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Der Holocaust vor Gericht [Gebundene Ausgabe]

Eva Menasse
2.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

2000
Der Prozess, der in London im Januar 2000 begann, sucht seinesgleichen. Ohne Zeitzeugen, mit erstklassigen Historikern als Gutachtern, steht in gewisser Hinsicht der Holocaust vor Gericht. David Irving, von der amerikanischen Historikerin Deborah Lipstadt "einer der gefährlichsten Holocaust-Leugner" genannt, klagt seine Sicht der Dinge vor Gericht ein. Während er die Existenz der Gaskammern weiterhin bestreitet, fühlt er sich von Lipstadt verleumdet und macht sein Recht auf Meinungsfreiheit geltend. In Großbritannien liegt bei Verleumdungsklagen die Beweislast nicht beim Kläger, sondern beim Beklagten. Die Verteidigung hat daher einige der wichtigsten Holocaust-Experten der Welt aufgeboten, um einerseits Irvings skrupellosen Umgang mit Fakten, andererseits den systematischen Charakter der Ermordung der europäischen Juden durch die Nazis zu beweisen.
Eva Menasse hat den Prozess in London über Monate verfolgt. Sie porträtiert Zeugen, Richter und Verteidiger in einem Verfahre n, in dem noch einmal pedantisch nachgerechnet wurde, wie viele Menschen auf welche Weise ermordet wurden. Und ihr Interesse gilt David Irving, dem intellektuellen Anstifter eines neuen Rechtsradikalismus und Rassismus. Die Autorin zeigt seine Winkelzüge, seine Argumenteund zeichnet darin das Gesicht des Revisionismus. Eva Menasse gibt einen beklemmenden Ausblick, welche Macht Lügen und Verblendung über eine Wahrheit erringen können, für die es bald keine lebenden Zeugen mehr gibt. Im April 2000 wurde das Urteil überDavid Irving gesprochen. Die Urteilsschrift umfasst über 300 Seiten. Es ist ein historisches Urteil.


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
  • Verlag: Siedler Verlag (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3886807134
  • ISBN-13: 978-3886807130
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 14,2 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 668.486 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Der Verlag über das Buch

Der Bericht über einen Jahrhundertprozess
Der Prozess, der in London im Januar 2000 begann, sucht seinesgleichen. Ohne Zeitzeugen, mit erstklassigen Historikern als Gutachtern, steht in gewisser Hinsicht der Holocaust vor Gericht. David Irving, von der amerikanischen Historikerin Deborah Lipstadt »einer der gefährlichsten Holocaust-Leugner« genannt, klagt seine Sicht der Dinge vor Gericht ein. Während er die Existenz der Gaskammern weiterhin bestreitet, fühlt er sich von Lipstadt verleumdet und macht sein Recht auf Meinungsfreiheit geltend. In Großbritannien liegt bei Verleumdungsklagen die Beweislast nicht beim Kläger, sondern beim Beklagten. Die Verteidigung hat daher einige der wichtigsten Holocaust-Experten der Welt aufgeboten, um einerseits Irvings skrupellosen Umgang mit Fakten, andererseits den systematischen Charakter der Ermordung der europäischen Juden durch die Nazis zu beweisen.

Eva Menasse hat den Prozess in London über Monate verfolgt. Sie porträtiert Zeugen, Richter und Verteidiger in einem Verfahren, in dem noch einmal pedantisch nachgerechnet wurde, wie viele Menschen auf welche Weise ermordet wurden. Und ihr Interesse gilt David Irving, dem intellektuellen Anstifter eines neuen Rechtsradikalismus und Rassismus. Die Autorin zeigt seine Winkelzüge, seine Argumente und zeichnet darin das Gesicht des Revisionismus. Eva Menasse gibt einen beklemmenden Ausblick, welche Macht Lügen und Verblendung über eine Wahrheit erringen können, für die es bald keine lebenden Zeugen mehr gibt. Im April 2000 wurde das Urteil über David Irving gesprochen. Die Urteilsschrift umfasst über 300 Seiten. Es ist ein historisches Urteil.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Wahrheit im Prozess 17. August 2012
Von Timo Brandt TOP 100 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
"Meinung muss auf Fakten gegründet sein, andernfalls ist Meinung an sich eine Farce."
Hannah Arendt

Wie soll man objektiv bleiben, als einzelner Mensch, wenn es um das Schicksal von Millionen geht und darum, wie die Geschichte sie sehen wird? Die Verantwortung ist groß. Nicht das Ausmaß der Katastrophe und ihrer Folgen bewegt die Leute heute, sondern die Ranglistenplatzeinschätzung unter verschiedenen Gesichtspunkten. Was ist der Holocaust? Symbol oder Ideologie? Dogma, Präzedenzfall oder der einzig wahre Höhepunkt des Grauens?

"Was geschehen ist, steht als Tatsache nicht zur Diskussion."
Eva Menasse

2000 fand der hier von Eva Menasse von allen Seiten eher schwach beleuchtete Prozess statt.
Der Ausgangspunkt: David Irving, Historiker und Buchautor, verklagte die Autorin Deborah Lipstadt und ihren Verlag Penguinbooks wegen Verleumdung. Lipstadt hatte Irving in ihrem Buch Betrifft: Leugnen des Holocaust einen der "gefährlichsten Holocaustleugner" und einen "Geschichtsfälscher" genannt. Eigentlich hatte Irving gehofft, dass Verlag und Autorin - wegen der schwierigen Rechtlage von Verleumdungsklage in GB (der Kläger muss nicht beweisen, dass die Beklagten falsch liegen, sondern die Beklagten müssen beweisen, dass sie richtig liegen) - einer außergerichtlichen Einigung zustimmen würden, wie schon manche vor ihnen. Aber er täuschte sich (besser: verkalkulierte sich) - und einer der prestigereichsten und kontroversesten Prozesse des neuen Jahrtausends wurde angesetzt.
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erstklassige Gerichtsreportage 13. Januar 2001
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Eva Menasse zeigt einmal mehr, dass sie eine hervorragende Journalistin ist. Sie liefert ein brillantes Porträt eines ideologischen Wirrkopfs. Sehr lesenswert für alle, die einmal einen tieferen Blick in die geistigen Abgründe des Holocaust-Leugnens werfen wollen. Natürlich stößt ihr Buch aus diesen Kreisen auf heftige Ablehnung, aber das ist natürlich als großes Kompliment zu werten: Menasse zeigt einleuchtend die Schwächen der revisionistischen "Argumente" auf.
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16 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Holocaust-Leugner vor Gericht 16. Juli 2001
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Zu diesem Buch Finkelsteins "Holocaust-Industrie" zu empfehlen dürfte an Idiotie und Infamie kaum zu überbieten sein, macht aber deutlich, aus welcher Ecke hier Eva Menasses Veröffentlichung bewertet wird. Selbstverständlich fiele es Finkelstein nicht im Traum ein, den Holocaust herunterzuspielen, zu verharmlosen oder gar ganz zu leugnen. Das aber tut David Irving.
Menasse war im Frühjahr 2000 Prozessbeobachterin für die FAZ und hat in ihrer Zeitung regelmässig über die Verhandlung berichtet. Der grösste Teil ihres Buches besteht deshalb aus den bereits vor über einem Jahr erschienenen Artikeln. Ergänzend kommen einige Abschnitte zur Vorgeschichte des Prozesses und eine Nachbetrachtung hinzu.
Insgesamt ein faires Buch - Irvings Verhandlungstaktik wird angemessen vorgestellt, allerdings lässt die Autorin keinen Zweifel daran, dass sie - wie das Gericht - Irvings Auffassung für eine Verdrehung der historischen Tatsachen hält und dass Irving die Dokumente willkürlich und verfälschend zitiert. Irving selbst hat das Gegenteil nicht plausibel machen können. Haargenau davon berichtet Eva Menasses Buch.
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7 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wie Eva Menasses FAZ-Artikel, so ihr Buch! 14. September 2000
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Wenn ich mich recht entsinne, war Frau Menasse Prozeßbeobachterin für die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ). Da ich mich für den Irving-Prozeß sehr interessierte, habe ich nicht nur die Beiträge in den deutschen Medien, einschließlich der FAZ, verfolgt, sondern auch den Wortlaut der "Opening Statements" sowie der Gerichtsverhandlungen. Schon während des Prozesses fiel mir auf, daß Frau Menasses Berichterstattung sehr wenig mit dem eigentlichen Geschehen vor Gericht zu tun hatte. Ihr Buch folgt diesem Trend: Die Argumente des Klägers (David Irving) werden entweder unvollständig, oder aber tendenziös wiedergegeben, denn nach Frau Menasses Lesart ist anscheinend jemand, der beschuldigt wird, ein "Holocaust-Leugner" zu sein, immer schuldig. Das pikante an dem Irving-Prozeß ist aber gerade, daß Irving die Autorin Deborah Lipstadt deren Verlag Penguin Books verklagte, gerade weil er sich zu unrecht als ein HC-Leugner verleumdet fühlte und Schadensersatz forderte. Daß Irving der den Prozeß in der ersten Instanz verloren hat, bedeutet nicht, daß er nun ein HC-Leugner und Hitler-Apologet ist, sondern lediglich, daß er keinen Schadensersatz von den Beklagten erhält. Es ist an der Zeit, diese Thematik unvoreingenommen, sachlich und ohne die Scheuklappen einer vermeintlichen Offenkundigkeit zu betrachten. Eva Menasses Buch leistet hierzu keinen Beitrag.
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