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Der Hund: Abstammung - Verhalten - Mensch und Hund [Taschenbuch]

Erik Zimen
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch, 1. Oktober 1992 --  
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Kurzbeschreibung

1. Oktober 1992
Der renommierte Verhaltensforscher gewährt faszinierende Einblicke in das Wesen der Hunde

Seit der ausgehenden Eiszeit ist der Hund der Gefährte des Menschen. Kein anderes Haustier ist je eine derart enge Bindung zum Menschen eingegangen und weist eine solche Vielzahl von Rassen auf. Eric Zimen, bekannt geworden durch sein Wolfsgehege im Nationalpark Bayerischer Wald und durch eigene Forschungsarbeiten mit Hunden, beschreibt in diesem Buch die Abstammung, Domestizierung, das Verhalten und die Kulturgeschichte des Hundes.

-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 480 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (1. Oktober 1992)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442123976
  • ISBN-13: 978-3442123971
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,6 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 194.820 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Dr. Erich Zimen wurde in Schweden geboren und lebte seit 1971 in Deutschland. Er war Mitarbeiter des Kieler Haustierspezialisten Dr. Wolf Herre und von Prof. Konrad Lorenz. Im Bayerischen Wald und in den Abruzzen betreute Zimen Forschungsprojekte mit Wölfen. Neben seinen Buchveröffentlichungen (1978 erschien sein Standardwerk Der Wolf) ist er durch seine großen Dokumentarfilme bekannt geworden. Erich Zimen verstarb im Mai 2003. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Prolog: Auf den Hund gekommen

