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Der Himmel über Nirvana: Kurt Cobains Leben und Sterben
 
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Der Himmel über Nirvana: Kurt Cobains Leben und Sterben [Gebundene Ausgabe]

Charles R. Cross , Bernhard Schmid
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (39 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 450 Seiten
  • Verlag: Hannibal (1. August 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3854452225
  • ISBN-13: 978-3854452225
  • Originaltitel: Heavier than Heaven
  • Größe und/oder Gewicht: 24,3 x 16,5 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (39 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 314.218 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Charles R. Cross
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Dass Charles R. Cross für sein detailreiches Werk über den Grunge-Heiligen Kurt Cobain dessen späte Gattin Courtney Love interviewen durfte und dann auch noch von ihr Tagebücher vorgelegt bekam, die Cobain eifrig geführt hat, verstimmt einige eingeschworene Fans ganz furchtbar. Tagebücher könne man fälschen und die Love sei ja bekanntlich ein rotes Tuch für die echten Kenner von Nirvana, heißt es auf den libertinären Fanpages zu jener Band, die in den 90er-Jahren zur Kultcombo avancierte, und das für Millionen.

Kurts Nirvana bekannte sich zu lumpigen Klamotten, nörgelte über eigene Erfolge, benahm sich schlecht wie einst die Rolling Stones und belebte den Rock 'n' Roll nach den glatten Yuppie-80er-Jahren neu. Ungewaschen und seit der Pubertät voll gedröhnt, im amerikanischen White Trash orientierungslos aufgewachsen, war der Held des Buches stets auf der Suche nach Anerkennung, beileibe kein souveränes Arschloch. Das bescheinigen auch die vielen anderen Bücher über den armen Kerl, der sich seines kommerziellen Erfolgs gar nicht so richtig freuen konnte und wollte.

Im Verlag Hannibal liegen bereits einige Bücher zu dem Phänomen Kurt Cobain vor, aber dieses hier dokumentiert spurgenau, warum der Junkie trotz anderer Opfer des Rock 'n' Rolls nicht auf einer Stufe mit Jimi Hendrix oder Jim Morrison steht. Nach der autorisierten und folglich von Cobain geglätteten Bio von Michael Azerrad und unglücklichen Scripts wie etwa von Dave Thompson zum Thema bringt Cross das ultimative Werk, auch wenn die Liste der Nirvana-Bootlegs fehlt. --Uli Lemke

Kurzbeschreibung

Als sich Kurt Cobain im April 1994 mit 27 Jahren das Leben nahm, schien dieser Akt für sein kurzes, wütendes, inspiriertes Leben typisch. Aber obwohl die tragischen Umstände seines Selbstmordes mittlerweile hinreichend bekannt sind, blieben viele Fakten aus seinem Leben- ebenso wie sein Einfluss als Künstler- bislang eher vernachlässigt.

Hier setzt Charles R. Cross an. Er führte mehr als 400 Interviews und recherchierte vier Jahre lang in allen zugänglichen Quellen; er studierte die Tagebücher von Curt Cobain, seine Songtexte und sogar die Fotoalben seiner Familie- und so verfolgt er die Spur dieses kurzen, intensiven Lebens zurück bis in den Wohnwagen in Aberdeen, US-Bundesstaat Washington, in dem Cobain aufwuchs.

Die Witwe Courtney Love gewährte Charles R. Cross für seine Cobain-Biografie exklusiven und intensiven Einblick in die Tagebücher des Verstorbenen.

