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Der Himmel auf Erden: Roman
 
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Der Himmel auf Erden: Roman [Gebundene Ausgabe]

Åke Edwardson , Angelika Kutsch
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 463 Seiten
  • Verlag: Claassen (1. August 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3546002946
  • ISBN-13: 978-3546002943
  • Größe und/oder Gewicht: 22,2 x 14,9 x 4,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 176.812 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Åke Edwardson
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Seltsames passiert in Göteborg: Mehrere Studenten werden nachts von einem Unbekannten niedergeschlagen und beinahe umgebracht. Niemand will etwas gesehen haben, kein Opfer das andere kennen. Kommissar Erik Winter steht vor einem Rätsel: Wo ist das Muster, wo der Zusammenhang?

Andere Ereignisse beunruhigen den gerade aus dem Erziehungsurlaub zurückgekehrten Vater allerdings mehr. Ein paar Kinder wurden angeblich von einem "Onkel" aus der Tagesstätte mit dem Auto entführt, aber unbeschadet wieder abgeliefert. Noch ist keinem Kind wirklich etwas passiert, aber das kann sich jederzeit ändern. Doch Winter und sein Team tappen im Dunkeln. Bis langsam deutlich wird, dass beide Fälle auf grausame Weise miteinander verwoben sind.

Vier Fälle lang haben die Leser den Göteborger Kommissar Erik Winter bei seiner Entwicklung vom einsamen Jäger zum Teamkämpfer, vom coolen Einzelgänger zum Ehemann und Familienvater begleitet. Mit Der Himmel auf Erden liegt nun der fünfte Kriminalroman des schwedischen Bestsellerautoren Ake Edwardson vor: blutarm, aber das nur im wahrsten Sinne des Wortes. Die Grausamkeit der Verbrechen ist hier nicht in Liter Blut pro Seite zu bemessen. Wie so oft bei Edwardson ist das Geschehen vor allem deshalb so erschreckend, weil es die beinahe logische Folge einer brutalen, entmenschlichten Gesellschaft ist. Wer sind die Täter, wer die Opfer? Die Grenzen verschwimmen in Der Himmel auf Erden. Am Ende herrscht Stille -- und eiskaltes Entsetzen beim Leser. "Heaven is a place on earth", schnulzt an einer Stelle im Buch Belinda Carlisle im vorweihnachtlichen Göteborg. "Das ist unsere Aufgabe", meint Winters Kollege Halders, "die Erde zum Himmelreich zu machen." "Es ist umgekehrt", antwortet Winter mit resigniertem Zynismus: "Der Himmel ist ein Erdenreich." --Beate Strobel

Pressestimmen

»Eine großartige, introvertierte Hochspannungs-Geschichte der etwas anderen Art.« BRIGITTE

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
32 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von kamajakka
Format:Gebundene Ausgabe
Ich habe "Der Himmel auf Erden" - wie übrigens Edwardsons Erstling Tanz mit dem Engel - in einem Stück durchgelesen. Das will was heißen, für andere Bücher brauche ich Wochen. Aber Edwardson hat einen unglaublich süchtig machenden Stil. Kurze Kapitel, treffende Sätze. Perspektivwechsel. Der Wissensvorsprung des Lesers. Nervenkitzel, der ohne bluttriefende Sätze auskommt. Und dazu ein Spannungsbogen, der es unmöglich macht, sich um irgendetwas anderes zu kümmern, als dieses Buch zu lesen. Zu verschlingen. Die Atmosphäre aufzunehmen. Und zu verstehen.

Denn: Nichts, aber auch gar nichts in "Der Himmel auf Erden" wirkt geschustert, erzwungen, aufgedrängt. Im Gegenteil: Der Titel hängt zusammen mit den im Buch oft zitierten U2-Songs (heaven is a place on earth ), die ihrerseits mit der Hoffnung der Ermittler auf eine bessere Welt, die der Mörder wiederum nur im Himmel zu finden glaubt und wo er schlussendlich auch landet - gar nicht mal ausschließlich symbolisch gemeint.

Sogar die beiden Handlungsstränge der Verbrechen an den Studenten und der Kidnappings, so unterschiedlich und unzusammenhängend sie anfangs auch wirken, verknüpft Edwards zu einem logischen wie tiefdunklen Netz, das kleine Einblicke in die abgrundtiefe Psyche der Menschen bietet.

Natürlich darf in einem skandinavischen Krimi dabei eine gewisse Portion Gesellschaftskritik nicht fehlen. Tatsächlich entdeckt der aufmerksame Leser, dass sich ein Thema parallel zur eigentlichen Handlung über alle gut 460 Seiten erstreckt: Die Beziehung zwischen Vätern und ihren Kindern. Erkennt man dies, bekommt jede Bemerkung Erik Winters, die Randepisode um seinen Kollegen Bertil Ringmar, den sein Sohn jahrelang nicht sprechen wollte, ja sogar die Motive hinter den Verbrechen einen zusätzlichen, nachdenklich stimmenden Sinn.

Dazu gelingt es Edwardson glücklicherweise, seinen in den ersten Romanen noch recht trockenen, fast eindimensional geschilderten Figuren, Leben einzuhauchen. Vom streng analytischen Snob Erik Winter sind nur seine gute Kleidung und die Zigarillos übrig geblieben. Er ist ein sympatischer Familienmensch geworden, der Gefühle zeigt. Der weint. Wenn auch nur mit ordentlich Whisky und hinter der Sonnenbrille. Sein grimmiger Kollege Halders wirkt trotz seiner großen Schnauze verletztlich und dadurch insgesamt schon beinahe liebenswert. Der ansonsten blasse Kollege Bertil Ringmar wird zu Winters bestem Freund. Es menschelt endlich auch bei Edwardson.

