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Kundenrezensionen

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am 5. Februar 2009
Nicht immer decken sich die oft reißerischen Verlagsbeschreibungen mit den eigenen Leseerfahrungen. Im Fall des vorliegenden Buches der jungen Journalistin Andrea Hoffmann kann ich dem Verlag jedoch nur zustimmen: Tatsächlich lüftet die Autorin den Schleier der Vorurteile und versteht es, kenntnisreich und einfühlsam Licht in unser einseitig westlich geprägtes Bild dieses Vielvölkerstaates zu bringen. Andrea Hoffmanns Buch kann man daher auch als einen nachhaltigen Beitrag zum Verständnis einer anderen Kultur verstehen. Ihre lebendige Sprache macht auch die Lektüre der historischen, kulturellen und religiösen Auseinandersetzungen im Iran lesenswert, zumal es Andrea Hoffmann versteht, diese plausibel mit heutigen Phänomenen in Politik und Gesellschaft zu verknüpfen. Sahnehäubchen sind die beiden Schlusskapitel über die Stellung der Frauen und die Jugend in der Islamischen Republik. Ein uneingeschränktes "Fünf-Sterne-Lob" für dieses tolle Buch!
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am 9. September 2012
Dieses Buch ist eine erstklassige Beschreibung des heutigen Irans.
Es gibt Einblick in eine Welt, die in der westlichen Welt oft verkannt wird.
"Alle Frauen werden unterdrückt, alle tragen den Tschador, alle sind fanatisch dem Islam verbunden etc ..."
Die Autorin versteht es, diese Vorurteile anhand der Geschichte zuwiderlegen, ohne zu wissenschaftlich zu werden.
Sie beschreibt das Leben in den Städten und Familien, wie sich ein Volk mit unterschiedlichen geschichtlichen
Ereignissen arrangiert und Wege findet, sein Leben in Einklang mit überlieferter Kultur und neuen Regierungen
zu bringen. Menschen finden immer einen Weg....
Ich war 2011 im Iran und habe in keinem Land in dieser Häufigkeit intelligente, tolerantere, neugierige und
aufgeschlossenere Menschen erlebt.
Vielen Dank für dieses Buch, es trägt dazu bei, Vorurteile abzubauen.
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am 9. Februar 2009
Da ich demnächst für ein paar Wochen zum ersten Mal in den Iran reisen werde, habe ich mich zur Vorbereitung mit entsprechender Lektüre versorgt. Ein Glücksfall war dabei für mich, dass das Buch von Andrea Hoffmann noch rechtzeitig vor meinem Fahrtantritt erschienen ist! Ihre 'Innenansichten einer Kulturnation', wie es im Klappentext heißt, sind offenbar von großer Kenntnis und einem tiefen Verständnis für die Andersartigkeit der iranischen Politik und Gesellschaft geprägt. Andrea Hoffmann versteht es, dem Leser die Widersprüchlichkeit dieses Vielvölkerstaates durch viele Beispiele auch aus dem Alltag des Landes nahe zu bringen. Nach der Lektüre kann ich feststellen, dass Andrea Hoffmanns Iran-Buch weit mehr als lediglich Reiselektüre ist: Es lüftet den Schleier, hinter dem sich dieses Land für uns verbirgt!
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am 19. September 2011
Als deutsche Ehefrau eines Iraners habe ich in der Vergangenheit viele Bücher über die Heimat meines Mannes gelesen. Dies ist das erste, das auf sehr anschauliche Weise geschichtliche Zusammenhänge mit der heutigen Situation im Iran verknüpft. Diskussionen und unterschiedliche Wertvorstellungen innerhalb der iranischen Gesellschaft, z.B. zwischen Sunniten und Schiiten, aber auch das Selbstverständnis der Iraner insgesamt werden von Andrea Claudia Hoffmann so einleuchtend dargestellt, dass ich sie zum ersten Mal richtig verstanden habe.
Ein herausragendes Buch für alle, die sich für diese uns manchmal fremde Kultur interessieren.
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am 8. Februar 2009
Wenn man sich mit dem Nahen Osten, seinen so vielfältigen Menschen und den dort entstandenen Kulturen beschäftigt, kommt man nicht umhin, auch den Iran näher zu betrachten. Dabei bin ich auf das soeben erschienene Buch von Andrea Hoffmann gestoßen. Ein absoluter Volltreffer! Ihre Beschreibungen des Alltags, von Politik, Religion und Gesellschaft im Iran sind sehr plastisch und gut nachzuvollziehen. Es fällt leicht sich in die Kultur und die Menschen hineinzuversetzen. Das Buch hilft ungemein, die Iranische Kultur einmal abseits der politischen Ereignisse zu sehen und hat dafür eine große Leserschaft verdient.
Der jungen Autorin gebührt ein großes Lob für die Empathie und Differenziertheit, mit der sie Land und Leute beschrieben hat. Ich hoffe daher, dass der Diederichs-Verlag, der dieses Buch so attraktiv gestaltet hat, auch bei der Werbung für Andrea Hoffmann Der Iran. Die verschleierte Hochkultur nicht sparen wird!
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VINE-PRODUKTTESTERam 8. Juli 2015
Ich werde in diesem Jahr eine Iran-Reise zu machen und hatte mich bereits mit den Bruni Prasske Büchern sehr positiv
eingestimmt.Jetzt musste noch ein historisch, politisch untermauertes Werk her. Und da ist dieses Buch genau richtig.
Eine wunderbare geschichtliche, politische, ebenso neuzeitliche Darlegung über den Iran ist eben dieses Buch.

Mia culpa, mein geschichtliches Wissen was recht schmal. Zumindest das was die historische Geschichte betrifft.
Die Schah-Zeit kannte man aus unseren Medien, westlich positiv verbrämt.
Komeini und seine Herrschaft - ebenso aus unseren Medien.

