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Der Himmelspfeifer
 
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Der Himmelspfeifer [Taschenbuch]

Alisha Bionda
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 214 Seiten
  • Verlag: LERATO-VERLAG; Auflage: 1. Auflage (April 2008)
  • ISBN-10: 3938882700
  • ISBN-13: 978-3938882702
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.597.664 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Namhafte Autoren und vielversprechende Newcomer liefern in dieser Anthologie einen Potpourri der "etwas anderen" SF-Stories. Ob nun "Planet der Riesenfrösche" (Linda Budinger), "Heimkehr nach Algata" (Andreas Gruber) , "Wie Terrorismus entsteht" (Ronald W. Hahn), "Der traurige Dichter" (Frank W. Haubold), "Zum Abschuss freigegeben" (Helmuth W. Mommers), "Die Folie" (Christian Montillon) oder "Der perfekte Friede" (Uschi Zietsch) - alle wissen abwechslungsreich zu unterhalten. Aber auch Dominik Irtenkauf, Mario Moritz, Niklas Peinecke, Margret Schwekendiek, Achim Stösser, Dirk Taeger, Fabian Vogt und Mikis Wesensbitter - sowie Jörg Isenberg mit der Titelstory "Der Himmelspfeifer". Die vorliegende Anthologie reiht sich nahtlos in die Phalanx der neuen deutschen SF, und beweist, dass sich diese nicht vor der ausländischen Konkurrenz zu verstecken braucht, sondern im Gegenteil durch die Herzschlag-Nähe am Puls des deutschen, ja europäischen Geschehens mit all ihren Eigenheiten und durch ihre Frische und Unkonventionalität eine bessere Identifikation und einen höheren Unterhaltungswert garantiert, als dies vielen ihrer angloamerikanischen Kollegen möglich ist. Hermann Urbanek (Space View)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
Zweischneidiges Schwert 2. November 2008
Die Idee, die Leselandschaft mit einer weiteren Science Fiction-Anthologie zu beglücken, mag sich auf den ersten Blick nicht besonders originell anhören, kann es aber durchaus sein. Und gerade in der kurzen Form hat das Genre schon oft genug sein nahezu unerschöpfliches Potenzial perfekt ausspielen können. Unter der Obhut von Herausgeberin Alisha Bionda treten in "Der Himmelspfeifer" sechszehn Autoren aus dem deutschsprachigen Raum an, um diesen Beweis zu bestätigen - und zugleich Zeugnis abzulegen, dass sich die deutsche SciFi-Szene durchaus nicht vor der internationalen Konkurrenz zu scheuen braucht.

Los geht es mit Linda Budingers Erzählung "Planet der Riesenfrösche." Was sich oberflächlich betrachtet nach feinstem Trash anhört, ist in Wahrheit jedoch ein sehr liebevoll wirkender Bericht über den Kontakt mit einer außerirdischen Rasse - und ein gelungener Auftakt.

Nach seinen Horror- und Thrillerromanen beweist der Österreicher Andreas Gruber erneut seine beeindruckende Wandlungsfähigkeit. "Heimkehr nach Algata", die Odyssee eines fischartigen Aliens, ist ebenso kurzweilig wie originell und amüsant. Ein weiterer - überzeugender - Beleg für Grubers Vielseitigkeit!

Ronald M. Hahns "Wie Terrorismus entsteht" mag eine amüsante Satire sein, hat mit Science-Fiction im Grunde genommen aber nicht besonders viel am Hut.

Das kann man von Frank W. Haubolds schwermütiger Story "Der traurige Dichter" nicht behaupten, in deren Mittelpunkt ein alter Dichter steht, der ein eremitenähnliches Dasein auf einem fernen Planeten fristet.

"Die Geschichte Achtung Scheinwerfer!" von Dominik Irtenkauf schlägt in eine ähnliche Kerbe wie Ronald M. Hahns Beitrag. Schade nur, dass der Autor letztlich nur eine teilweise völlig unverständliche Flut wirrer Bilder und Eindrücke zustandebringt.

