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Der Informationscrash: Wie wir systematisch für dumm verkauft werden
 
 
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Der Informationscrash: Wie wir systematisch für dumm verkauft werden [Taschenbuch]

Max Otte
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch (1. Dezember 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548373623
  • ISBN-13: 978-3548373621
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 30.586 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Max Otte
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Er war einer der ganz Wenigen, die den Kollaps der Weltfinanzmärkte vorausgesehen haben. Obwohl die Nachfrage nach Büchern über die Auslöser der Krise allmählich schon wieder rückläufig ist, steht das geradezu prophetische Werk Der Crash kommt des zum „Star-Ökonomen“ erklärten Max Otte noch immer auf den Bestsellerlisten. Euphorisiert von seinem Weitblick und ganz nach dem Motto „Man muss das Eisen schmieden, solange es heiß ist“, hat der Wormser Wirtschaftswissenschaftler flugs nachgelegt.

Der Informationscrash – um im Bild zu bleiben – lautet der Titel seines neuesten Werks, einer beißenden Kritik an den Fehlentwicklungen unserer Informationsgesellschaft. Allen voran an den zunehmenden Defiziten, die das Internet offenbart. Bisweilen noch immer als Inbegriff für Unbestechlichkeit und als Hoffnungsträger für ein Höchstmaß an Objektivität gefeiert, ist dieses Medium nach Meinung von Otte längst zum Spielball einer groß angelegten Desinformationskampagne verkommen, weswegen er sich nach eigenem Bekunden eigentlich „Die Desinformationswirtschaft“ als Buchtitel gewünscht hätte. Otte macht seine alarmierenden Erkenntnisse unter anderem an den großen Finanzportalen fest, die ihm zufolge zu „reinen Verkaufveranstaltungen“ mutiert seien und die Benutzer im Zweifelsfall gezielt mit schädlichen oder gar falschen Informationen versorgten. Dies sei umso bedauerlicher, als nicht nur der Laie angesichts der rasant wachsenden Komplexität von Gesetzen und Produkten mehr den je auf Hilfe und zuverlässige Information angewiesen wäre.

Sein Fazit: „Je undurchsichtiger die Märkte werden, umso leichter haben es die großen Anbieter, Preise, Konditionen und Produkte zu lancieren, die ein normal denkender Mensch nicht kaufen würde.“ Um der Desinformationswirtschaft widerstehen zu können, kann Otte allen souveränen Anleger nur dringend empfehlen, sich selbst ein solides Wissensfundament anzueignen. Ein wahrhaft ernüchternder Blick auf die Realitäten in unserer viel gepriesenen Informationsgesellschaft. – Arnold Abstreiter -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Was dem einen ihr Marx, ist den anderen ihr Otte." Telepolis "Otte legt den Finger in die Wunde." dpa Wirtschafftsredaktion, 02.11.09, Karolin Köcher

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81 von 86 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Tschechov
Format:Gebundene Ausgabe
Prof. Dr. Max Otte, bekannt vor allem durch seinen Mega-Bestseller 'Der Crash kommt', identifiziert in seinem neuesten Werk die Finanzkrise als Symptom einer gezielten Desinformation durch verschiedene gesellschaftliche Kräfte.

Er zeigt in überzeugender Weise auf, dass in vielen Bereichen von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft die Informationsstandards mehr und mehr verfallen. So werden hochkomplexe und undurchschaubare Finanzprodukte konstruiert, welche dem Privatanleger Sicherheit und Rendite suggerieren. Letztlich wird der Verbraucher in seiner Hilflosigkeit allein gelassen, weil der Vertrieb derartiger Produkte provisionsgetrieben und die Bank in den meisten Fällen der Gewinner dieser Wetten ist. Die eigentliche Beratung bleibt auf der Strecke. Der Verbraucher fühlt sich orientierungslos und alleingelassen zurück. Immer komplexer werdende Gesetze und eine undurchsichtige Produkt- und Preispolitik vieler Großkonzerne sind weitere Beispiele eines Kartells der Desinformationswirtschaft.

