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am 28. März 2016
...ein Mensch kennt das Buch... NICHT. Alle, die hier nur 1 Stern vergeben haben, haben das Buch gelesen und lapidar abgeurteilt, dass das Buch besser sei als der Film. Gut, in Ordnung, aber ist der Film für sich genommen deshalb schlecht? Nur weil ich zuerst ein leckeres Menü gegessen habe, muss der Fraß an der Frittenbude doch nicht per se schlecht sein.

Ich beispielsweise fand den Film für sich genommen gut. Die Charaktere spielen ihre Rollen gut, die Szenerie ist lustig, es kommt keinen Moment Langeweile auf. Der Regisseur patzt ein bisschen, die Kameraführung könnte sich vielleicht auch ein wenig anstrengen, aber alles in allem eine gelungene Mischung aus Abenteuer und Humor.

Und noch etwas: es gibt nahezu keine unlogischen Handlungen. Alles ist in sich schlüssig (wenn auch verrückt), alles könnte rein theoretisch so passiert sein. Naja, vielleicht war der Ausbruch aus dem Gulag mittels Handgranate etwas gewagt, aber ansonsten hat es wirklich gepasst.

Bevor ich also rin künstlerisches Werk einfach aburteile, weil das Werk, aus dem es hervorgegangen ist, noch besser war, überlege ich, ob das, was der Ressigeur und seine Hauptdarsteller wirklich so wenig wert war. Und noch etwas: wenn ich nur 1 Stern gebe, dann bedeutet das auch, dass es ein sehr schlechter Film war und sogar zu den schlechtesten Filmen aller Zeiten gehört. Und hier wird es schon recht unfair: wer schon einmal Space Invaders oder Mars Attack gesehen hat, der weiß, es gibt schlimmeres. Was geben wir dann solchen Filmen? Minus 4 Sterne?

P.S.: Ich habe die beiden oben genannten Filmtitel frei erfunden, jede Ähnlichkeit mit existierenden Filmen sind frei erfunden, geschweige denn habe ich sie gesehen.
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Dieser Film hat es echt schwer. Jeder vergleicht ihn mit der literarischen Vorlage und schüttelt bedenkenschwer den Kopf. Dem Einen ist er nicht ernst genug, der Nächste vermisst wichtige Stellen und historische Bezüge, ein Dritter schließlich wünscht sich berühmte Schauspieler. Klar, sie alle haben aus ihrer Perspektive recht, aber für den Genuss des Streifens ist das vollkommen egal.

Es ist den Machern der Romanverfilmung nämlich gelungen, die wundervolle Erzählung um den Hundertjährigen, der an seinem runden Geburtstag ausbricht, in köstliche Abenteuer verstrickt wird und dabei sein ereignisreiches Leben passieren lässt, wundervoll leicht und höchst vergnüglich zu präsentieren. Der schwarze Humor, der schon dem Roman eigen ist und die Skurrilität der Figuren – vom Polizeiinspektor über die bescheuerten Gangster hin zu der durch Zufall zusammengewürfelten Viererbande – kommt in dem Film voll zum Tragen. Selbst die Elefantendame Sonja setzt sich im wahrsten Wortsinn mit Bravour ins Geschehen.

Ich habe Tränen gelacht bei den Erlebnissen, die Alan Karlsson (Robert Gustafsson) erlebt, und ich wurde dabei noch einmal an die herrliche Lektüre erinnert, die allerdings (und das ist vielleicht ein Vorteil) ein paar Jahre zurück liegt. Insgesamt ein toller Film, der davon profitiert, ohne große Namen auszukommen und vor allem frei zu sein von jeglichem Hollywood-Klamauk.
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(Filmbesprechung)

Die haarsträubenden Erlebnisse des Allan Karlsson ab dem Tage seines 100. Geburtstag und in Rückschauen seines bewegten Lebens, dass Potential hat, die Geschichtsbücher umzuschreiben. Dabei fällt ihm ein Koffer voller illegalen Geldes zu. Auf der Flucht vor den ursprünglichen, unrechtmäßigen Besitzern findet er Verbündete und das Zutrauen eines Elefanten. Der Kommissar auf seinen Fersen interpretiert die Ereignisse ganz anders. Doch letztendlich landen alle auf Bali......

