Ich habe selbst keinen Hovawart sondern einen Australian Sheperd Rüden. Ich habe das Buch gekauft weil wir als Zweithund mit einem Hovi liebäugeln. Ich habe mich sehr lange mit Hunden im Allgemeinen beschäftigt- sämtliche Bücher gewälzt (Von Milan über Mc Conell bis hin zu allg. Hunderatgebern) und mit vielen Leuten (Trainern usw.) gesprochen und dieses Buch ist selbst für mich- einfach herausragend. Die Autorin ist eine der wenigen die wirklich Ahnung haben von was sie spricht, schon alleine weil sie das Wesen des Hundes so perfekt analysiert hat und so fundierte und klar verständliche Hilfen anbietet ist das Buch ein Muss. Toll finde ich dass sie auch kritisches anspricht (nicht das übliche bla bla à la "kein Hund für jedermann") und besonders klasse finde ich auch die kurze historische Einführung. Zudem ist sie die einzige die einem klar den Unterschied der verschiedenen Zuchtvereine (und deren Ziele, Vor und Nachteile) erklärt!Klar sind die Bilder etwas älter aber auch das tut dem Werk keinen Abbruch. Uns hat es den Hovawart als Hund authentisch nahe gebracht und zum nachdenken angeregt. Der nächste Hund wird ein Hovawart. (= Einziger Kritikpunkt (ja okay es ist ein altes Buch) ist der Tipp man müsse einen Hund via Griff in den Nacken + schütteln bestrafen- aber ich denke jeder der sich ernsthaft mit Hunden beschäftigt hat weiß nun ja auch, dass Hunde nur bei Tötungsabsicht den Nackengriff anwenden und jeder normale Mensch weiß wie kontraproduktiv eine derartige "Strafe" ist... Ansonsten- absolute Kaufempfehlung!!