Der Autor führt aus, wohin diese gefährlichen Entwicklungen führen: zu einer Erosion oder gar Spaltung der Gesellschaft. Diese Befürchtungen sind keineswegs Ergebnis einer Verschwörungstheorie. Vielmehr führt Max Otte eine Vielzahl von Belegen an, welche die gewitzten Strategien der Desinformationswirtschaft entlarven. Das erklärte Ziel seiner Darstellung ist es, dem mündigen und aufgeklärten Bürger die Mechanismen der Desinformation zu erklären, um sich davor zu schützen.

Max Otte benennt drei Triebkräfte der Desinformation und belegt diese an vielfältigen Beispielen:
1.) Interesse der Wirtschaftsakteure an Desinformation
2.) Macht- und Ahnungslosigkeit der Politik
3.) Die Schwächung der Medien und des Journalismus.

Unter Rekurrrierung auf politische Ideen, u.a. von Weber oder Rousseau, stößt Professor Otte eine Wertedebatte an, an deren Ende eine Rückbesinnung der Politik auf das Gemeinwohl stehen soll. Er hält ein flammendes Plädoyer für eine wahre Soziale Marktwirtschaft und tritt für eine Regulierung in der Tradition des Ordoliberalimus ein. Ein starker Rechtsstaat mit einem starken und unabhängigen Beamtentum (Idee des Staats-Dieners) soll für die Durchsetzung des Allgemeinwohls sorgen. Der Staat dürfe sich nicht aus der Verantwortung ziehen und müsse die rechtlichen, sittlichen, psychologischen und politischen Voraussetzungen für eine soziale, faire und funktionsfähige Marktwirtschaft schaffen.

Wie schon in seinen vergangenen Werken gelingt es Prof. Otte, in einer anschaulichen und leicht verständlichen Sprache komplexe Muster gesellschaftlicher Phänomene zu beschreiben und zu erklären. Dabei verharrt er nicht auf der Ebene der Erklärung, sondern legt auf fundierte, kritische Weise den salzbestreuten Finger auf die offenen Wunden unserer Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung. So kann dieses Buch als eine Art moderner Kapitalismuskritik aufgefasst werden. Max Otte tritt ein für eine aufgeklärte bürgerliche und soziale Marktwirtschaft, wo Werte wie geschäftliche Anständigkeit, Loyalität und die Einhaltung fairer Spielregeln gepflegt und wiederbelebt werden müssen.

Angesichts der wachsenden Desinformationswirtschaft wird es immer wichtiger, dass souveräne Anleger und Verbraucher sich ihre eigenen Gedanken machen und ein solides Wissensfundament haben, um der Desinformationswirtschaft zu widerstehen. Im abschließenden Kapitel gibt Prof. Otte einige Denkanstöße, wie wir als Verbraucher unsere Mündigkeit erhalten und uns vor den Verwirrspielen der Desinformation schützen können.

