Ein namhafter Literaturkritiker hat einmal gesagt, Menschen ab einem gewissen Alter sollten nicht versuchen, Bücher zu schreiben. Der Autor des vorliegenden Buches hat diesen Rat erfreulicherweise nicht befolgt.
Mit dem Roman "Der Informatiker" hat er ein beachtliches Werk in der belletristischen Literatur zur Völkerverständigung geschaffen. Die Basis zur Entstehung dieses Romans ist zweifellos sein autobiographisches Werk "Der vergessene Krieg auf dem Balkan", das im Abera Verlag erschienen ist.
Es gelingt dem Autor, den Leser mitzunehmen in die Welt des Mario Büchner, der in der Montan Union die Verwaltung auf ein neues Computersystem umstellt und gleichzeitig allerlei Einfallsreichtum entwickelt, um seinen Vater bei der Werbung für das Buch über den Krieg auf dem Balkan zu unterstützen.
Allein die damit verbundenen Ereignisse versetzen den Leser von Beginn an in Spannung. Eine Geschichte mit vielen Fassetten und zahlreichen Überraschungen nimmt ihren Lauf und endet mit einer romantischen Hochzeit in Montenegro am Skutarisee, ein geschichtsträchtiger Ort, der auch in dem autobiographischen Werk des Autors über den Krieg auf dem Balkan eine bedeutende Rolle spielt.
Eine unterhaltsame Geschichte voller Überraschungen, die sich auch als Beitrag zur Völkerverständigung versteht.