Ein britischer Biologe wird in New Haven (USA) überfahren. Bald ist klar, daß es Mord war. Die Schwester des Toten bittet den Freund einer Freundin, der Agent beim Secret Service ist, um Hilfe. Da dieser nichts Besseres zu tun und sich den Anweisungen seines Chefs sowieso notorisch widersetzt, fängt er an, Nachforschungen zu betreiben. Ein paar Freunde von ihm helfen und die Gerechtigkeit nimmt ihren Lauf.
Ungefähr so geht die Story. Die Handlung ist vorhersehbar und zum Teil hanebüchen, die Figuren sind platt und klischeehaft und die Dialoge häufig unrealistisch, ja, sogar lächerlich.
Es gibt sicher einige Talente unter den deutschen Thrillerautoren. Heinlein gehört mit diesem Buch sicher nicht dazu.
Peinlich finde ich den Versuch des Knaur-Verlags, mit Hilfe eines Frank-Schätzing-Zitats ("ein Gen für Spannung"; weiß Schätzing, daß er das gesagt hat?) und eines Vergleichs zu John Grisham, der nun wirklich überhaupt nicht angebracht ist, Leser zu gewinnen.