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Der Hochwald
 
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Der Hochwald [Gebundene Ausgabe]

Adalbert Stifter
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der Hochwald ist eine Geschichte von überwältigender Menschlichkeit und Naturliebe, die in der Zeit der Schwedenkriege handelt und die Liebe zweier Schwestern zueinander nachzeichnet. In poetischen Bildern beschreibt der südböhmische Dichter Adalbert Stifter (18051868) seine Heimat, das Städtchen Friedberg und seine Umgebung. Er erzählt von der sanften Annäherung an den Zauber des Waldes, er spricht von erwachender Leidenschaft, und vor der Farbenpracht der Wälder träumt er den Doppeltraum von Jugend und erster Liebe. Doch der Harmonie der inneren und äußeren Landschaft tritt die Härte des Krieges schroff gegenüber.

Klappentext

»Ein Gefühl der tiefsten Einsamkeit überkam mich jedesmal unbesieglich, sooft und. gern ich zu dem märchenhaften See hinaufstieg. Ein gespanntes Tuch ohne eine einzige Falte liegt er weich zwischen dem harten Geklippe, gesäumt von einem dichten Fichtenbande, dunkel und ernst, daraus manch einzelner Urstamm den ästelosen Schaft emporstreckt, wie eine einzelne altertümliche Säule ... « -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiert .

Autorenporträt

Der am 23. Oktober 1805 in Oberplan (Böhmerwald) geborene
Adalbert Stifter
war der Sohn eines Leinewebers und Flachshändlers. Nach der Gymnasiumszeit im Benediktinerstift Kremsmünster studierte er ab 1826 die Rechte in Wien, ohne aber eine Schlußprüfung zu absolvieren. In den 1830er Jahren bewarb er sich mehrmals erfolglos um Anstellungen als Lehrer und verdiente dann seinen Lebensunterhalt als Privatlehrer, so bei Metternich, dessen Sohn er in Physik und Mathematik unterrichtete. Nachdem ihm 1840 die Veröffentlichung der Erzählungen "Der Condor" und "Feldblumen" erste Erfolge gebracht hatte, lebte er bis 1850 als freier Schriftsteller. Nach den Märzunruhen von 1848 in Wien zog sich Stifter nach Linz zurück und wurde zum Schulrat ernannt, 1853 von der "Kommission zur Erforschung und Erhaltung der Kunst und historischen Denkmale" zum Konservator für Oberösterreich bestellt.
1865 trat Stifter, wohl seit 1863 unheilbar erkrankt, durch lästige Verwaltungsarbeit und finanzielle Bedrängnis verbittert, in den Ruhestand. Nach einem Selbstmordversuch starb er am 28. Januar 1868 in Linz. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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