Ich habe zunächst das Buch gelesen, mir dann das Hörbuch mit Otto Sander zu Gemüte geführt. Fehlte also noch der Film. Hm, dreimal die selbe Geschichte? Nein, es kam keine Langeweile auf, obgleich mir der Hergang der Handlung bereits vertraut war. Die Umsetzung im Film ist – ich kann es nicht anders sagen – rundherum gut gelungen, natürlich nicht so ausführlich wie im Buch und auch mit dem einen oder anderen Sprung, den man vielleicht nicht so gut nachvollziehen kann, wenn man den Roman nicht gelesen hat. Aber durch die Bank weg sehenswert agierende Schauspieler. Schade nur, dass die weibliche Hauptrolle sehr zahm im Vergleich zum Buch herüber kam. Ich für meinen Teil konnte jedenfalls herzlich lachen und hatte einen vergnüglichen Kinoabend.

Die Mischung macht's: Ein komödiantischer Schelmenstreich, gemischt mit einer Kriminalgeschichte und Bezügen zur Zeitgeschichte des 20. Jahrhunderts. Das Ganze ist dermaßen locker vom Hocker zu lesen, sich vorlesen zu lassen oder zu sehen, bietet Überraschungen fast um jede Ecke und einfach viele vergnügliche Einfälle. Kein Wunder, dass schon der Roman zum absoluten Bestseller wurde.

Fazit: Es gibt also drei verschiedene Zugänge zur Geschichte... man hat etwas verpasst, falls man alle ignoriert. Kommt ja häufiger mal vor, dass man vom Film enttäuscht ist, nachdem man bereits die Romanvorlage gelesen hat. Hier war das für mich nicht der Fall, obgleich ich dem Buch einen Stern mehr gegeben habe.
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am 10. Januar 2016
"Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" ist nicht nur ein unglaublich sperriger Filmtitel, es ist auch der Versuch, den Roman-Bestseller von Jonas Jonasson auf die Filmleinwand zu zaubern. Zuerst war also wie so oft das Buch, danach folgt der Film. Beide Veröffentlichungen finden ihre jeweiligen Liebhaber, haben ihre Berechtigung und versprühen ihren eigenen, voneinander unabhängigen Charme.

Allan Karlsson (Robert Gustafsson) langweilt sich in seinem kargen Zimmer des örtlichen Altenheimes. Nun gut, die Angelegenheit mit dem in die Luft gesprengten Fuchs war nicht nett, aber die Faszination Sprengstoff begleitet ihn bereits sein ganzes Leben. Noch lange kein Grund, mit zahlreichen Gästen eine Marzipan-Torte zu verschlingen und dem Leben in freier Wildbahn gänzlich abzuschwören. Kurzerhand steht der Senior mit Pantoffeln auf dem Fensterbrett und flüchtet.

Das Geld ist knapp, das Ziel nicht vorgegeben, der Zufall spielt Schicksal - optimale Voraussetzungen für ein klassisches und vergnügliches Roadmovie. Ehe Allan die Situation begreift, ist er - noch unbewusst - im Besitz eines Koffers mit 50 Millionen Kronen und strandet per Bus im schwedischen Niemandsland. Dort trifft er auf den pensionierten Bahnwärter Julius (Iwar Wiklander). Bei Speis und Trank entwickeln die beiden schnell eine spontane Männerfreundschaft, deren witzige und skurrile Dialoge jäh gestört werden, als der ursprüngliche Bote des Geldkoffers Bulten (Simon Säppenen) in der Tür steht. Mit gemeinsamen Kräften entledigten sich die beiden rüstigen Herren dem Problem aus dem Rocker-Milieu, allerdings nachhaltiger als gewollt, denn der Prügelknabe erfriert kurzerhand in der Kühlung. Spätestens jetzt haben die zwei nicht nur eine Menge Geld, sondern auch eine Leiche an der Backe. Und plötzlich sind es sehr viele Menschen, die nachhaltig am Verbleib des Rentner-Duos interessiert sind, auf jeden Fall die schwedische Polizei und ein Rocker-Klub unter Führung der Mafia.