Ostern 1986 - draußen regnet und stürmt es wie lange nicht mehr. Flicka, unsere Haflingerstute, sollte schon längst ihr Fohlen haben. Ich will wieder in den Stall runter und ziehe Regenjacke und Stiefel an. Die Hunde, die seit Stunden unter meinem Schreibtisch auf diesen Moment warten, springen hoch und toben durch die Halle. Piff, der sieben Jahre alte Jagdterrier, bellt und beißt ins Fell von Raas, der an mir hochspringt. Raas ist ein drei Jahre alter Deutscher Langhaar, dem viel kleineren Piff jedoch in der Rangordnung deutlich unterlegen. Er wehrt die immer wilderen Angriffe von Piff durch Spielaufforderungen ab. Dieser aber beißt sich im Hals des Größeren fest, der schließlich vor Schmerz schreit. Kasuko, der Graupapagei, schreit mit, pfeift, wie ich die Hunde pfeife, und schreit: »Hunde raauus!« Die Stimmung ist großartig. Nur ich bin schlecht gelaunt. Nicht wegen des Regens. Daran muss man sich hier im Saarland gewöhnen. Nein, ich bin verärgert über meine Hunde, weil sie erneut angefangen haben, wegzulaufen. Wir wohnen mitten auf dem Land, und mein Verhältnis zu einigen der Jagdpächter in der Umgebung ist seit unserer Arbeit über die Ökologie des Fuchses hier nicht das beste. Damals mussten meine Mitarbeiter und ich immer wieder durch ihre Reviere fahren, um unsere radiomarkierten Füchse zu suchen. Wir würden das Wild stören, behaupteten die Jäger, aber das war wohl nur eine Ausrede. Vielleicht sollten wir nicht mitbekommen, was so alles im Revier passierte und der deutschen Waidgerechtigkeit nicht entsprach. Aber das ist eine andere Geschichte.
Auf jeden Fall erschossen sie eines Abends Flow, meinen bisher besten Hund. Er war schon zehn Jahre alt, hatte meine ganze Arbeit mit den Wölfen mitgemacht, unsere Kinder als Babys bewacht und als Dank dafür später all die kleinen Quälereien, die sich nur Menschenkinder ausdenken können, stoisch überstanden. Auch wir beide hatten seit Langem so eine Art Gentleman's Agreement geschlossen, wonach jeder die Grenzen der Duldsamkeit des anderen kannte. Konflikte gab es kaum noch.
Inzwischen hatte Flow auch das Wildern weitgehend aufgegeben. Im Bayerischen Wald, wo ich in den Siebzigerjahren in einem großen Gehege im Nationalpark das soziale Verhalten von Wölfen studiert hatte und täglich mit ihm zu den Wölfen durch den Wald ritt, hatte er sich diese Unart angewöhnt. Doch nur selten, glaube ich, gelang es ihm auch tatsächlich, ein Reh zu erbeuten; das erste Mal im verharschten, nassen Schnee des Spätfrühlings. Zu dem anschließenden Rehessen luden wir die für die Jagd im Nationalpark zuständigen Forstleute ein. Es wurde ein sehr netter Abend, bei dem unsere Gäste wohl zumindest ahnten, woher der Braten stammte. Doch damals war man gerade zu der Überzeugung gelangt, im Interesse des Waldes die große Zahl der Rehe und Hirsche zu reduzieren. Auf jeden Fall erfolgte ein gelegentlicher Fehltritt meines Hundes damals im Rahmen des Akzeptablen.
Ins Saarland übersiedelt, musste ich angesichts der unfreundlicher gesinnten Jägernachbarschaft die traditionellen Rechte Flows auf freie Jagd drastisch einschränken. Erleichtert wurde dies durch sein zunehmendes Alter, das ihn wohl langsam zu der Einsicht in die Sinnlosigkeit des nur Nachhetzens von Hasen und Rehen brachte. Dafür schien ihn, wie es wohl für ältere Rüden typisch ist, ein anderer Duft zunehmend aufzuregen: der läufiger Hündinnen. Kein Duft einer paarungsbereiten Hündin der umliegenden Dörfer, der ihm entging. Das erinnert mich an meinen ersten Hund Bonzo, einen Airedaleterrier. Nach jahrelangem Drängen hatte ich im Alter von 13 Jahren endlich die Genehmigung von meinen Eltern bekommen, einen Hund von meinem dafür ersparten Geld zu kaufen. Die Wahl fiel auf Bonzo. Ich entsinne mich noch, wie ich ihn anfangs über die Treppen in unserem Haus in Schweden tragen musste, als seine Beine dafür noch zu kurz waren; wie ich in Nachbars Garten später seine Kothaufen immer wieder wegschaufeln musste, an unsere ersten gemeinsamen Ausflüge und an das warme Gefühl im Bauch bei seiner Pflege. Damit es aber nicht nur bei diesem Gefühl bleiben sollte, schenkten mir meine Eltern zum selbstgekauften Hund das Buch: Människan och Hunden, dessen deutscher Titel „So kam der Mensch auf den Hund“ lautet. Der Verfasser war ein damals zumindest in Schweden noch weithin unbekannter Wissenschaftler namens Konrad Lorenz.
Kaum ein Ereignis hat mich in meinem Leben wohl stärker beeinflusst als diese erste Beziehung zum eigenen Hund und die gleichzeitige Lektüre von Lorenz' herrlichem Hundebuch. Vielleicht werden die damaligen Ereignisse von mir jetzt im Nachhinein etwas hochstilisiert. Doch ich erinnere mich noch sehr gut, wie ich davon träumte, auch einmal so mit Tieren arbeiten zu können, wie es Lorenz beschrieb; ein Traum, den sicher nicht ich allein geträumt habe. Doch ich hatte das Glück, dass dieser Traum tatsächlich in Erfüllung ging, ja sogar das Privileg, bei Lorenz selbst arbeiten zu können. Damals in Schweden ahnte ich natürlich noch nichts davon. Nur dass ich Biologie studieren wollte, das stand für mich schon fest. Doch ich schweife wieder ab. Bonzo erging es wie so vielen anderen von Jungen und Mädchen in diesem Alter erbettelten Haustieren. Das Kind wächst heran, beendet die Schule, studiert in der Ferne, während der Hund von den Eltern weiter versorgt werden muss. Nur in den Ferien lief ich noch mit Bonzo auf alten und neuen Wegen. Er war schon sehr alt, nierenkrank und steifbeinig, als ich ihn leichtsinnigerweise auf eine Tagestour in die französischen Seealpen mitnahm. Die heiße Sonne und wohl mehr noch die scharfen Kalksteine ließen seine Kräfte bald schwinden. So trug ich ihn auf den Schultern wieder den Berg hinunter. Unterwegs dachte ich mehrmals, er würde sterben, so stöhnte er und rang nach Luft. Müde und traurig kam ich endlich in dem kleinen Dorf Saint-Jean net an. Am Brunnen ließ ich ihn runter. Er trank in langen Zügen und legte sich schließlich auf den Bauch ins flache Wasser.
