe Fachkompetenz, getragen von umfassenden historischen Kenntnissen sowie beeindruckendem theologischen Faktenwissen - dargelegt mit der Logik des gesunden... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Uta G. veröffentlicht
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