Die Autorin war viel im Land, spricht die Sprache und hat offensichtlich mit viel Freude dieses Land kennengelernt
und kann dadurch hervorragend berichten, erläutern, erklären, informieren, zeigen. Ich bin sehr beeindruck und freue
mich in einigen Wochen dieses Land selber erleben zu können, meine eigenen Erfahrungen sammeln zu dürfen.
Das ich als Frau mit Kopftuch laufen muss, lange Hose und langes Oberteil, das ist auszuhalten.
Und ich hoffe auch Einheimische treffen und kennenlernen zu können/dürfen?

Ich bin schon der Meinung, das unsere Medien sehr eingeschränkte Informationen weitergeben, die meist sehr negativ
gefärbt sind. Vielleicht weil USA & Israel den IRAN als den großen Bösewicht und Feind propagieren? Regierungen sagen nicht immer
das aus was "das Volkd" meint oder denkt. Und in diesem Fall, so liest es sich, schon gar nicht. Sicherlich hat das mit der
strikten Gesetzgebung zu tun, die wohl zwar bei den Mullahs ein große Rolle spielt. Wenn ich dem Buch glauben schenken
darf, so ist der Großteil der Bevölkerung aber anderer Meinung. Warum tut sich der Islam so schwer Änderungen in unserer jetzigen Welt,
eben nach Mohammed, zu akzeptieren? Nun ja, wenn Glaube und Politik eine Einheit bilden, dann ist das wohl die einzige Möglichkeit
"die Menschen in Schach zu halten". Eine Trennung wäre besser für die Menschen und das Land. Deswegen müssen sie ja nicht
ihre Religion ändern wollen. Schade, sehr schade.
Ich freue mich jedenfalls auf die Reise und die Eindrücke, die auf mich zukommen werden.
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am 26. Mai 2014
Hoffmann bombadiert unermüdlich und gelehrt mit Fakten, bilanziert 3000 Jahre Geschichte und Geistesgeschichte, bis hin zum gedanklichen Fundament des Ajatollah Khomenei. Quellenangaben fehlen zumeist, dennoch wirkt die Lektüre enorm informativ. Mitunter wären freilich Tabellen oder Diagramme besser als lange Absätze, zum Beispiel bei den Unterschieden zwischen Schia- und Sunni-Islam, bei den Schia-Imamen oder bei der Abfolge der Pahlevi-Schahs. Es gibt jedoch nur eine allgemeine, gut dreiseitige Zeittafel und ein knappes Literaturverzeichnis. Das Buch endet noch vor der gescheiterten grünen Revolution 2009.

Das Buch räumt mit vielen Vorurteilen auf: Die Schahs kommen sehr schlecht weg, Khomenei wird nicht von allen Geistlichen geschätzt, und Frauen, Christen und Juden geht es gar nicht so schlecht. Aber Hoffmann liefert auch viele Beispiele für diktatorisches Verhalten des Teheraner Regimes.

Iran-Touristen suchen vergeblich spezielle Reisebezüge. So spricht Hoffmann zwar ausführlich über die 11+1 Schia-Imame, doch den leicht besuchbaren Imam-Reza-Schrein im iranischen Maschhad erwähnt sie mit keinem Wort. Auch viele andere Mausoleen und historische Stätten im geschichtsbewussten Iran nennt Hoffmann nie im Zusammenhang mit ihren Geschichtsabrissen. Reportage-Elemente, Alltagsszenen, Portraits einfacher Leute fehlen weitgehend, Hoffmann bleibt verallgemeinernd; nur die Kapitel über Frauen und Jugendliche bieten ein paar Human-Interest-Zeilen.

Die Fokus-Journalistin Hoffmann formuliert leicht lesbar, aber peplos und bieder, mit Ausrufezeichen und rhetorischen Fragen, sie schachtelt öfter und liegt gelegentlich grammatisch schief. Hoffmann wiederholt Ausgelatschtes wie "vertritt die Ansicht". Etwas mehr Lektorat hätte das Buch aufgewertet.

Meine Lieblingsbücher zum Iran bleiben neben dem Lonely Planet Iran die Teheran-Erinnerungen von Azadeh Moaveni. Ramita Navais City of Lies (Mai 2014) könnte dazu passen.
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am 13. April 2015
War gerade im Iran und habe die wesentlichen Thesen des Buches Zeile um Zeile bestätigt gefunden. Das Werk mag populärwissenschaftlich daherkommen. Gleichwohl halte ich es - obschon inzwischen nicht eben mehr eine Neuerscheinung - für das beste derzeit erhältliche Buch über das (hinreissend schöne ), Land. Peter Rawert
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am 12. Juli 2009
Ich habe mir das Buch gekauft, um als Laie ein besseres Verständnis für die Hintergründe der aktuellen Entwicklungen im Iran zu entwickeln. Das Buch war sehr gut strukturiert und die Lektüre sehr kurzweilig. Außerdem denke ich, dass ich einen guten Überblick über die Geschichte, Kultur und Religion des Iran gewinnen konnte. Ziel erreicht! Allerdings habe ich mich persönlich sehr über die Häufung von Rechtschreib- oder Grammatikfehlern ab Mitte des Buches geärgert - teilweise 3 oder 4 Fehler pro Seite! (Groß-/Kleinschreibung, unterschiebliche Schreibweise von Eigennamen, fehlende Wörter, falsche Beugung ...)

Fazit: Inhalt und Stil sehr gut, Form befriedigend!
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am 12. Februar 2013
Dieses Buch ist sehr interessant,es gibt Einblicke in die vielfältige Geschichte des Landes ohne 'trocken' zu werden und man entdeckt und versteht viele Zusammenhänge besser.
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