Ich sah ihm eine Zeit lang zu und setzte mich dann in den Schatten der Waschhalle. Als ich wieder aufstand, war er verschwunden. Ich rief ihn, aber kein Bonzo kam mir entgegengehumpelt. Schon das Schlimmste befürchtend, suchte ich ihn im Dorf und fand ihn schließlich auch: In einer Rotte von vielleicht zehn Dorfkötern hing er an einer läufigen Hündin. Kaum zu glauben. Hatte er wenige Minuten zuvor nicht mehr stehen können, war er jetzt mit dem Ziel alles Lebendigen beschäftigt.
Mir blieb nichts anderes übrig, als zu warten. Ganz still standen die beiden Hunde mit hängenden Zungen im grellen Sonnenlicht. Die anderen Hunde legten sich in den Schatten. Einige alte Frauen schimpften. Und dann war das Ganze schon wieder vorbei. Kaum eines Schrittes fähig, lief mir Bonzo durch die Gassen nach. Ich hob ihn ins Auto, und wir fuhren nach Hause. Wenige Wochen später war er tot.
Jetzt machte Flow ähnliche Anstalten. Kein Duft einer läufigen Hündin der umliegenden Dörfer, der ihm entging. Alles Ermahnen, Schimpfen und Einsperren war nutzlos. Er fand immer ein Schlupfloch. Außerdem fiel seine Freiheitsnahme wohl in den Rahmen unserer stillschweigenden Abmachung gegenseitiger Toleranz. Allerdings blieb ihm der Erfolg seiner Bemühungen meistens versagt, denn anders als die südfranzösischen gaben die saarländischen Hündinnenbesitzer gut acht auf ihre fortpflanzungswilligen Rassehunde. So saß er, vom damals noch jungen Piff begleitet, der nichts von alledem verstand, aber jede Möglichkeit eines Ausflugs wahrnahm, still vor dem Haus der temporär Angebeteten und wartete. Irgendeinmal wurde ihm dann das Warten wohl zu langweilig, die Sehnsucht nach Futtertrog und Schlafplatz - in meiner Abwesenheit am liebsten das verbotene Sofa in meinem Arbeitszimmer - wurde zu groß, und er kam unverrichteter Dinge zurück auf den Hof. Keine zehn Stunden später jedoch lief er wieder auf dem Weg durch den Wald demselben süßen Duft... -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
36 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Halb Geschichte, halb Verhaltensforschung 21. Dezember 2004
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Ein wissenschaftlicher Klassiker, der auch auf die Verhaltensstudien von zB Lorenz und Trumler eingeht und auch sonst das Gefuehl gibt fachlich fundiert zu sein. Die ersten 200 Seiten beschaeftigen sich mit der Abstammung und Geschichte des Hundes und erst der zweite Teil kehrt sich dann dem Verhalten und der Beziehung Mensch-Hund bzw Hund-Wolf zu (aber mit gut 250 Seiten kommt man auch da auf seine Kosten). Der geschichtliche Teil dreht sich um die alten Fragen der Abstammungsverhaeltnisse (Wolf? Schakal? Dingo?) des Hundes, aber auch wie der Hund in verschiedenen Epochen von den Menschen Beachtung fand, welche Hunde schon Alexander den Grossen oder Tut-Ench Amun begleiteten und vieles mehr. Die Verhaltensstudien sind von Zimens Recherchen an Woelfen, Koenigspudeln und Kreuzungen der Beiden abgeleitet und immer wieder vergleicht er deren Verhalten mit anderen Hunden bzw seinen eigenen Jagdhunden.
Besonders interessant fand ich den Teil in dem sich Zimen mit den Faktoren befasst die die Bindung des Hundes an den Menschen beeinflussen. Warum zB mancher Hund erst richtig gluecklich ist wenn Herrchen nach Hause kommt -auch wenn der im Gegensatz zu den anderen Familienmitgliedern kaum was mit dem Hund unternimmt.
Das Buch ist keine Anleitung fuer den Hundefreund mit Problemen sondern weist den Leser vielmehr in tieferes Verstaendniss ein, meist anhand von Fragestellungen die immer auf den forschenden Geist des Autors hinweisen und fuer gleichgesinnte interessant sind.
Wer sich fuer Trumlers Werke begeistern kann wird auch das Buch von Zimen nicht aus der Hand legen.
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25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Alex
Format:Taschenbuch
Um die Unterschiede zwischen Hund und Wolf zu verstehen, ist dieses Buch eine kleine Fundgrube. Sehr ausführlich und detailliert, aber auch recht wissenschaftlich orientiert, beschreibt Ziemen seine Erfahrungen und kritisiert auch offen andere Autoren. Aus den jahrelangen Beobachtungen und Experimenten mit Wolfshybriden gibt es sehr viel Wissenswertes auch für den durchschnittlichen Hundehalter zu ziehen. Angenehm auflockernd lesen sich dazwischen immer wieder einige Anekdoten, die Ziemen leider jedoch auch teilweise zur Untermauerung seiner Thesen nutzt, obwohl nicht erwiesen ist, ob es sich nicht eventuell um einen Einzelfall gehandelt hat.