Kurt Cobain - der Himmel über Nirvana ergänzt die Nirvana-Biografie von Michael Azerrad auf ideale Weise.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Als eingefleischter Cobain und Nirvana Fan gibt es eigentlich nur zwei echte Biographien auf die man zurückgreifen kann, "Come as you are" von Michael Azerrad und dieses Buch. Aus meiner Sicht ist "der Himmel über Nirvana" besser als "Come as you are" da er das gesamte Leben von Kurt Cobain von seiner frühesten Kindheit bis zu seinem Tod unter die Lupe nimmt, während "Come as you are" sich zu einem Großteil nur mit seinen Drogenproblemen 1992 beschäftigt und den Zeitraum kurz vor seinem Tod gar nicht mehr erfasst. Stilistisch ist es sehr gut geschrieben, manche Stellen bringen einen zum Lachen andere machen tieftraurig, zum größtenteil wurde auch sehr sorgfältig recherchiert, die meisten von Kurts ehemaligen Freunden kommen zu Wort und in der Mitte des Buches befinden sich einige sehr schöne und seltene Fotos von Kurt. Kurz: Auf den ersten Blick wirkt es wie die perfekte Biografie.
Aber:Das Buch hat einen entscheidenden Nachteil, es wurde von Courtney Love autorisiert, dass heißt der Inhalt wurde von ihr zensiert, alles negative, was ihr nicht in den Kram passte konnte nicht geschrieben werden, da der Autor sonst nicht die Erlaubnis dazu bekommen hätte. Im Gegenzug dafür bekam er umfangreiches Quellenmaterial, wie Kurts Lyrics, Tagebucheintragungen und Fotos. Auf diesen "Deal" wird mit keinem Wort hingewiesen, so dass der Nirvanafan, der über keine andere Literatur verfügt alles für bare Münze nehmen muss. Tatsache ist, dass besonders der letzte Teil des Buches, der das Zusammenleben von Kurt & Courtney und Kurts Tod im April 1994 schildert, ausgesprochen subjektiv gefärbt ist und viele Details verfälscht oder gleich ganz weggelassen werden. Am Schluss hat man den Eindruck Kurt habe sich nur wegen seiner Drogensucht umgebracht und Courtney wird fast wie eine Heilige dargestellt, die sich aufopfernd um ihn gekümmert hat. Dagegen sprechen Fakten aus anderen Quellen, wie z.B. dem BBC Dokumentarfilm "Kurt&Courtney" oder dem Buch "Mordfall Cobain" wo eindeutige Beweise gegen die Selbstmordtheorie erhoben werden. So sagt z.B. ein gewisser Eldon Hoke aus, Courtney habe ihm 50.000 Dollar geboten, wenn er Kurt umbringt, was durch einen Lügendetektor Test verifiziert wurde, weiter hatte Kurt eine 3fach tödliche Dosis Heroin in seinem Blut, so dass es medizinisch äußerst zweifelhaft ist, dass Kurt sich anschließend mit der Schrotflinte die Birne weggeschossen hat. Auch kleinere Details, wie z.B. die Eheprobleme der Cobains, Kurts Scheidungsgedanken und Courtneys Angst, er könnte sein Testament ändern werden mit keinem Wort erwähnt.
Wer sich näher mit Kurts Tod befassen möchte, dem empfehle ich die beiden oben genannten Quellen, alle Informationen in diesem Buch zu Kurts Tod und Courtney empfehle ich mit großer Vorsicht zu genießen, der restliche Inhalt, insbesondere Kurts musikalische Entwicklung ist sehr gut geschildert, daher die vier Sterne.
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Auch wenn man Kurt Cobain erst wahrgenommen hat, als er mit Nirvana berühmt wurde - es ist nur ein kleiner Teil im Leben eines Menschen, der an seinem an Irrsinn grenzenden Intellekt bei gleichzeitiger Hypersensibilität zu Grunde geht. Der es nicht schafft, seinen widersprüchlichen Gefühlen Herr zu werden. Der nach Aufmerksamkeit giert, alles für den Erfolg tut - um dann genau davor Angst zu haben. Der immer den Anschein erweckt, es sei ihm scheißegal, was die Menschen über ihn denken - und den größten Teil seines Lebens damit zubringt, anderen gefallen zu wollen.Ein großartiges Buch über einen Menschen, der sich letztendlich entschieden hat, zu sterben, weil er es nicht ertragen konnte, dem Leben nicht gerecht werden zu können. Das Buch zieht einen wirklich in den Bann der Hauptperson - und ich war vorher kein bekennender Nirvana-Fan.
Nebenbei erfährt man übrigens sehr viel über die Plattenindustrie, Labels etc. - und nicht vom Einstieg abschrecken lassen: es beginnt nämlich tatsächlich mit der Geburt Cobains und ein paar "Kindergeschichten".
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von "soya13"
Format:Gebundene Ausgabe
Ein Buch, das wehtut. Eines, das falsche Fährten legt.
Meine Motivation beim Kauf dieses Buches war es, besser nachvollziehen zu können, wie es dazu kommen konnte, dass Kurt Cobain so früh aus dem Leben schied.

Der Autor ist nur allzu bemüht, in Cobains Leben Aspekte hervorzuheben, die letztlich zum Suizid führen. Angefangen von der Scheidung seiner Eltern, deren Bedeutung Cross immer wieder strapaziert, über andere Tragödien in Cobains Familie bis hin zu seinen schlimmen Bauchschmerzen, gegen die ihm über Jahre hinweg kein Arzt helfen konnte.