Fazit: Ein typischer Otte! Unkonventionell, unbequem, aufwühlend und weitsichtig! Mit diesem Werk werden wir Verbraucher aufgeklärt über ein neues schleichendes Phänomen, welches sich hinter der Fassade der Finanzkrise verbirgt und den Zusammenhalt unserer Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung gefährdet.
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49 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Permanente Aha-Erlebnisse 18. November 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Es steht zu vermuten, dass man zu diesem Buch dann kommt, wenn einem andere Publikationen des Autors (Der Crash kommt) gefallen haben, oder aber, wenn man sich ohnehin kritisch mit unserer Gesellschaft und hier v.a. der Des-Informations-Welt auseinandersetzt. In beiden Fällen trägt einen das vorliegende Buch von einem Aha-Erlebnis zum nächsten. Der Grund dafür liegt darin, dass man eigentlich wenig Neues erfährt, sondern vielmehr Bestätigungen und Vertiefungen von Vermutungen, die man selbst seit längerer Zeit hatte. Derartige Bestätigungen produzieren, trotz des furchterregenden Ernstes der Materie, starke Glücksgefühle und die Freude darüber, eben doch nicht allein zu sein mit seiner Meinung.
Das Buch ist exzellent recherchiert, unterhaltsam geschrieben, ohne dabei an Niveau einzubüßen, und es regt zum permanenten Nachdenken über sich selbst und über die Welt in der wir leben an. Es ist ein Buch, das man nicht ins Regal stellt, sondern weitergibt an Freunde.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Dem Buch-Interessenten bietet sich ein verwirrendes Bild: Die 10 bisherigen Rezensionen reichen von begeisterten 5 Sternen bis zu herablassend negativen 1 Stern Beurteilungen. Was nun?
Auf jeden Fall bekommt man für sein Geld ein lesenswertes Buch. Für den einen mag es eine Menge Neues beinhalten, für den anderen weniger, unterhaltsam zu lesen wird es für jeden sein, der sich für zukunftsorientierte Wirtschaftsthemen interessiert. Der Reiz liegt darin, sich selbst ein Urteil zu bilden, wie viel Sterne man aus welchem Grund vergeben möchte. Oder man verborgt das Buch und sorgt so für interessante Diskussionen.
Meine Meinung: Max Otte hält unserer Gesellschaft mit enormen Fachwissen (siehe das endlos lange Literaturverzeichnis) einen kristallklaren Spiegel vor und nennt Fakten bzw. Firmen beim Namen: Mc Donalds, Danone, Google, Lidl, Ikea, Bahn und Telecom, sie alle werden an den Pranger gestellt. Er beschreibt nicht nur, wie Desinformation systematisch betrieben wird, sondern auch den damit verbundenen kulturellen Werteverfall. Freilich läßt er den Leser mehr oder weniger schockiert und ratlos zurück, weil er zwar andeutet, wie man die geschilderten Missstände beheben könnte, aber mich damit nicht überzeugen konnte. Dafür ziehe ich einen Stern ab.
Besonders die junge "Internetgeneration", die er nur flüchtig erwähnt, wird sich der gezielten Desinformation nicht mehr entziehen können und deshalb werden wohl in nicht so ferner Zukunft die multinationalen Konzerne und Banken unser Leben bestimmen...
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Die neuesten Kundenrezensionen
viele Facetten fehlen
Nach dem Buch zu urteilen, greift Max Otte hauptsächlich die internationale Rechnungslegung an und verteidigt das deutsche Rechnungslegungssystem. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Goldstandard veröffentlicht
dünne Informationen aufgekocht
Nachdem ich einige Publikationen des herrn Otte durchaus gut fand habe ich wir auch dieses Werk zugelegt.
Aber nach ein paar Seiten gleich wieder bereut. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von moonraker veröffentlicht
Der Informationscrash von Max Otte
In seinem Buch Der Informationscrash" legt der linksliberale Princeton-Absolvent für VWL und BWL, Max Otte, dar, wie die Neofeudalwirtschaft" die Desinformation des... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Dominique Voigt veröffentlicht
Preußische Elitebeamte für den Aufbau einer stabilen...
Das Buch von Professor Otte will »Bestandsaufnahme unserer Wirtschaft und Gesellschaft« sein. So zieht Max Otte endlich die Konsequenzen aus seinen bisherigen wirtschaftlichen... Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Mimir veröffentlicht
Deutschland, wir haben ein Problem!
Max Otte prophezeite in seinem 2006 erschienenen Buch "Der Crash kommt" den Kollaps der Finanzmärkte. Die Entwicklung gab ihm recht. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Klemens Taplan veröffentlicht
Schnellschuss
Inhaltlich ist Buch in Manier einer Zeitschrift geschrieben und in einem polemischen Stil gehalten. Leider strotzt das Buch nur so von Rechtschreibfehlern, so dass es wie ein... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Mai 2010 von F. Mertens
So lange jeder an sich selbst denkt, ist an alle gedacht ...
... das ist das Prinzip des Neo-Liberalismus, der in allen Bereichen unseres Lebens überhand nimmt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Mai 2010 von SA.M.T
Wichtig und richtig - aber auch oberflächlich und verstreut
Das Buch beschreibt ein grundsätzliches und wichtiges Problem das, speziell nach der Bankenkrise, zurecht
mehr in den Blickpunkt rückt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Februar 2010 von Jan M. Freyberg
Leider eines der schwächeren Werke von Max Otte
Max Otte beschreibt in seinem neuesten Werk aus seiner Sicht die Ausgangspunkte des Finanzcrashs von 2008 und erläutert, dass unser jetziges System in einem... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Februar 2010 von Manuel Neuschäfer-rube
Must read!
Das ist mit Abstand das beste Buch, das ich seit langem gelesen habe! Das Buch klärt auf und macht dem Leser bewußt, was er schon lange spürt:Informationsmüll... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. Januar 2010 von R. Luedtke
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