Leah Bach hat einen sehr fesselnden Schreibstil, deswegen ist es fast egal wo das Buch spielt, doch natürlich ist Afrika als Kulisse wunderbar, exotisch, abenteuerlich, romantisch.
Wir verfolgen die Geschichte von Charlotte, angefangen im friesischen Leer, als sie grade 8 Jahre alt ist. Dort wächst sie bei den Großeltern in ärmlichen Verhältnissen auf, nachdem ihre Eltern und ihr Bruder auf einer Schiffsreise verunglückt sind.
Von jeher ist Charlotte begeistert von exotischen Ländern, sie liebt das Handeln und träumt davon, einmal einen eigenen Laden zu besitzen. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum sie als junges Mädchen den Kolonialwarenladenbesitzer Christian heiratet. Dieser entpuppt sich nach einigen Jahren als große Enttäuschung, da er sein Geschäft herunter wirtschaftet. Charlotte überedet ihn schließlich nach Ostafrika auszuwandern und Klara, ihre enge Vertraute und Cousine kommt auch mit.
In Ostafrika angekommen eröffnet Charlotte den Laden, von dem sie schon immer geträumt hat, während Christian sein Glück auf einer Plantage versucht. Als das nicht gelingt, droht die Ehe zu zerbrechen.
Eine gefährliche und abenteuerliche Reise in die Berge verändert alles.
Eins ist gewiss, Charlotte findet ihr Glück, allerdings nicht auf die Art und Weise, die der Leser vielleicht vermutet.
Die letzte Rezension besagte, man würde nicht viel erfahren über Afrika. Das empfand ich nicht so. Man erfährt einiges über die Kolonialzeit, die Kultur, über Sansibar, die Stämme im Hochland etc
Jemand der Abenteuerromane liebt, ist mit diesem Buch wirklich bestens bedient.