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Der Holocaust vor Gericht
 
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Der Holocaust vor Gericht [Gebundene Ausgabe]

Eva Menasse
2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 191 Seiten
  • Verlag: Siedler Verlag (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3886807134
  • ISBN-13: 978-3886807130
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 14,2 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Eva Menasse
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Kurzbeschreibung

Der Prozess, der in London im Januar 2000 begann, sucht seinesgleichen. Ohne Zeitzeugen, mit erstklassigen Historikern als Gutachtern, steht in gewisser Hinsicht der Holocaust vor Gericht. David Irving, von der amerikanischen Historikerin Deborah Lipstadt "einer der gefährlichsten Holocaust-Leugner" genannt, klagt seine Sicht der Dinge vor Gericht ein. Während er die Existenz der Gaskammern weiterhin bestreitet, fühlt er sich von Lipstadt verleumdet und macht sein Recht auf Meinungsfreiheit geltend. In Großbritannien liegt bei Verleumdungsklagen die Beweislast nicht beim Kläger, sondern beim Beklagten. Die Verteidigung hat daher einige der wichtigsten Holocaust-Experten der Welt aufgeboten, um einerseits Irvings skrupellosen Umgang mit Fakten, andererseits den systematischen Charakter der Ermordung der europäischen Juden durch die Nazis zu beweisen.
Eva Menasse hat den Prozess in London über Monate verfolgt. Sie porträtiert Zeugen, Richter und Verteidiger in einem Verfahren, in dem noch einmal pedantisch nachgerechnet wurde, wie viele Menschen auf welche Weise ermordet wurden. Und ihr Interesse gilt David Irving, dem intellektuellen Anstifter eines neuen Rechtsradikalismus und Rassismus. Die Autorin zeigt seine Winkelzüge, seine Argumente und zeichnet darin das Gesicht des Revisionismus. Eva Menasse gibt einen beklemmenden Ausblick, welche Macht Lügen und Verblendung über eine Wahrheit erringen können, für die es bald keine lebenden Zeugen mehr gibt. Im April 2000 wurde das Urteil über David Irving gesprochen. Die Urteilsschrift umfasst über 300 Seiten. Es ist ein historisches Urteil.

Der Verlag über das Buch

Der Bericht über einen Jahrhundertprozess
Der Prozess, der in London im Januar 2000 begann, sucht seinesgleichen. Ohne Zeitzeugen, mit erstklassigen Historikern als Gutachtern, steht in gewisser Hinsicht der Holocaust vor Gericht. David Irving, von der amerikanischen Historikerin Deborah Lipstadt »einer der gefährlichsten Holocaust-Leugner« genannt, klagt seine Sicht der Dinge vor Gericht ein. Während er die Existenz der Gaskammern weiterhin bestreitet, fühlt er sich von Lipstadt verleumdet und macht sein Recht auf Meinungsfreiheit geltend. In Großbritannien liegt bei Verleumdungsklagen die Beweislast nicht beim Kläger, sondern beim Beklagten. Die Verteidigung hat daher einige der wichtigsten Holocaust-Experten der Welt aufgeboten, um einerseits Irvings skrupellosen Umgang mit Fakten, andererseits den systematischen Charakter der Ermordung der europäischen Juden durch die Nazis zu beweisen.

Eva Menasse hat den Prozess in London über Monate verfolgt. Sie porträtiert Zeugen, Richter und Verteidiger in einem Verfahren, in dem noch einmal pedantisch nachgerechnet wurde, wie viele Menschen auf welche Weise ermordet wurden. Und ihr Interesse gilt David Irving, dem intellektuellen Anstifter eines neuen Rechtsradikalismus und Rassismus. Die Autorin zeigt seine Winkelzüge, seine Argumente und zeichnet darin das Gesicht des Revisionismus. Eva Menasse gibt einen beklemmenden Ausblick, welche Macht Lügen und Verblendung über eine Wahrheit erringen können, für die es bald keine lebenden Zeugen mehr gibt. Im April 2000 wurde das Urteil über David Irving gesprochen. Die Urteilsschrift umfasst über 300 Seiten. Es ist ein historisches Urteil.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Eva Menasse zeigt einmal mehr, dass sie eine hervorragende Journalistin ist. Sie liefert ein brillantes Porträt eines ideologischen Wirrkopfs. Sehr lesenswert für alle, die einmal einen tieferen Blick in die geistigen Abgründe des Holocaust-Leugnens werfen wollen. Natürlich stößt ihr Buch aus diesen Kreisen auf heftige Ablehnung, aber das ist natürlich als großes Kompliment zu werten: Menasse zeigt einleuchtend die Schwächen der revisionistischen "Argumente" auf.
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15 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Zu diesem Buch Finkelsteins "Holocaust-Industrie" zu empfehlen dürfte an Idiotie und Infamie kaum zu überbieten sein, macht aber deutlich, aus welcher Ecke hier Eva Menasses Veröffentlichung bewertet wird. Selbstverständlich fiele es Finkelstein nicht im Traum ein, den Holocaust herunterzuspielen, zu verharmlosen oder gar ganz zu leugnen. Das aber tut David Irving.

Menasse war im Frühjahr 2000 Prozessbeobachterin für die FAZ und hat in ihrer Zeitung regelmässig über die Verhandlung berichtet. Der grösste Teil ihres Buches besteht deshalb aus den bereits vor über einem Jahr erschienenen Artikeln. Ergänzend kommen einige Abschnitte zur Vorgeschichte des Prozesses und eine Nachbetrachtung hinzu.

Insgesamt ein faires Buch - Irvings Verhandlungstaktik wird angemessen vorgestellt, allerdings lässt die Autorin keinen Zweifel daran, dass sie - wie das Gericht - Irvings Auffassung für eine Verdrehung der historischen Tatsachen hält und dass Irving die Dokumente willkürlich und verfälschend zitiert. Irving selbst hat das Gegenteil nicht plausibel machen können. Haargenau davon berichtet Eva Menasses Buch.

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7 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Wenn ich mich recht entsinne, war Frau Menasse Prozeßbeobachterin für die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ). Da ich mich für den Irving-Prozeß sehr interessierte, habe ich nicht nur die Beiträge in den deutschen Medien, einschließlich der FAZ, verfolgt, sondern auch den Wortlaut der "Opening Statements" sowie der Gerichtsverhandlungen. Schon während des Prozesses fiel mir auf, daß Frau Menasses Berichterstattung sehr wenig mit dem eigentlichen Geschehen vor Gericht zu tun hatte. Ihr Buch folgt diesem Trend: Die Argumente des Klägers (David Irving) werden entweder unvollständig, oder aber tendenziös wiedergegeben, denn nach Frau Menasses Lesart ist anscheinend jemand, der beschuldigt wird, ein "Holocaust-Leugner" zu sein, immer schuldig. Das pikante an dem Irving-Prozeß ist aber gerade, daß Irving die Autorin Deborah Lipstadt deren Verlag Penguin Books verklagte, gerade weil er sich zu unrecht als ein HC-Leugner verleumdet fühlte und Schadensersatz forderte. Daß Irving der den Prozeß in der ersten Instanz verloren hat, bedeutet nicht, daß er nun ein HC-Leugner und Hitler-Apologet ist, sondern lediglich, daß er keinen Schadensersatz von den Beklagten erhält. Es ist an der Zeit, diese Thematik unvoreingenommen, sachlich und ohne die Scheuklappen einer vermeintlichen Offenkundigkeit zu betrachten. Eva Menasses Buch leistet hierzu keinen Beitrag.
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