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Produktinformation
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"Eine bildhaft und heiter erzählte Geschichte."
Der Spiegel
"Ein modernes Märchen voller Tragik und Komik."
Nürnberger Nachrichten
Verschiedene Randgestalten -- Marco (= der Chef), der Lange (= Ich-Person), der Belgier (= die Pflaume) und und und -- arbeiten als Zeltbauer in Paris, bekommen wöchentlich 200 Franc in die Hand gedrückt und versaufen es an den freien Abenden. Eines Tages taucht ein Hund auf, dem zuerst ein Zahn gezogen werden muss, und mit der Zeit entpuppt sich der Hund als Subjekt (= ein Tier, das nicht dressiert werden muss, sondern das die Tricks freiwillig und wie von selbst lernt). Marco gründet mit seinen Leuten einen Zirkus (er selbst war früher schon in diesem Metier tätig), und alles kommt gut ... hofft man wenigstens.
Auffallend bei diesem Buch: Roubaudi schreibt über alle Personen im Buch (Zeltbauer, Polizisten, Richter, Künstler, Taugenichtse, Wirtinnen, Ehefrauen, Alkoholker) mit sehr viel Liebe. Aus jeder Ritze des Buches scheint die Liebe zu strömen, an jedem Kerl findet er ein gutes Haar, eine nette Seite. -- Roubaudi ist ein Optimist (ohne jedoch zu übertreiben), nur am Schluss des Buches hat ihn der Optimismus verlassen. Vier schreckliche Zeilen genügen ihm, um alles einstürzen zu lassen. -- Eine Bitte an Sie, Ludovic Roubaudi: Lassen Sie Ihre Romanfiguren im nächsten Buch glücklich sterben ...
Und da geschieht das Wunder, ihnen läuft eines Tages ein herrenloser Hund zu. Und dieser Hund scheint die Begabung zu haben, seltsame Kunststücke machen zu können, die man vor einem Publikum aufführen könnte. Da beschließen diese Männer sich den Traum vom eigenen Zirkus zu verwirklichen. Sie arbeiten wie besessen an der Verwirklichung ihres Traumes. Es bleibt dabei natürlich auch nicht aus, dass sie sich heftig streiten. Aber die Liebe zu diesem Hund, den sie „Weiß nicht" nennen, macht es möglich, dass sie sich immer wieder zusammenraufen und versöhnen. Das alles erzählt Roubaudi mit seinen einfachen Worten. Und bei dieser gefühlvollen Darstellung findet man diese ruppigen Männer, mit ihrem Macho-Gehabe, doch irgendwie sympathisch. Sie, die in ihrem Leben schon so viel Missgeschick hatten, wachsen einem ans Herz, und man ertappt sich dabei sie zu lieben.
Ein gefühlvolles , nicht schwieriges, aber in jeder Passage ehrliches Buch , auch für den Leser, der sich nicht unbedingt etwas aus „Zirkus" macht. Und Emotionen werden garantiert ausgelöst, und die gehen dann unter die Haut.
Es geht um eine Gruppe Zeltbauer aus Paris, die nichts haben als ihre Arbeit und ihr Leben, das sie auch außerhalb ihrer Beschäftigung zusammen verbringen. Eines Tage läuft ihnen ein Hund zu - alle lieben ihn und schon bald erkennen sie die besondere Eigenschaft des Hundes; sie schmieden Pläne, einen Zirkus zu gründen mit dem Hund als Hauptattraktion. Mehr verrate ich nicht über den Inhalt.
Mir hat die poetisch-rauhe Sprache des Buches, die Einfachheit ihres Lebens und auch die Ergebenheit, mit der sich die Zeltbauer in ihr Schicksal fügten, sehr gut gefallen. Kleine Dinge, wie die wöchentliche Besaufnis in ihrer Stammkneipe haben bereits genug Abwechslung in ihr Dasein gebracht. Jeder wußte, was er ist und dass sie es nur zusammen schaffen können. Ich habe noch lange über "Der Hund von Balard" nachgedacht - und es nimmt auf jeden Fall einen Platz in meinem Herzen ein.
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