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Der Irrgarten: Roman
 
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Der Irrgarten: Roman [Taschenbuch]

Panos Karnezis
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Panos Karnezis hat ein phantastisches Buch geschrieben. Ein Roman, so unfassbar spannend, dass er tief unter die Haut geht.

Die Figuren dieses Romans sind uns allesamt so sympathisch, weil sie weder Helden noch Scheusale oder gar Götter sind und weil Karnezis niemals über sie zu Gericht sitzt. Zudem verfügt dieser Roman über eine außergewöhnliche erzählerische Kraft und Autorität, was umso bemerkenswerter ist, als es sich um ein Debüt handelt.

Wie bereits T. S. Eliots ›Das wüste Land‹ impliziert, brauchen wir den Glauben an das Bedeutsame. Karnezis nähert sich diesem Thema jedoch ungleich differenzierter und mehrschichtiger. Wie schon in seinem literarischen Debüt, dem zu Recht hoch gelobten Erzählungsband ›Kleine Gemeinheiten‹, schreibt er entlang einer punktierten Line zwischen wacher und träumender Welt, indem er geschickt zwischen Mystifizierung und Demystifizierung variiert… Tiefgründig, geistreich und voller Einfallsreichtum beweist Karnezis mit seinem ersten Roman ›Der Irrgarten‹ erneut, dass er über eine ganz eigene und zudem wichtige literarische Stimme verfügt.

Der vielleicht bezauberndste und liebenswerteste Aspekt seines erzählerischen Stils ist der sichere Umgang mit dem magischen Realismus. Hier und da fühlt man sich an De Bernières erinnert, manchmal sogar an Garæia Márquez, doch die verrückte Schönheit der Karnezis’schen Fantasie ist ganz und gar seine eigene. Einige der wie zufällig auftauchenden Sprachbilder sind geradezu atemraubend und bleiben noch lange, nachdem der anatolische Staub sich gelegt hat, in unserem Gedächtnis haften.

Bewunderswert ist dieser Roman allein schon aufgrund der diversen erzählerischen Qualitäten, die Karnezis bereits offenbart hat. Da wäre zunächst der scharfe, ironische und dennoch stets gütige Blick, den er auf die menschliche Torheit und Ignoranz wirft. Die Figuren sind ebenso überzeugend und liebenswert wie fehlerhaft und lächerlich. Und nicht zuletzt hat er ein scharfsinniges Auge dafür, wie unbewusst getroffene Entscheidungen die Richtung unseres Lebens bestimmen … ›Der Irrgarten‹ zeigt uns erneut, dass wir es hier mit einem hoch talentierten Autor zu tun haben, der sich auf dem Weg in höhere literarische Sphären befindet.

Eine subversive, bös-komische Allegorie auf die Geschichte des 20. Jahrhunderts, in der jeder, der zu leidenschaftlich träumt, liebt oder glaubt, einer unmittelbaren und gnadenlos harten Bestrafung unterzogen wird.

Kurzbeschreibung

Die tragikomische Odyssee einer griechischen Brigade, die sich im Sommer 1922 auf der Flucht vor den Türken in der anatolischen Wüste verirrt.

Nach drei Jahren des Versuchs, die Mittelmeer-Region des türkisch-osmanischen Reichs zu besetzen, zieht sich die griechische Armee im Sommer 1922 geschlagen aus Kleinasien zurück. Tausende von Soldaten fliehen Richtung Küste, um von dort aus zurück in die Heimat zu gelangen. Eine Brigade jedoch hat sich verirrt, mitten in der anatolischen Wüste und ohne jeden Funkkontakt nach außen.

General Nestor scheint seine Truppen im Kreis zu führen, chancenlos und ohne Aussicht auf Rettung. Abhängig von immer größeren Mengen an Morphium, gibt er sich seiner Leidenschaft für die griechische Mythologie hin, während die Moral seiner Offiziere langsam im Wüstensand versinkt: eine Reihe von Diebstählen gibt ebensolche Rätsel auf wie die kommunistischen Pamphlete, die seit geraumer Zeit allmorgendlich im Lager entdeckt werden. Die Erinnerung an ein gemeinsam verübtes Massaker drängt zudem immer stärker in die Köpfe der Soldaten und droht ihnen allmählich den Verstand zu rauben.

