-
Tipp für Studenten
Ein Jahr Prime kostenlos und einen 20% erhöhten Eintauschwert auf Trade-In erhalten alle Studenten die bei Amazon Student angemeldet sind.
| |||||||||||||||
![]() Gutschein erhalten
Tauschen Sie jetzt Der Hinduismus: Geschichte und Gegenwart gegen einen Amazon-Gutschein in Höhe von EUR 4,35 ein - einlösbar für Tausende von Artikeln bei Amazon.de. Entdecken Sie mehr eintauschbare Bücher im Bücher Trade-In Shop. Bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen.
Jetzt für Amazon Student anmelden und um 20% erhöhten Eintauschwert sichern. |
Produktinformation
|
Ohne Schaudern
LL. Die metaphysische Überbevölkerung, die den hinduistischen Götterhimmel nicht anders als die physische die indische Menschenerde zu bestimmen scheint, hat im Westen oft, zu oft, Unverständnis oder Missverständnisse provoziert. Erst die in ihrer Denkweise polytheistische, in ihrem identifikatorischen Habitus freilich guruzentrische esoterische Postmoderne gibt sich gerne der alten indischen Unübersichtlichkeit anheim. Hinzu gekommen ist im Westen lange Zeit gegenüber bestimmten Spezifika des indischen religiösen und gesellschaftlichen Lebens (Kastensystem, Witwenverbrennung, Mitgiftmord . . .) eine Haltung, die Axel Michaels, Autor der anzuzeigenden Darstellung, sehr griffig einen «Exotismus des Schauderns» nennt. Ihm will Michaels ganz entschieden nicht folgen. Präzise und ziemlich «cool» schaut er hin. Und vieles von dem, was sein sich der «Ethnoindologie» (mit dem Akzent auf den sozio-religiösen Zusammenhängen) zurechnendes Buch zeigt, stellt sich anders dar, als es die liebgewordenen Vorurteile wollen. Differenzierung und Relativierung machen die Szene indes nicht einfacher übersehbar. Eine «Einführung» ist das Buch kaum. Der Erkenntnisgewinn ist um so beträchtlicher. Höchst ergiebig zum Beispiel, wie der Autor auf wenigen Seiten den altvertrauten universalistischen Glauben, die Mystik sei weltweit die gleiche, richtigstellt. Ein gelegentlich weit übers Ziel hinausschiessender flapsiger Ton, der sich wohl dem «coolen» Anti-Exotismus des Schauderns verdankt, kann die Lektüre stören. Die Neigung des Autors, en passant die Götter des westlichen Theoriehimmels in zwei, drei hingeworfenen Sätzen abzufertigen, provoziert jedenfalls das Schaudern des Rezensenten. «Jeder weiss, dass Freud oder Marx grundlegend falsch gelegen haben.» We are awfully sorry, wir wissen es immer noch nicht. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden(Was ist das?)Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
|
Andreas Gruschke
|
Das Forum zu diesem Produkt
Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
|
Ähnliche Foren
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|