Die Voraussetzungen für eine gelungene Flucht aus der Misere sind nicht optimal, aber Allans Lebensweisheit und Erfahrung sorgen für eine erstaunliche Gelassenheit. Fortan bewegt sich der Film zwischen Rückblenden in die Vergangenheit des Hauptprotagonisten und der fortschreitenden Handlung der Gegenwart. Ironisch, lustig und mit einem Feuerwerk an Seitenhieben wird dabei das politische Weltgeschehen eines Jahrhunderts auf den Arm genommen, denn Allan hat als Sprengstoffexperte und Geheimdienstmitarbeiter zahlreiche Tänze mit den Mächtigsten der Weltgeschichte geführt. Und das, obwohl Männer seiner Ansicht nach gar nicht tanzen (aber trinken...) sollten. Sei es General Franco, die US-Präsidenten Ronald Reagen und Harry S. Truman, der Diktator Stalin oder der Erfinder der Atombombe, Julius Robert Oppenheimer. Allan sorgte schon immer für Jubel, Trubel und Heiterkeit.

Dabei ist es fast unerheblich, dass aus dem Duo im Laufe der Spielzeit ein waschechtes Quartett, verstärkt durch den ewigen und unvollkommenen Langzeitstudenten Benny (David Wiberg) und die Hofbesitzerin Gunilla (Mia Skäringer), geworden ist. Letztere bringt auch noch ihre schwergewichtige Elefantendame in das Geschehen mit ein, was den weiteren Ablauf nun wesentlich beeinträchtigt, bevor das indonesische Bali als geeignetes Ziel und Ende aller Strapazen auserkoren wird.

Die Lebensgeschichte von Allan ist umfangreich, die Handlungsstränge ebenso. Die Bemühungen, ein sehr umfangreiches Buch in einen Film von nicht ganz zwei Stunden zu pressen, sind unübersehbar. Der Film lebt von der Rolle Allans, dessen lakonische, fast schon völlig gleichgültige Art, eine gesunde Portion Ironie, Witz und Charme versprüht. Es ist bizarr, wenn ein Mann von 100 Jahren mit dem Tod bedroht oder als Gammelfleisch bezeichnet wird. Die stoische Ruhe und Gelassenheit von Allan wirken tiefschwarz und begleiten den kompletten Film. Der ist per se nicht übermäßig lustig, sondern stimmt vor allem nachdenklich, veralbert herrlich die Politik der Vergangenheit und ist dabei unterhaltsam, verstörend und herrlich unkorrekt.

