Das Buch muß mehr als einmal gelesen werden, um es zu verstehen. Beim ersten Mal fehlten mir jegliche astronomischen Grundkenntnisse, um eine Himmelskarte und deren Darstellungsprobleme zu erahnen. Kernpunkt ist nicht das Wiedererkennen von Sternbildern, sondern die Auffindung der Himmelsachsen auf dem Boden.
Der Autor beschreibt ausführlich seine Entdeckerfreude dabei, Stück für Stück, wie es ihm zufiel. Das wird den Sachbuchleser zuerst stören. Er wird sich daran gewöhnen, die Freuden des Entdeckers kennenzulernen und sie mit ihm teilen.
Wer damit lebt, daß Kirchengeschichte nur Heilsgeschichte ist, daß die vorchristliche Zeit in unserem Raum nur dumpfe Germanen kannte, daß die Bedeutung von Ortnamen sich nie klären läßt, der sollte dies Buch mehr als meiden.