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Der Himmel fängt über dem Boden an
 
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Der Himmel fängt über dem Boden an [Gebundene Ausgabe]

Thommie Bayer
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 234 Seiten
  • Verlag: Eichborn Verlag Ag (Mai 2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3821802731
  • ISBN-13: 978-3821802732
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 12,2 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 673.438 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Thommie Bayer
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Eine Geschichte aus dem Alltag einer kleinen Buchhandlung im deutschen Sdwesten. Es geht um Geschwisterliebe, Erotik, um Verluste, Flucht und immer wieder um die verfhrerische Kraft der Musik.

Autorenportrait

Thommie Bayer, 1953 in Esslingen geboren, studierte Malerei an der Kunstakademie in Stuttgart. Von 1978 bis 1988 trat er als Liedermacher hervor und hatte Hits wie "Der letzte Cowboy kommt aus Gütersloh". Seit 1985 veröffentlicht er Stories und Romane und wurde 1993 mit dem Thaddäus-Troll-Preis ausgezeichnet. Seine Romane "Spatz in der Hand" und "Andrea und Marie" wurden erfolgreich fürs Fernsehen verfilmt. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
20 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von "behre73"
Format:Taschenbuch
„Der Himmel fängt über dem Boden an". Diesen Titel finde ich eigentlich sehr sinnig und vielversprechend. Das Buch habe ich mir vor allem wegen Thommie Bayers' „Das Aquarium" gekauft. Diesen Roman habe ich trotz der hohen Seitenzahl fast in einem Zug durchgelesen. Ich fand ihn unheimlich spannend, fesselnd geschrieben, überraschend... Und so sehr, wie ich „Das Aquarium" mochte, so sehr war ich enttäuscht von dem anderen Buch. Was heißt enttäuscht? Viel eher habe ich mich geschämt, solch einen Schwachsinn zu lesen. Wirklich, mir ist das wirklich peinlich. Was an dem Buch peinlich ist, zeigt ein Zitat, das nur eines von vielen dieser Art ist: „Habt Ihr einen Fotzendübel? Ich bekomme meine Tage und Stöpsel sind aus." Wie bitte??? Ist das Literatur? Literatur soll doch auch Sprachpflege sein. Diese Sprache aber muss man nicht pflegen, sie nicht für die Nachwelt aufbewahren. Bloß nicht! Kraftausdrücke en masse sind im Buch zu finden. Sie sollen zum Lachen sein, auf mich wirkten sie lächerlich. Aber das ist nicht das einzige zu Bemängelnde. Die Dialoge wirken hölzern, aufgesetzt. Da hat sich einer hingesetzt und gedacht, er macht jetzt mal `nen Dialog und hat sich dabei völlig an echten Unterhaltungen vorbeiorientiert. Gefühlsäußerungen werden meistens so beschrieben: „...sie grinste...", „...er grinste..." „...sie grinste breit...", „...in ihrem Gesicht stand ein breites Grinsen...". Das Grinsen wird manchmal durch ein Lächeln ersetzt. Das ist aber schon die einzige Wortvariation. Die Personen bleiben für mich ohne Leben. Sie werden lediglich äußerlich beschrieben oder durch ihre Hobbys. Sig, der Maler, Sylvie, die Tierärztin... Und wer ist eigentlich Robby? Der taucht ab und an auf und ich musste wirklich überlegen, ob der schon einmal erwähnt wurde. Zu viele Namen die auftauchen und wieder verschwinden, zu viele Menschen ohne Gewicht. Außer Urs, denn der ist ja „der Bär". Dann Handlungen, die irgendwie aus der Luft gegriffen wurden: Baumbepflanzungen auf einer Baustelle, der Selbstmord eines Malers, kurz erwähnt, aber nicht einmal als Randhandlung zu interpretieren. Dann dieser völlig rätselhafte Taxifahrer, der ab und an mit seinen Gedanken auftaucht, aber trotzdem keine wirkliche Rolle für die Geschichte spielt.

Alles in allem ist die ganze Geschichte oberflächlich und in einer schlechten und vulgären Sprache geschrieben. Sommerleicht, steht auf dem Cover. Ich habe den Sommer nicht ein Mal gespürt. Thommie Bayer versteht es nicht, Gefühle zu beschreiben. Er versteht es nicht, ein Buch in einer schön zu lesenden Sprache zu schreiben. Tut mir leid, aber das war mein letztes Buch, das ich von ihm gelesen habe. Nicht zu empfehlen - mein Urteil.

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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Genderatus VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Broschiert
Wenn Thommie Bayer schreibt, dann schreibt er nicht allein. Er schreibt immer mit dem jeweiligen Leser. In diesem Fall: Mir.

Die Geschichte ist so banal, dass es schon wieder aufregend ist. Ein Mann ist auf der Suche nach sich selbst, dem Sinn des Lebens und nach der Liebe. Er fährt Zug, kauft einen Hund, trommelt und verliebt sich.

Nebenbei kommt sein Leben dabei vollkommen aus dem Tritt. Man kennt das ja von sich selbst! Am Ende bleibt die große Leere. Auch das kennt man.

Schön: Dieses Buch ist nicht so faszinierend wie "Das Herz ist eine miese Gegend". Trotzdem legt man es erst wieder aus der Hand, wenn man es in ein bis drei Etappen durchgelesen hat. Was will man mehr von einem Buch?
War diese Rezension für Sie hilfreich?
6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
"Der Himmel fängt gleich über dem Boden an" ist eigentlich der letzte Band einer Art Trilogie und stammt sozusagen aus Thommie Bayers "erstem Leben" als Schriftsteller, bevor er anfing, Krimis und Drehbücher zu schreiben. Die Vorgängerbücher sind "Eine Überdosis Liebe" und "Einsam, Zweisam, Dreisam", die man vielleicht vorher gelesen haben sollte, um alle Anspielungen zu verstehen. Das Buch erzählt eine unabhängige, in sich geschlossene Liebesgeschichte, die sich, wie immer bei Bayer, fern aller sonstigen Romanklischees entwickelt. Viele Figuren, die ich noch aus früheren Büchern liebhatte, tauchen auf und leben ihr Leben weiter oder auch nicht, prallen zusammen, driften auseinander und finden sich wieder. Das ist oft zum Grinsen, auch zum breit Grinsen, manchmal zum lauten Lachen und hin und wieder zum Heulen, aber immer mitreißend und wunderschön. Man kann sehr gut eintauchen in diese leicht merkwürdige Welt voller endgültig, aber ungern erwachsen gewordener Typen, die sich scheinbar auch in der Zeit zwischen den Bücher mit dem Autor und Ur-Lesern wie mir seit den frühen Achtzigern weiterentwickelt haben. Schade nur, dass sie alle jetzt wohl endgültig aus meinem Leben verschwunden sind. Besonders leid tut es mir um Siggi und Nicht-Anton!
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