Freunde von Absurditäten und Zynismus werden diesen Film lieben. Nur Anhänger von Comedy-Filmen a`la Schenkelklopfer, tränenden Augen und vibrierenden Magenwänden, sollten um diese schwedische Verfilmung einen weiten Bogen machen. Denn Popcorn-Kino sieht anders aus. Ob leider oder zum Glück, entscheidet der jeweilige Betrachter.
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am 7. April 2014
Erst mit dem Hype des zweiten Buches von Jonas Jonassen wurde ich auf den Hundertjährigen aufmerksam. Bevor ich das Buch las ich, dass die Verfilmung auf der diesjährigen Berlinale Deutschlandpremiere hatte. Die Stimmung war super, weil der Film gut war. Der Film begann mit einem Überraschungseffekt, insbesondere wenn man das Buch wie ich noch nicht gelesen hatte. Der Film setzte mit enormen Tempo und vielen absurden Gags fort, wobei der Film immer wieder Rückblenden vornimmt, wenn sie für die weitere Erzählung notwendig sind. Ganz anders als das Buch. Nachdem ich begeistert den Film gesehen habe, war ich vom Buch enttäuscht. Zum Teil ist es sehr langatmig und nicht annährend so lustig wie der Film. Dies liegt aus meiner Sicht vor allem daran, dass der Film das Buch strafft und die komplette Erzählung der Polizei verkürzt, dafür die Hintergründe der 50. Mio. Euro in den Vordergrund stellt. Buch und Film sind zwei unterschiedliche Medien, die selten eins zu eins in das andere übertragen werden kann. Während des Interviews am Ende der Premiere berichtete der Regisseur, dass beim ersten Mal dem Autor Jonassen der Film missfiel. Beim zweiten Mal gefiel ihm der besser und beim dritten Mal liebte er den Film. Ich empfehle allen, unvoreingenommen den Film zu schauen und ihn als eigene Geschichte zu betrachten.
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am 23. März 2014
Freuen Sie sich auf knapp 2 Stunden, um Allan Karlsson`s humorvollen Ritt quer durch die Weltgeschichte mitzuerleben.
Allan Karlsson lebt nicht nur in der Zeit in der es die maßgeblichsten Veränderungen der jüngeren Weltgeschichte gab, er ist sogar an vielen von ihnen direkt beteiligt. Er trifft Franko, Roosevelt, Stalin und Herbert Einstein ebenso, wie er mit Elefanten baden geht und nervige Füchse in die Luft sprengt.
Allerdings richtet sich die Verfilmung eindeutig an die Zielgruppe die auch den Roman von Jonas Jonasson gelesen hat. Ohne den Roman zu kennen, mag es teilw. etwas schwierig sein den häufigen Zeitsprüngen nachvollziehbar zu folgen.
Diejenigen die den Roman gelesen haben werden eine, schon fast diebische Freude daran haben die einzelnen Sequenzen und Personen nun endlich auch mal zu sehen zu bekommen, die sie sich beim lesen mit Sicherheit schon in Gedanken vorgestellt haben. Leider muss ich aber auch anmerken, dass der Film in dem gleichen Maße wie er am Anfang noch sehr detailreich ist, zum Ende hin etwas unübersichtlich wirkt, die Handlungen überschlagen sich und man wird das Gefühl nicht los, den Machern zum Schluss die Zeit ausging, es wirkt dann leicht "gehudelt".
Trotzdem eine klare Guckempfehlung, am besten in einer Gruppe mit Gleichgesinnten !!
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am 27. August 2014
Allen Karlsson steigt an seinem 100 Geburtstag aus dem Fenster und macht sich davon. Schon stürzt er in ein neues Abenteuer. Parallel hierzu wird nun sein bewegtes Leben in eindrucksvollen Bildern amüsant dargestellt.
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am 4. April 2016
Mein Freund hat den Film zufällig auf Amazon Prime entdeckt und fand ihn super lustig.
Ich persönlich fand ihn durchschnittlich. Muss einigen Vorrednern zustimmen. Ein wenig wie eine Mischung auf Roadmovie und "Forrest Gump".
Zumindest macht er Lust auf das Buch, das mit Sicherheit mehr zu bieten hat.
Ich muss den Film kein 2. mal sehen.
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am 10. Februar 2015
Der Film ist unterhaltsam, wie auch das Buch. Aber eben wie das Buch ist es nur eine seichte Unterhaltung. In meinen Augen sehenswert, aber es macht keinen Gang ins Kino notwendig. Die kühle Grafik des nordischen Film steht dem Werk gut. Ich hoffe es wird KEIN Remake aus den USA geben. Das ging schon bei Stig Larsson schief.
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am 2. Mai 2015
Gleich nach der ersten Szene in der man erfährt wie er sich für seine Katze rächt war ich hin und weg. Ich dachte das wird ein Film mit einfach vielen merkwürdigen Erlebnissen aus dem Leben eines Mannes. Das er aber randvoll mit sehr heftigen rabenschwarzen Humor ist, das habe ich nicht erwartet.

Wenn man über schwarzen Humor lachen kann unbedingt anschauen. Lange habe ich keinen so witzigen Film mehr gesehen.
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