Da hilft auch das Wort Gottes nicht, das Pater Simeon über sein Megaphon verbreitet, bis seine Bibel eines Tages einem Unglück zum Opfer fällt. Erst als der Tross auf eine bisher vom Krieg verschonte griechische Siedlung stößt, scheint sich das Schicksal zu wenden. Doch anders als der Herr kennen die nach Gerechtigkeit heischenden Furien keinerlei Gnade, und so folgen sie rachsüchtig den Männern in das scheinbar friedliche Dorf.

Der Verlag über das Buch

»Panos Karnezis hat ein phantastisches Buch geschrieben. Ein Roman, so unfassbar spannend, dass er tief unter die Haut geht.« Die Rheinpfalz»Die Figuren dieses Romans sind uns allesamt so sympathisch, weil sie weder Helden noch Scheusale oder gar Götter sind und weil Karnezis niemals über sie zu Gericht sitzt. Zudem verfügt dieser Roman über eine außergewöhnliche erzählerische Kraft und Autorität, was umso bemerkenswerter ist, als es sich um ein Debüt handelt.« The Sunday Times

»Wie bereits T. S. Eliots »Das wüste Land« impliziert, brauchen wir den Glauben an das Bedeutsame. Karnezis nähert sich diesem Thema jedoch ungleich differenzierter und mehrschichtiger. Wie schon in seinem literarischen Debüt, dem zu Recht hoch gelobten Erzählungsband »Kleine Gemeinheiten«, schreibt er entlang einer punktierten Line zwischen wacher und träumender Welt, indem er geschickt zwischen Mystifizierung und Demystifizierung variiert… Tiefgründig, geistreich und voller Einfallsreichtum beweist Karnezis mit seinem ersten Roman »Der Irrgarten« erneut, dass er über eine ganz eigene und zudem wichtige literarische Stimme verfügt.« The Times

»Der vielleicht bezauberndste und liebenswerteste Aspekt seines erzählerischen Stils ist der sichere Umgang mit dem magischen Realismus. Hier und da fühlt man sich an De Bernières erinnert, manchmal sogar an Garæia Márquez, doch die verrückte Schönheit der Karnezis’schen Fantasie ist ganz und gar seine eigene. Einige der wie zufällig auftauchenden Sprachbilder sind geradezu atemraubend und bleiben noch lange, nachdem der anatolische Staub sich gelegt hat, in unserem Gedächtnis haften.« The Guardian

»Bewunderswert ist dieser Roman allein schon aufgrund der diversen erzählerischen Qualitäten, die Karnezis bereits offenbart hat. Da wäre zunächst der scharfe, ironische und dennoch stets gütige Blick, den er auf die menschliche Torheit und Ignoranz wirft. Die Figuren sind ebenso überzeugend und liebenswert wie fehlerhaft und lächerlich. Und nicht zuletzt hat er ein scharfsinniges Auge dafür, wie unbewusst getroffene Entscheidungen die Richtung unseres Lebens bestimmen … »Der Irrgarten« zeigt uns erneut, dass wir es hier mit einem hoch talentierten Autor zu tun haben, der sich auf dem Weg in höhere literarische Sphären befindet.« Times Literary Supplement

»Eine subversive, bös-komische Allegorie auf die Geschichte des 20. Jahrhunderts, in der jeder, der zu leidenschaftlich träumt, liebt oder glaubt, einer unmittelbaren und gnadenlos harten Bestrafung unterzogen wird.« Publishers Weekly

Über den Autor

Panos Karnezis, geboren 1967 in Griechenland, zog 1992 nach England. Er studierte Ingenieurwesen und im Anschluss Creative Writing an der University of East Anglia. 2002 erschien sein international hochgelobtes literarisches Debüt, der Erzählungsband »Kleine Gemeinheiten«. »Der Irrgarten« ist sein erster Roman. Panos Karnezis lebt in London.
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