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Diese Rezession schreibe ich einige Monate nachdem ich das Buch gelesen und desöfteren über die Gedanken des Autors refklektiert und sogar nachgeschlagen habe.
Das Hauptaugenmerk und sozusagen die "Wurzel allen Übels und Unübels" der Börse liegt laut Dent in der demographischen Entwicklung. Nicht Nachrichten und Ereignisse wie z.B. der 11.September bestimmen die Richtung der Börse - nein, es ist die demographische Entwicklung. Derartige Ereignisse beeinflussen nur kurzfristig die Börse, bevor diese wieder den "normalen" Gang eingeht.
Laut Dent kann man deshalb ziemlich genaue Aussagen darüber machen, wie die Börse in den nächsten Jahren, sogar Jahrzenten sich entwicklen wird. Er nennt genaue Jahreszahlen, an denen Wendepunkte zu erwarten sind.
Auch gut finde ich den Ansatz, dass beispielsweise die Inflation kein monetäres Problem ist, sondern eine Art Bezahlung für die Ausbildung unserer Kinder....
Einseitig finde ich jedoch, dass Dent nur auf die Aktienmärkte eingeht, den Niedergang beschreibt und nicht ein einziges Mal das Wort Gold oder "aktienfeindliche" bzw. "zentralbankenfeindliche" Alternativen in den Mund nimmt. Wer von Abschung oder Rezession spricht, sollte vielleicht Alternativen zu Aktien aufzeigen.Vielleicht muss man das auch als Hintergrund der Sichtweise eines Amerikaners sehen, der sich nur auf Geld und Aktien alleine (zu sehr) beschränkt.
Dass teilweise Wiederholungen von einer Sache mehrmals durchgekaut werden, steht schon zutreffend in einer anderen Rezession eines Lesers.
... Lesen Sie weiter... ›Nach Darstellung der Kernaussagen, dreht sich H.S. Dent ständig im Kreis und wiederholt sich mehrmals.
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