Was mir jedoch gar nicht gefiel, sind Ziemens eigene Erziehungsmethoden und Ansichten dazu (auf einen jagenden Hund zu schießen, anstatt das eigene Gelände einzuzäunen oder der Hund gar anzuleinen, halte ich doch für überzogen und nicht tiergerecht). Hier könnte man noch sagen, dass zum Zeitpunkt des Erscheinen des Buches eine solche Erziehungsweise üblich war - ich teile diese Ansicht nicht. Ebenso weist Ziemen mehrfach auf Bullterrier und Pitbull hin, die auf Aggression auf den Menschen gezüchtet seien - beides schlichtweg falsch und völlig an einer fachlich orientierten Bewertung vorbei. Seine Kritik am Hundezuchtwesen in Deutschland ist teilweise sehr begründet und gut formuliert, in einigen Teilen verstrickt er sich jedoch sehr in eigener Denkweise und wenig fundiertem Hintergrund, sondern vielmehr Vermutungen oder Behauptungen an Hand einiger weniger schlechter Beispiele.

3 Punkte möchte ich vergeben, weil der Großteil des Buches sehr gut verständlich mit dem Hintergrund von Ziemens Forschungsarbeit geschrieben wurde und kritisch hinterfragt.
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Starkes Buch für Hundefans 13. November 2006
Format:Taschenbuch
Das Buch ist wirklich absolut empfehlenswert. Der Autor schafft es das eventuell teilweise trockne Wissen in verständlicher und einfacher Sprache zu vermitteln. So muss man als Laie nicht nach den ersten 20 Seiten entnervt aufgeben, sondern kann gespannt bis zum Ende folgen! Die regelmäßigen Abstecher in sein Leben und zu seinen Erfahrungen lockern das Ganze zusätzlich auf.

