Ja ich kenne Lovecraft's Vision vom Cthulhu-Mythos. Und ich kenne die komplette Hexer Reihe von Hohlbein. Beides sind Welten für sich, obwohl Hohlbein gekonnt Lovecraft's Visionen aufgreift und aus ihnen etwas ganz eigenes kreiert das im Lovecraftschen Universum sicherlich seinen Bestand hat.
Die Story dreht sich um einen jungen Robert Craven, der sich gegen die Großen Alten erwehren muss. Er zieht das Unglück an wie Motten das Licht und gerät dabei zwischen die Grenzen der Realitäten. Sein Schicksal ist es zu Überleben, doch bei der schieren Menge an Dämonen und Göttern ein schwieriges Unterfangen. Zum Glück hat er Freunde, doch auch das sind nur Menschen. Und was sie im Laufe ihres Abenteuers zu sehen bekommen ist nicht für den menschlichen Verstand bestimmt.......
Hohlbein schafft eine bedrohliche, düstere Atmosphäre und lässt seiner Kreativität freien Raum. Ursprünglich war das ganze eine Groschen Roman Serie, die allerdings viel zu komplex für dieses Medium war. Hohlbein holt das Maximum raus und geht sogar noch darüber hinaus. Seine Charaktere besitzen Tiefe, richtigen Charakter und eine wohl ausgedachte Hintergrundgeschichte.
Ähnlich verhält es sich mit Hohlbein's Anleihen aus dem Cthulhu-Mythos. Sie wirken nicht desplatziert, Hohlbein schafft es sie in seiner Manier gekonnt einzusetzen. Die Szene mit der Hütte und dem Baumdämon zum Beispiel oder das Auftauchen des Necronomicon. Alles passt und Hohlbein befindet sich noch nicht mal am Anfang seines Hexer Mythos.
Die Hexer Reihe gehört zum Besten von Hohlbein, unbedingte Kaufempfehlung!