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Produktinformation
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DIE STORY:
SONACHI und PICHAI sind seit ihrer Kindheit befreundet. Ihre Mütter waren Prostituierte in Krung Thep (Bangkog). Beide sind "Berufsunfälle". Sowohl dies als auch die gemeinsame Vergangenheit verbindet. Nachdem sie während ihrer Zeit im Drogenhandel einen Dealer getötet hatten, konnten sie der harten Gefängnisstrafe nur durch eine fünfjährige Läuterung in einem buddhistischen Kloster "entfliehen". Seitdem sind sie in Diensten der Royal Thai Police in Bangkog, im 8. Destricct, dem berüchtigten "Rotlichtviertel". Beide sind sogenannte "archat-cops", das heißt unbestechlich und hart, nur ihrem Dienst verschrieben. Für Thai-Verhältnisse sozusagen abnorm, weil die ganze Polizei - wie der übrige Staatsapparat - korrupt ist und letztendlich davon lebt.. COLONEL VIKORN - ihr Vorgesetzter - beauftragt sie mit der Beschattung eines schwarzen US-Sergeanten. Warum wissen sie nicht. Der Sergeant wird während dessen auf äußerst ungewöhnliche Art ermordet. Auch PICHAI muß dabei das Zeitliche segnen. SONCHAI will seinen "Bruder" rächen und macht sich auf die Suche nach dem Mörder. Auch das FBI hat Interesse an der Sache und schickt KIMBERLEY JONES, eine attraktive FBI-Agentin aus den USA. Sie soll SONCHAI bei seinen Ermittlungen unterstützen. Die Spur führt zu einem amerikanischen Schmuckhändler, der sich auf Jade spezialisiert hat und schließlich immer tiefer in einen Sumpf aus illegalen Geschäften, sexuellen Abgründen und Korruption ...
FAZIT:
Ein anspruchsvoller Kriminalroman voller Exotik und fernöstlicher (Thai-) Philosophie. In seinem Tiefgang - sowohl was die innerliche Verfassung der Hauptfigur, als auch deren ambivalentes Verhältnis zu der Welt, in der sie lebt angeht - erinnert das Buch stark an die anspruchsvollen Kriminalromane von Manuel Vázques Montalbán (der übrigens 2003 auf dem Flughafen von Bangkog an einem Herzinfarkt gestorben ist) um dessen Privatdetektiv Pepe Carvalho in Barcelona.Zwar ist SONCHAI noch lange nicht in dem desillusionierten Stadium Carvalhos gleichwohl zeigen seine Selbstzweifel starke Parallelen dazu auf. Wo Carvalho sich in Selbstmitleid oder seine politische Vergangenheit flüchtet, findet SONCHAI in der (bewundernswerten) buddhistischen Lebensart (besser: Philosophie) seinen Rückhalt. Hier wie dort kommt es im Ergebnis nicht darauf an, den "Täter" zu entlarven und ihn seiner gerechten Strafe zuzuführen. Dies scheint auch gar nicht möglich. Viel wichtiger sind die Beweggründe der einzelnen Protagonisten und deren Konfliktlösung. Wie gesagt, ein wirklich recht anspruchsvoller Kriminalroman, der - wohltuend - dem "Nullachtfünfzehnschema" der üblichen Krimileichtkost eben gerade nicht folgt!
... und wie immer viel Spaß beim Nachlesen!
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