Gebraucht kaufen
Gebraucht - Gut Informationen anzeigen
Preis: EUR 14,94

oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
 
   
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Der Hitler-Mythos: Führerkult und Volksmeinung
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Der Hitler-Mythos: Führerkult und Volksmeinung [Taschenbuch]

Ian Kershaw , Klaus Kochmann
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Kunststoffeinband --  
Taschenbuch --  


Produktinformation

  • Taschenbuch: 400 Seiten
  • Verlag: Deutsche Verlags-Anstalt DVA; Auflage: 2 (1. Oktober 1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3421052859
  • ISBN-13: 978-3421052858
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 14 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 374.159 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Hitler hatte eine breite Anhängerschaft quer durch alle Schichten der Bevölkerung. Auch viele, die sich selbst nicht als Nationalsozialisten betrachteten, waren von Hitler fasziniert. Der britische Historiker und Hitler-Biograph Ian Kershaw mißt diesem Umstand eine fundamentale Bedeutung bei. "Ohne Hitlers außerordentliche Popularität", erkennt Kershaw, "wäre das hohe Maß an allgemeiner Zustimmung undenkbar, auf die das Regime immer wieder zurückgreifen konnte".

Die biographische Beschäftigung mit der Persönlichkeit Hitlers vermag seine außerordentliche Anziehungskraft nicht zu erklären. Die Quellen Hitlers immenser Popularität müssen "in denen, die ihn bewunderten, nicht so sehr im Führer selbst" gesucht werden. Nicht der Person Hitler gilt also Kershaws Interesse, sondern der Art und Weise, wie die Gesellschaft diese Persönlichkeit wahrnahm und zum Gegenstand ihrer Verherrlichung werden ließ.

Der Führerkult ist für Kershaw das zentrale Element der "charismatischen Herrschaft" Hitlers. Er erblickt im Hitler-Mythos "ein 'heroisches' Image und eine volkstümliche Wahrnehmung Hitlers, die ihm größtenteils kraß von der Wirklichkeit abweichende Eigenschaften und Motive zuschrieben". Hitler galt als die Personifizierung der "Volksgemeinschaft", als alleiniger Schöpfer des deutschen "Wirtschaftswunders" und Repräsentant des "gesunden Volksempfindens. Er wurde als persönlich aufrichtig angesehen und als staatsmännisches Genie betrachtet, ein militärischer Führer ohnegleichen" und "Bollwerk" gegen den Bolschewismus und vor allem gegen die Juden.

Gestützt auf zeitgenössische Berichte über die Volksmeinung, die "die Lauscher des Systems" zusammenstellten, legt Kershaws bahnbrechende Studie die wichtigsten Fundamente des Hitler-Mythos frei. Er zeigt, auf welcher Grundlage der Führerkult errichtet und gepflegt wurde. Und er zeigt die Konsequenzen, die der Hitler-Mythos für die Durchsetzung der ideologischen Ziele des Nationalsozialismus und den Völkermord an den Juden hatte. --Stephan Fingerle

Kurzbeschreibung

„Ich gehe mit traumwandlerischer Sicherheit den Weg, den mich die Vorsehung gehen heißt.“

Als Hitler diesen Satz am 7. März 1936 beim Einmarsch der Wehrmacht ins entmilitarisierte Rheinland aussprach, war er Opfer seines eigenen Führermythos geworden. Dies barg in sich, so der Autor der großen neuen Hitler-Biographie, den Anfang vom Ende des Dritten Reiches.
In den zwanziger Jahren wirkte der Führerkult stabilisierend und integrierend auf die NSDAP - so sehr, daß schließlich die Partei ohne Hitler nicht mehr denkbar war. Anfang der dreißiger Jahre stilisierte er sich dann als politischer Missionar und Prophet, und nach der Machtübernahme zeichnete ihn die Propaganda als Führer des ganzen Volkes, der dynamisch und kraftvoll die nationale Wiedergeburt einleitete.
Allerdings: „So wenig der Nationalsozialismus ohne Zentralisation in Hitlers Gestalt denkbar ist, so sehr war jener Erlöser-Nimbus auch wieder ein gesellschaftliches Produkt, erzeugt von den Führer-Erwartungen, Ressentiments und Sehnsüchten breiter Volksschichten“. Er erschien als ein „moderner Drachentöter, der das Volk von seinen inneren Feinden befreite“ (Heinrich August Winkler), und wurde schließlich zur Droge, die das Volk brauchte, gerade als es mit dem Fortgang des Krieges begann, unsicher zu werden.
Die bahnbrechende Studie des Hitler-Biographen Ian Kershaw ist nun in überarbeiteter und erweiterter Form wieder zugänglich.


Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten

 (Was ist das?)
Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
 
(10)

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Erstklassige Analyse 17. März 2001
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Das vorliegende Buch hat weder die Intention, einen detaillierten Einblick in die Funktionsweise des NS-Staates noch eine genaue bibliografische Darstellung des Lebens und Wirkens von Adolf Hitler zu liefern. Allerdings erklärt es in einer vorbildlichen Art und Weise Aufstieg und Fall der Popularität des „Führers" und gibt damit Einblick in das Volksempfinden der Deutschen beginnend mit den Jahren der Machtergreifung bis zum Kriegsende im Jahre 1945. Der Hauptgrund, warum sich die Beschäftigung mit der Thematik „Drittes Reich" lohnt, liegt wahrscheinlich in der Frage „Wie konnte ein derartiger Verlauf der Geschichte möglich werden?". Kershaw's Buch erweist bei der Beantwortung dieser Frage große Dienste, denn es zeigt deutlich, welche massenpsychologischen Bedingungen in den 30er Jahren (nicht nur in Deutschland) geherrscht haben und wie es für so viele Menschen in Anbetracht dieser Bedingungen absolut rational war, den Nationalsozialismus derart hingebungsvoll zu unterstützen. Hitler brauchte vielfach nur auf einem schon vorgestimmten Instrument spielen, was deutlich macht, dass in den Anfangsphasen das NS-System weit entfernt von einer Diktatur war, sondern sich auf eine breite Unterstützung in der Bevölkerung verlassen konnte. Dem Erfordernis der differenzierten Betrachtungsweise kommt Kershaw insofern nach, als er genau herausarbeitet, dass das Image des „Führers" und das Image der „Partei" nicht nur oft nicht übereinstimmte sondern sich sogar auch in die jeweilige Gegenrichtung entwickeln konnte (so z.B. bei der Niederschlagung des SA-Putsches). Ebenso erhellend ist die Analyse der Rolle des Antisemitismus bei der Unterstützung Hitlers. Was mir allerdings etwas gefehlt hat, war eine Untersuchung des Einflusses auf die Volksmeinung durch Hitler's Buch „Mein Kampf", das nur einmal beiläufig erwähnt wird. Alles in allem stellt aber „Der Hitler-Mythos" eine Empfehlung dar, die nicht nur einen alternativen Zugang zur Vergangenheit gewährt, sondern auch im Lichte aktueller Entwicklungen, vor allem im Hinblick auf Demagogie und Populismus, so manche Parallelität aufzeigt.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Das Buch "Der Hitler-Mythos" ist eine glänzend geschriebene Studie über den Verlauf des "Führer"-Kultes und der Hitler-Verehrung in Deutschland von den Anfängen bis zum Kriegsende. Kershaw entwickelt seine Thesen über sehr viel Quellenmaterial, ohne dass es in eine Materialschlacht ausartet. Sein Buch ist, was selten genug ist, wissenschaftlich fundiert und gleichzeitig sehr lesbar. Mir gefällt, dass seine Thesen umsichtig begründet werden und keiner Stelle reißerisch um Aufmerksamkeit heischen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Brillante Darstellung 16. März 2002
Format:Taschenbuch
Ian Kershaw beschäftigt sich hier nicht nur mit dem Aufbau und dem Verfall der charismatischen Wirkung Hitlers, sondern auch mit dem Auf und Ab der Stimmung in der deutschen Bevölkerung. Das Bild, das sich gewöhnliche Deutsche von ihrem "Führer" machten, stellte die Wirklichkeit auf den Kopf. Weil es Kershaw nicht nötig hat, seinen Intellekt und seine Kenntnisse durch komplizierte oder überfrachtete Texte zu demonstrieren, schreibt er wie immer in einem außergewöhnlich leicht zu lesenden Stil.

Dieter Wunderlich (Autor)

War diese Rezension für Sie hilfreich?

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar