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Der Hund des Propheten
 
 
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Der Hund des Propheten [Gebundene Ausgabe]

Ulrich Ritzel
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Exhauptkommissar Berndorf hat es kalt erwischt: Kaum hat er sich mehr schlecht als recht mit seinem verfrühten Ruhestand abgefunden, ist er auch schon auf den Hund gekommen. Selbiges Untier hört auf den Namen Felix und gehört zur eher aus der Mode gekommenen Rasse der Boxer. Aber wer soll sich um den traurigen Gesellen kümmern, wenn nicht Berndorf? Dabei war er dessen Herrchen, seinem verstorbenen Kollegen Jonas Seiffert, genannt "der Prophet", nicht einmal besonders grün.

Ganz auf Spaziergänge mit dem Hund und Umzugspläne nach Berlin zu seiner Freundin Barbara mag sich Berndorf aber nicht beschränken. In einem Dorf auf der Alb ist ein Mord geschehen. Das Opfer ist ein ziemlich nerviger und stets von Geldnöten geplagter Lokaljournalist, der sich nebenbei auch als Sexfotograf versucht hatte. Beschuldigt -- wie soll es auch anders sein -- wird ein Sinti, der sich in der fraglichen Nacht in der Nähe des Tatorts aufhielt. Als Berndorf jedoch (aus rein privatem Interesse, versteht sich) ein wenig nachforscht, stößt er auf Hinweise, die ihn nach Ulm führen. Dort wurde gerade ein neuer Dekan gewählt, dessen selbstbewusste Frau im schwäbischen Kirchenmilieu für Unruhe sorgt. Wie Berndorf bald merkt, haben die hohen Herren um Thron und Altar aber auch sonst die eine oder andere Leiche im Keller.

Ulrich Ritzels Serie um den inzwischen ehemaligen Polizisten Berndorf ist spätestens seit seinem mit dem Deutschen Krimi-Preis ausgezeichneten Roman Schwemmholz kein Geheimtipp mehr. Ihren Erfolg verdankt sie der mürrischen Hauptfigur und den klug ausgedachten Geschichten, in denen sich Spannung und Tiefgang die Waage halten. Darüber hinaus sind Ritzels Bücher Satz für Satz ein Genuss für Sprachgourmets, gelingt ihm doch die Gratwanderung zwischen literarischer Hochsprache und Anklängen an einheimische Dia- und Soziolekte auf das Schönste. Der deutsche Kriminalroman sei provinziell, wird allenthalben geklagt? Und wenn schon, solange er solche Perlen hervorbringt. --Hannes Riffel

Kurzbeschreibung

Ein Journalist stellt zu viele Fragen: nach Nazigold in jenen Bombenkratern, die zu stillen Waldteichen voll gelaufen sind. Und nach Mobbing in pazifistischen Kirchenkreisen.
Als ein junger Sinti beschuldigt wird, den Lokalreporter und heimlichen Sexfotografen Hollerbach umgebracht zu haben, gerät Ex-Kommissar Berndorf in ein explosives Geschiebe aus Waffenhändlern, alten Stasi-Seilschaften und behördlich abgesegneter US-Spionage.

Klappentext

"Ulrich Ritzels Prosa ist gelassen, sparsam, aber effektiv dosiert mit feinem Humor, sie ist ein steter ruhiger Fluss, der die Handlung souverän trägt."
Hamburger Abendblatt

"Keiner erzählt so virtuos breitbandig kriminelle Geschichten wie Exjournalist Ritzel aus Ulm."
Facts

"Eine Eins muss man diesem Krimi schon mal für den Titel geben. Und dafür, dass der titelgebende Boxer ganz vorzüglich zu Berndorf passt, der zwar mittlerweile Ex-Kommissar ist (pensioniert), aber ein noch genau so sturer Hund wie in den ersten drei Büchern Ulrich Ritzels."
Frankfurter Rundschau -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Über den Autor

Ulrich Ritzel, Jahrgang 1940, geboren in Pforzheim, verbrachte Kindheit und Jugend auf der Schwäbischen Alb und lebt heute in Ulm. Er studierte Jura in Tübingen, Berlin und Heidelberg. Danach schrieb er für verschiedene Zeitungen und wurde 1981 mit dem begehrten "Wächter-Preis" ausgezeichnet. Nach 35 Jahren Journalismus, in deren Verlauf er auch viele Gerichtsreportagen verfasste, hatte er genug. In wenigen Wochen entstand sein Erstling "Der Schatten des Schwans", der bei seinem Erscheinen zum Überraschungserfolg wurde und seinen Autor zu einem gefeierten Hoffnungsträger des deutschsprachigen Kriminalromans machte. 2001 bekam er für "Schwemmholz" den "Deutschen Krimipreis" verliehen. "Der Hund des Propheten" wurde mit dem Burgdorfer Krimipreis ausgezeichnet.
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