Mit Begeisterung habe ich den ersten Band der Saga um den magischen Schlüssel innerhalb von zwei Abenden gelesen. Tatsächlich stimmt an dem Buch einfach alles. Die Charaktere sind alle sehr interessant, facettenreich und sehr unterschiedlich. Mit Spannung verfolgen wir die Geschichte um die etwas naive, ungestüme Isabeua und ihrer strengen, aber gutmütigen Ziehmutter Meghan, die eine Waldhexe ist. Isabeu wird ebenfalls in die Welt der Hexen eingeführt, obwohl Hexerei in Eileanan verboten und die Zaubertürme zerstört sind. Alle Hexen sind entweder tot oder müssen sich verbergen, um nicht verfolgt und getötet zu werden. Doch die Untergrundbewegung will nicht aufgeben und sich gegen die Banrigh (Königin), die für die grausame Verfolgung verantwortlich ist, wehren. Kate Forsyth vermag dabei wunderbar die phantasievolle Umgebung zu beschreiben. Alles wirkt real, so z.B. auch Meghans und Isabeuas Leben in einem Baum. Nach der Einführung der Geschichte und Isabeaus Hexenprüfung, schreitet die Handlung dann spannend weiter. Drachen, fremde Wesen, weitere Hexen und ein Ende, das aufgrund der Splittung des ersten englischen Bandes in zwei deutsche Teile so nervenzerreißend spannend ist, das man am besten den zweiten Band schon parat hat, um gleich weiterlesen zu können. Auf jeden Fall ein vielversprechender Auftakt zu einer neuen Fantasy-Serie.
Ich habe das Buch schon mehreren Freunden und Bekannten empfohlen und sie waren alle ebenso begeistert wie ich.