Fasst man diese Punkte zusammen, muss man konstatieren, dass es Ake Edwardson geschafft hat, aus dem Schatten Henning Mankells heraus zu treten. Alle Wallander-Fans, die ihren Kommissar vermissen, dürfen aufatmen. Erik Winter ist nun nach seinem 5. Fall ein mehr als würdiger Nachfolger. Keine Frage: "Der Himmel auf Erden" ist Edwardsons bisher bester Roman. Ganz starke Kriminalliteratur.

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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Traurig und sehr, sehr gut 14. Dezember 2003
Format:Gebundene Ausgabe
Dies ist ohne Frage ein schwermuetiges Buch, was man bei dem Thema aber auch nicht anders erwarten kann. Ake Edwardsons Schreibstil ist knapp und praezise und gefaellt mir persoenlich sehr gut. Die beiden Faelle, die am Anfang so wenig miteinander zu tun zu haben scheinen, werden auf ganz logische Weise miteinander verquickt. Ich habe dieses Buch bereits zweimal gelesen und werde es bald wieder tun. Erik Winter gehoert mittlerweile zu meinen liebsten Hauptfiguren in der Literatur.
Dies ist meiner Meinung nach der beste Roman der Reihe um Erik Winter und da ich bereits den anderen 5 Sterne gegeben habe, haette dieser an sich noch einen mehr verdient. Ein sehr gutes Buch, das einem lange Zeit nicht aus dem Sinn geht.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
düster und bedrückend 25. Oktober 2002
Format:Gebundene Ausgabe
Mit diesem Roman ist Ake Edwardson ein ganz großer Wurf gelungen.
Zwei scheinbar getrennte Fälle, nächtliche Überfälle auf junge Studenten und ein Kindesentführer, weisen immer mehr Verbindungslinien auf. Was diesen Fall so düster und bedrückend macht ist, dass wir den Tätern und Opfern so nahe kommen. Der ge- und verstörte Kindesentführer lässt einem ebenso erschaudern wie die Gründe, die zu seinem Verhalten geführt haben. Sehr überzeugend ist auch Kommissar Winter, der hier nicht den glatten, immer überlegenen Yuppie abgibt, sondern den besorgten und hilflosen Vater, was ihn menschlicher macht.
Die letzten hundert Seiten habe ich mit einer Atemlosigkeit gelesen wie schon lange nichts mehr. Ein Buch, das einem traurig und nachdenklich stimmt.
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Gar nicht so himmlisch
In Göteborg werden mehrere Studenten von einem Unbekannten angegriffen und schwer verletzt. Fast zeitgleich macht ein weiterer Unbekannter dadurch von sich reden, dass er... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Juli 2009 von Mania
Spannende Krimilesung
In Göteborg werden kurz vor Weihnachten mehrere junge Männer mit einer unbekannten Tatwaffe von hinten niedergeschlagen und verletzt, aber nicht tödlich. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. November 2007 von Valentine
Gutes Buch
Habe das buch gerade ausgelesen und fand es superspannend und wieder mal, wie für Ake typisch, schön Melancholisch schwer. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Januar 2007 von Dirk Kaminski
Auf dem Niveau einer Schülerzeitung
Ich muss mir schon sehr die Augen reiben wenn ich lese, das Edwardson zu den beliebtesten Krimiautoren Schwedens gehört. Absolut langweilige Schreibe, keinen Spannungsbogen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Dezember 2006 von Joerg Mekelnburg
Meine Erwartungen wurden bei weitem nicht erfüllt
Dies ist Kommissar Erik Winter's fünfter Fall. Im Gegensatz zu Mankell's Wallander ist er jünger, dynamischer, zeichnet sich durch psychologisches Feingefühl, seiner... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. April 2005 von Wolfgang Haan
Kommissar Winter und zwei schwache Handlungsstränge
"Der Himmel auf Erden" (List 60413 - "Himlen är en plats pa jorden", 2001) ist nach "Tanz mit dem Engel" (Ullstein 25221 - "Dans med en Ängel", 1997), "Die Schattenfrau"... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Mai 2004 von Ewald Judt
wirres Zeug
Das ist das dritte Buch, das ich mir von AE gekauft habe, immer in der Hoffnung, das einmal ein wirklich Gutes darunter ist. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Mai 2004 von Peter Pan
Verwirrend und deprimierend
In diesem Buch ersteht der Eindruck, daß Norwegen ein sehr kleines Land ist und alle Morde/Überfalle ect. miteinander verwoben sind. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. März 2003 von K. Kirchner
Ziemlich heftig und depremierend
Ich bin absoluter Erik Winter Fan und fand den Kommisar schon immer wesentlich interessanter als Wallander. Sein jüngster Fall allerdings ist ziemlich heftig. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. November 2002 von "youmond"
Nix Halbes und nix Ganzes
Ein weiterer Roman aus der Reihe um den Göteborger Kommisar Erik Winter und diesmal leider nur Mittelmaß. Im Vergleich z.B. Lesen Sie weiter...
Am 9. September 2002 veröffentlicht
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