Ein recht angenehm zu lesender erster Teil der Saga um den Hexer Robert Craven. Logische Mängel sind aufgrund der Romanheftstruktur, aus der der Roman entnommen ist, leider nicht von der Hand zu weisen. Doch da Wolfgang Hohlbein eine ganz nette, relativ anschauliche Schreibweise hat und der Ich-Erzähler sich als perfekte Identifikationsfigur erweist, ist das Lesevergnügen gegeben. Craven hetzt, oder besser fällt, von einem Ereignis ins nächste und dieses Spiel hält der Autor bis zum Ende(?) des Romans durch. Aktionreich und durchsetzt mit hübschen Zeitbeschreibungen des späten 19. Jahrhunderts. Lovecraft (hier eine Nebenfigur im Roman, die mit dem Orginal nicht sehr viel zu tun hat.) wäre angetan von dem Werk.