Cross zimmert ein Bild, in dem es mit Cobain so unweigerlich bergab geht, dass es nur im Suizid enden konnte. Höhepunkt dessen ist die unsäglich kitschige fiktive Rekonstruktion der letzten Tage Cobains zwischen seinem Verschwinden und seinem angeblichen Freitod, der dann auch noch fast wie eine Erlösung daherkommt. Ein zähes Gemisch aus unerträglicher Schwermut, vorgeblicher Empathie und dem Ignorieren von allem, was nicht ins Bild des unweigerlichen Weges zum Selbstmord passt.

So wird zum Beispiel mit keine Silbe erwähnt, dass Cobain Anfang 1993, also ein Jahr vor seinem Tod, einen Arzt gefunden hatte, der ihm gegen seine Bauchschmerzen helfen konnte. Statt dessen wird der Leser im Glauben an das unverminderte Leiden Cobains gelassen. Es ist auch seltsam, wie unhinterfragt die Medikamentenüberdosis Cobains in Rom 1994 als Selbstmordversuch dargestellt wird, im medizinischen Bulletin stand nichts davon. Auch die Ungereimtheiten beim Tode Cobains werden nicht hinterfragt: In seinem Körper fanden sich Narkotika, die so hoch dosiert waren, dass er unmöglich noch selbst den Auslöser des Gewehrs drücken konnte.

Von alledem erfährt der Leser bei Cross nichts. Sein Buch wirft mehr Fragen auf, als es beantwortet. Klebriger Brei, nach dem mir noch tagelang schlecht war. Als Gegengift kann ich Love & Death (an explosive investigation into the murder of Kurt Cobain) von Max Wallace / Ian Halperin empfehlen.

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Cobain realistisch und ungeschönt! Courtney Love's Beitrag dazu!
Nirwana war DIE Band meiner Jugend! (unter vielen anderen guten Bands dieser ZEit!). Erst später erfasst man, was damals wirklich abging zu einer Zeit, als die meiner Meinung... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Ingmar veröffentlicht
Tolles Buch. Aber autorisiert by Courtney Love!
Das "Himmel ber Nirvana: Kurt Cobains Leben uns Sterben" ist ein echt schönes Buch.

Es ist erweitert sozusagen das "Come as you are" Buch um viele kleine... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Furious "Fabi" Taz veröffentlicht
"I'd rather be hated for who i am, than loved for who i am not" k....
also ich muss sagen ich finde das buch "der himmel über nirvana" ist gut gelungen, allerdings sollte man nicht alles glauben, meiner meinung nach ist das buch am besten... Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von maria veröffentlicht
Das sensibelste, angenehm unaufdringlichste Buch über Kurt Cobain
Nach den Tagebüchern, dem Booklet des Box-Sets, den Büchern von Azerrad, True und dem Bildband von Cross habe ich nun auch noch Der Himmel über Nirvana von Charles... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Mai 2010 von junior-soprano
einige gute Backgroundinfos, aber viele Unwahrheite, da von C.Love...
...das Buch liest sich schnell und gut, da es wirklich spannend ist. Für mich eher ein Roman. ... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. April 2010 von nic77
Missraten und einzigartig
Wirklich beeindruckend, was Charles Cross alles ueber Kurt Cobain herausbekommen hat. Ein wichtiger Punkt ist meineserachtens, dass der Journalist lange in Seattle gearbeitet hat... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. September 2008 von Zimmerlinde
Klasse Buch
Klar, wenn man nicht glauben will dass Kurt Cobain Selbstmord gegangen hat und ein Courtney-Hasser ist, dem wird das Buch nicht gefallen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Dezember 2006 von Melanie M.
Ansichtssache
Ich finde es schön das in diesem Buch viel über kurts Kindheit und Jugend steht. das es mit Courtney geschrieben wurde finde ich auch nicht gut. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Juli 2006 von Ally
Schön und ausführlich
Mit Liebe zum Detail wird in diesem Buch Kurt Cobains Kindheit, Jugend usw beschrieben. Ohne Zweifel wird die Selbstmordtheorie unterstützt und oftmals Courtney Loves Weste... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Juli 2006 von Allfons Wandler
die nirvana bibel mit fehlern
dieses buch ist mit abstand das bedeutenste über nirvana. allerdings ist diese buch zusammen mit courtney love geschrieben worden, was man in vielen teilen wiedererkennt, da... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Juni 2006 von kiwi_
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