Der Preis ist für den Inhalt ein Witz und schon deshalb sollte es zur Standartliteratur eines jeden Hundefreund gehören.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Auf über 470 Seiten findet der interessierte Hundefreund alle erdenklichen Informationen zum Thema Abstammung und Verhalten des Hundes.
Erik Zimen durchforstet in diesem Buch die Gebiete Evolution, Domestikation und Degeneration des Hundes, auch spielen Angst, Prägung, Verjugendlichung, Bindung/Selbstständigkeit, Rangordnung/Aggressivität als auch das heutige (westlich-orientierte) Mensch-Hund-Bündnis eine große Rolle.
Der Hund und seine Menschen werden in den unterschiedlichsten Kulturkreisen beobachtet, wie beispielsweise bei den Turkana. Hier eröffnen sich vollkommen neue Ansichten.
Wer sich für dieses Buch entscheidet, sollte ein begeisterter Leser sein. Es gibt vereinzelt Fotos und Abbildungen aber sehr viel Text auf kleinem Raum! Teilweise wirkt es etwas langatmig bis hin zu wiederholend, trotzdem glänzt dieses Buch durch einen Fundus an neuem Wissen!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für Hundebegeisterte 23. Mai 2007
Von Samis Hundeschule VINE-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Dieses Buch ist so im Grunde das Buch der Bücher der Kynologie (Hundewissenschaft).

Hier erfahren Sie etwas über die Abstammund und evolutionäre Entwicklung des Hundes, sowie viel Hintergrundwissen durch fundierte Forschungsprojekte an der Uni Kiel.

Erik Zimen, seines Zeichens einer der größte Hundeforscher verbrüdert hier Fachwissen und allgemeine Informationen auf eine unglaublich gute Weise. Nicht so leicht zu lesen wie vielleicht ein Großteil der alltäglichen Hundebücher auf dem Markt, aber trotdem verständlich.

Dieses Buch ist gleichermaßen eine Plichtlektüre für Trainer und Hundeprofis und gleichzeitig auch eine gute Informationsquelle für den einfachen Hundeliebhaber.

Einfach nur zu empfehlen!

Gruß Sami
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Der Klassiker
Unterhaltsam und informativ, dies ist einer der wirklichen Klassiker auf dem Gebiet. Sehr schade, dass es von Erik Zimen nicht viel mehr Bücher gibt.
Vor 10 Tagen von Kundenrezension veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Interessant und fesselnd!
nicht nur für Hundeinteressierte ein sehr interessantes Buch, thematisiert auch Kultur(geschichte) und beweist, dass der Hund schon immer Teil des Menschen war, gut lesbar,... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Leppla Carolin veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen alles perfekt
Die Bestellung verlief ohne Verzögerung und Probleme. Der Artikel wurde zügig versandt und kam ohne Mängel hier an. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Eva-Maria Deinat veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Hunde und Wölfe
Der Hund

Ein Klassiker der Hunde.- und Wolfsforscher. Erik Zimen war einer der ersten, die sich so ausführlich und intensiv mit dem Verhalten von Hunden und den... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Ernst Deimel veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Interessant, spannend, in einem Ruck durchgelesen
Dieses Buch habe ich in jeder freien Minute gelesen. Auch wenn mich manche persönlichen Erzählungen doch zumindest zum Stirnrunzeln veranlasst haben (wie z. B. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Anna Schmidt veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Gutes Buch
Warum ich nun noch weitere Wörter schreiben muss entzieht sich bei diesem Bewertungssytem meiner Kenntnis, aber ich schreibe, damit die Berwertungsaufforderung endlich... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von T.F. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen feine buch!
kein problem mit der lieferung!
eine schöne erzählung wie der mensch zum hund kam ... der autor holt weit aus und zeigt wie es in der freien natur gehen kann... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von koi ritter veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Längst überholt
Generell ist Erik Zimen natürlich Wegbereiter in Sachen Canidenforschung gewesen. Jedoch sind seine Erkenntnisse zum Hund längst überholt und sehr mit Vorsicht zu... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von M Dopfer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein muss für Hunde Besitzer
Dieses Buch ist ein muss für alle Hundebesitzer und solche die mehr über den Hund oder seinen 4 Beiner Wissen möchten.

Sehr viel Fachwissen. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von -Deniz- veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Idealfall
Wenn man ein Sachbuch liest, ist man im Idealfall hinterher klüger als zuvor. Leider tritt dieser Idealfall nicht immer ein. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Susanne Preusker veröffentlicht
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