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Der Hochstapler [Taschenbuch]

David Belbin , Martina Tichy
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

1. Oktober 2011
Besser als hemingway Seit er denken kann, hat Mark Trace eine große Leidenschaft: Bücher. Und er träumt davon, selbst ein gefeierter Schriftsteller zu werden. Nach der Schule geht er nach Paris, auf der Suche nach amourösen Verwicklungen und literarischer Inspiration. Mit dem Schreiben aber will es nicht klappen. Mark findet einfach keine eigene Stimme. Etwas anderes kann er dafür seit Kindertagen besser als jeder andere: den Stil anderer Autoren imitieren. So beginnt er eine wahnwitzige Karriere als literarischer Fälscher. Doch ehe der naive Mark weiß, wie ihm geschieht, bringt ihn sein fragwürdiges Talent in Lebensgefahr . . . «Mit der aberwitzigen Geschichte seines Scheiterns führt Belbin das Klischee vom gefeierten Schriftsteller ad absurdum. Ein Fest für Bibliophile.» Financial Times Deutschland

Hinweise und Aktionen

  • Gewinnen Sie einen Weber Grill: Lösen Sie das Buchstabenrätsel und nehmen Sie am Gewinnspiel teil - nur bis zum 30. Juni 2013.


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: rororo (1. Oktober 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499254115
  • ISBN-13: 978-3499254116
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,4 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 650.313 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

David Belbin wurde 1958 in Sheffield, Yorkshire, geboren. Er studierte in Nottingham Englische Literatur und Amerikanistik. Seit 1994 ist er freier Schriftsteller und unterrichtet nebenbei Creative Writing an der Nottingham Trent University.

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Kundenrezensionen

3.7 von 5 Sternen
3.7 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fälscher der Weltliteratur 30. Mai 2010
Von Uli Geißler TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Von der Vision getrieben, Schriftsteller zu werden, kopiert der mit gehörigem Schreibtalent ausgestattete Student Mark Trace berühmte Schriftsteller in Stil und Ausdruck. Als er eine Charles-Dickens-Geschichte abgibt und ihm Mogelei vorgeworfen wird, ist das letztlich die beste Bestätigung, dass er es kann. Er schreibt Geschichten, die plötzlich als vergessene Originale die Fachwelt begeistern.

Um sich durchzuschlagen, unterbricht er sein Studium und verdingt sich als Assistent bei der renommierten und doch dem Untergang geweihten Literaturzeitschrift "Little Review". Dort kann er in einer nicht benötigten Wohnung des Herausgebers und Verlegers unterkommen. Die Anmutung der Bude ist der des berühmten David-Friedrich-Gemäldes "Der arme Poet" nicht unähnlich.

Als der zwei seiner Hemingway-Texte plötzlich für Furore im Kulturbetrieb sorgen, zugleich der Untergang der kleinen Zeitschrift noch vor deren Jubiläumsausgabe besiegelt scheint, packt den jungen Kopisten der Ehrgeiz. Hoch motiviert will er dazu beitragen, "Little Review" zu retten. Er verfasst Texte im Stile von Graham Greene und Roald Dahl, um sie Auflagenerhöhend als Archivfunde zu veröffentlichen. Der Zufallsfund einer historischen Schreibmaschine unterstützt dabei die vorgespielte Echtheit der Manuskripte.

Aufgeregt und interessiert verfolgt man nun die Entwicklungen der feinsinnigen und witzigen Geschichte. Kritisch reflektierend nutzt der Autor verschmitzt die offenbaren Schwächen des Literaturbetriebes aus und hält diesem zugleich einen Spiegel vor. Das macht Laune.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Idee aber etwas langweilig aufbereitet 13. Januar 2012
Von Pj TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Eigentlich keine schlechte Idee als Basis für eine Geschichte: Warum beschränkt sich die Kunstfälscher-Szene auf das Fälschen von Gemälden? Man könnte doch auch Literatur fälschen, alte Manuskripte "finden" und sie auf den Markt bringen? Leider muß ich aber sagen, daß das Buch sich sehr schwerfällig liest, es wird kaum ein Spannungsbogen aufgebaut, die beiden Liebesgeschichten, in die sich der ich-Erzähler "verstrickt" bleiben emotionsbefreit. Die ganze Zeit arbeitet er auf "das hin, was dann passierte und hätte vermieden werden können". Ich will nun natürlich nicht vorweg nehmen was es final ist, aber ich glaube der Autor hatte ein richtig schönes Psycho-Ende im Kopf. Leider ist es literarische Ödnis, in der sich die Hauptperson am Schluß findet.

