Leider bekommt der neue Roman von Tamara Mc Kinley nur drei Sterne von mir, obwohl ich alle bisherigen Bücher der Autorin liebe. Das wunderschöne Cover des Buches hat hohe Erwartungen in mir geweckt, die das Buch leider nicht erfüllen konnte.
Die ersten 170 Seiten erzählen von Lulu, einer jungen reichen Dame, die seit ihrer frühen Kindheit bereits in England bei ihrer vermögenden Tante lebt. Geboren wurde sie allerdings in Tasmanien und dort zieht es sie auch wieder hin, als sie einen Brief von einem mysteriösen Fremden erhält, in dem ihr mitgeteilt wird, dass sie ein Rennpferd besässe.
Entgegen dem Wunsch ihrer Tante reist sie nach Tasmanien. Dazu muss sie ihre Karriere als Bildhauerin unterbrechen und einige Freunde zurücklassen. Diese ersten 170 Seiten erzählen nur von ihrer Zeit in England, und ziehen sich mächtig in die Länge, wie ich finde.
Dann reist sie zusammen mit ihrer besten Freundin endlich nach Tasmanien. Von hier an wird es etwas spannender, jedoch wie ich finde ziemlich unrealistisch. Lulu kommt dem Geheimnis ihrer Herkunft auf die Spur und findet die große Liebe.
Abschließendes Urteil: ganz nett, aber nichts, was einem in Erinnerung bleibt.