Die titelgebende Erzählung, Jörg Isenbergs "Der Himmelspfeifer" entschädigt jedoch für diesen Ausfall. Dem wohl garstigsten Beitrag merkt man deutlich an, dass Isenbergs Vorbilder nicht nur in der Science Fiction zu finden sind, sondern auch bei Stephen King, Ridley Scott oder John Carpenter. Die Vermischung von SciFi und Horror ist ihm jedenfalls größtenteils gelungen.

"Zum Abschuss freigegeben" von Helmuth W. Mommers ist der dritte Versuch einer Persiflage auf aktuelle Zustände - und endlich ein überzeugender. Mit spitzer Feder beschreibt der Österreicher, welche bizarren Blüten der Generationenkonflikt der Gesellschaft bescheren könnte ...

Leider nicht sehr überzeugend ist die folgende Geschichte, "Die Folie", ausgefallen. Zur wirr und zu belanglos plätschert Christian Montillons Geschichte vor sich hin.

"In Kiri" beweist der Illustrator Mario Moritz neben seinem schriftstellerischen Talent zudem, dass nicht alle harmlos wirkenden Lebensformen auch wirklich friedliche Absichten besitzen müssen ...

Niklas Peineckes "Upload untot" vermengt Cyberpunk und futuristische Zombies miteinander, doch trotz der originellen Prämisse bleibt die routiniert verfasste Story hinter den Erwartungen zurück.

Margret Schwekendiek entführt den Leser mit "Gefühle regieren die Welt" in eine emotionslose Zukunft. Auch diese Story nutzt leider nicht das zweifellos vorhandene Potenzial.

Eine Science Fiction-Anthologie ohne Zeitreisestory? Nicht doch! "Mit Göthé" füllt Achim Stößer genau diese Lücke aus - und zwar sehr gelungen.

Dirk Taegers "Deus Ex Machina" beschreitet, ähnlich wie die Beträge von Jörg Isenberg und Niklas Peinecke, neue Wege. Der Hybrid aus SF und biblischen Momenten erzählt überzeugend einen bislang unbekannt gebliebenen Abschnitt aus dem Buche Genesis ...

Wissenschaft, die Amok läuft, steht im Mittelpunkt von Fabian Vogts "Myomorphus." Ein weiteres, immer wieder gerne genommenes Thema, das jedoch hervorragend umgesetzt wurde.

In Miki Wesenbitters satirisch angehauchter Erzählung "Das rot-weiße Licht oder Sinkflug über Berlin/Treptow" darf die Deutsche Demokratische Republik noch einmal auferstehen. Außerdem gibt es Aliens ... Zweifellos der beste Beitrag dieser Anthologie und ein wilder Ritt in die Vergangenheit.

Den Abschluss bildet "Der perfekte Friede" von Uschi Zietsch. Die Autorin hinterfragt dabei jenes brüchige Konstrukt namens Frieden", überzeugt allerdings nicht vollends.

So lobenswert die Vorsätze waren, mit denen Alisha Bionda den "Himmelspfeifer" zusammengestellt hat, überzeugt die Geschichtensammlung letztlich doch nur teilweise. Auch wenn die meisten Beträge routiniert verfasst worden sind, fehlt einigen von ihnen einfach der Biss oder das "gewisse Etwas." Zu viele Geschichten dümpeln stellenweise sehr belanglos vor sich hin und lassen die Vorfreude doch sehr schnell wieder verpuffen.

Fazit: "Der Himmelspfeifer" ist ein zweischneidiges Schwert geworden. Viel Licht, aber auch viel Schatten. Meine Empfehlung daher - erst mal Probelesen!
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Von Florian Hilleberg TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
In ihrer neuesten Anthologie widmet sich die Herausgeberin Alisha Bionda ausnahmsweise nicht der düsteren Phantastik, sondern einem Genre, welches, zumindest im Bereich der Kurzgeschichte, in Deutschland immer noch ein Schattendasein fristet: Der Science-Fiction.