Ich gebe dem Buch an einer Stelle den "Benefit of Doubt"...vielleicht ist es nur richtig schlecht übersetzt. Die Sprache scheint mir wirklich einer der Hauptgründe für die Schwerfälligkeit, im Original mag das ja tatsächlich viel stärker in Richtung psychologische Spannung gehen? Im amazon.co.uk hat das Original doch deutlich bessere Bewertungen als die deutsche Version. Also vielleicht lieber auf Englisch lesen...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schnell gelesen, bald vergessen 3. November 2011
Von Candid
Format:Gebundene Ausgabe
David Belbin erzählt in seinem Roman 'Der Hochstapler' die Geschichte eines jungen britischen Studenten namens Mark Trace, der ein ungewöhnliches Talent hat: Er kann den Stil, den Sound von Schriftstellern imitieren, sodass selbst gestandene Literatur-Profis nicht zwischen dem echten Hemingway und den Fälschungen von Trace unterscheiden können.
Hieraus spinnt Belbin eine rasante Story, mit viel Verve und ein wenig Witz. Leider wirken die Charaktere etwas klischeehaft und die Handlung stellenweise sehr gedrechselt. Immerhin ist das gut für die Spannung. 'Der Hochstapler' ist ein flotter, leichter Roman, den man schnell gelesen und leider ebenso schnell auch wieder vergessen haben wird.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Esther TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Da hat sich einer was einfallen lassen! Durch und durch fesselnd wie Dickens, verschmitz und hintergründig wie Graham Greene;
David Belbin bedient sich eines jungen Mannes - Mark Trace -, macht ihn zum verwaisten Hungerkünstler, gibt ihm die Handschrift der Weltautoren des 20. Jahrhunderts und einen spannenden Plot rund um Literaturfälschung, Gaunereien am Antiquariatsmarkt, einen homosexuellen Verleger einer Literaturzeitschrift, ein paar einprägsame Schönheiten und rundet diese mit der Szene der Literaten, der veröffentlichten Autoren und jenen, die noch auf den großen Durchbruch warten, in schelmischer Tonart ab.

Als Schüler hat er bereits dem Lehrer eine Finte geschlagen und eine die Echtheit übersteigernde Dickens-Erzählung vorgelegt. Seine Lehrjahre haben in Paris einen trostlosen Anfang genommen. Aus Jux und Tollerei hat er sich an einer verschollenen Hemingway Erzählung versucht, auf einer alten Schreibmaschine, mit vergilbtem Papier und alten Farbbändern. Dass diese Erzählung tatsächlich Aufmerksamkeit in der Welt des Literaturmarktes findet, ist dem hinterhältigen, betrügerischen Amerikaner Paul Mercier zu verdanken, der mit seiner Tochter in Paris verweilt ...

Nachdem er Hals über Kopf aus Paris getürmt war (da kann nur eine Frau im Spiel sein), beginnt er als Student, landet aber schon bald im Verlag der Literaturzeitschrift Little Review" in London, wo er einem ganz großen Meister zu Diensten ist. Die Charaktere sind gut herausgearbeitet, zumal schmeichelhaft zumal schmierig, machen keinen Hehl aus ihren Beweggründen; Der zentrale Antiheld ist hier der wahre ruhmreiche, auch wenn dieser Ruhm vorerst auch nur uns Lesern zu Erkennen gegeben wird.
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