16 deutsche Autoren haben ihre so unterschiedlichen Geschichten zu diesem Band beigesteuert und das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Eine Einführung in die deutschsprachige Science-Fiction-Literatur gibt dem Leser Hermann Urbanek in seinem Vorwort, welches der Redakteur der Zeitschrift 'Space View' sehr ausführlich und interessant gestaltet hat.

Anschließend geht es direkt mit den Storys los. Den Anfang macht Linda Budinger mit ihrer sehr kurzen, humoristisch angehauchten Erzählung 'Planet der Riesenfrösche', die von der suggestiven Kraft fremdartiger Aliens handelt.
Weiter geht's mit der nicht minder augenzwinkernden Story 'Heimkehr nach Algata'. Dass Andreas Gruber (Autor von Romanen wie 'Der Judas-Schrein', 'Das Eulentor' und 'Schwarze Dame') nicht nur der düsteren Phantastik mächtig ist, beweist er mit dieser wirklich gelungenen Science-Fiction-Satire.
Der im Genre nicht unbekannte Ronald M. Hahn hat sich dem brandaktuellen Thema 'Wie Terrorismus entsteht' gewidmet und dabei eine köstliche Persiflage auf die Geschäftspolitik mancher Verlage geschrieben.
Weitaus ernsthafter, fast schon deprimierend, ist dagegen Frank Haubolds 'Der traurige Dichter'. Auch diese Story handelt von einem Schriftsteller und einer Welt, die Wünsche wahr werden lässt, wobei die Erzählung stets von einer gewissen Melancholie durchdrungen ist.
Dominik Irtenkaufs 'Achtung, Scheinwerfer!', ist leider sehr wirr ausgefallen und wird dem Leser wohl nur aufgrund dessen im Gedächtnis haften bleiben, weil die Geschichte sehr unstrukturiert und seelenlos wirkt.
'Zum Abschuss freigegeben' ist indes der Autor der gleichnamigen Story keineswegs. Im Gegenteil Helmuth W. Mommers schuf eine gekonnt, bissige Gesellschaftskritik und warnt gleichzeitig vor den Folgen einer überalternden Gemeinschaft.
Zeugnis von seinem vielseitigen Talent legt Mario Moritz nicht nur mit seinen gelungenen Grafiken ab, sondern auch mit seiner Geschichte 'Kiri', die von einer fremdartigen Lebensform handelt, die ihre Absichten perfekt zu verbergen versteht.
Äußerst packend geschrieben ist Erzählung von Niklas Peinecke. 'Upload Untot' ist eine düstere Zukunftsvision, in welcher die Grenzen zwischen Virtualität und Realität verschwimmen.
Dirk Taeger zeigt das Alte Testament in 'Deus Ex Machina' aus einer etwas anderen Perspektive, während die erfahrende und versierte Science-Fiction-Autorin Uschi Zietsch in 'Der perfekte Friede' aufzeigt, wie Teuer der Preis für sein kann, den man für ein harmonisches Zusammenleben oftmals zahlen muss.
Die bunte Mischung abwechslungsreicher Storys zeigt, dass das Genre noch lange nicht am Ende ist und wie wandlungsfähig es immer noch sein kann.

Abgerundet und vervollständigt wird der Band durch die kunstvollen und treffenden Grafiken von Mario Moritz.
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SF-Storys 1. Juni 2008
Die Herausgeberin Alisha Bionda hat in diesem Buch 17 SF-Geschichten von deutschen Autoren zusammen gefasst, deren Namen im Fandom teilweise bereits bekannt sind. Um nur einige aufzuzählen: Uschi Zietsch, Linda Budinger, Andreas Gruber, Jörg Isenberg, Frank W. Haubold, Ronald M. Hahn.
Ein Leser wird vergeblich bluttriefende Weltraumschlachten suchen. Die Storys sind anders. Hier kommt es auf die Ideen an, auf das Erschaffen von Situationen, Welten, auf das Reagieren in unerwarteten Lebenslagen. Dem Anspruch wird das Buch gerecht. Wer sich auf phantasievolle Weise unterhalten lassen will, sollte sich den "Himmelspfeifer" unbedingt zulegen.
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