Jetzt eintauschen
und EUR 0,89 Gutschein erhalten
Eintausch
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Der Artikel ist in folgender Variante leider nicht verfügbar
Keine Abbildung vorhanden für
Farbe:
Keine Abbildung vorhanden

 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Der Herr ist kein Hirte: Wie Religion die Welt vergiftet [Broschiert]

Christopher Hitchens , Anne Emmert
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (70 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Taschenbuch EUR 9,95  
Broschiert, 11. Oktober 2007 --  

Kurzbeschreibung

11. Oktober 2007
Die Antwort auf Henryk M. Broder, Bernhard Bueb, Peter Hahne u.a.

Welche Rolle darf Religion heutzutage spielen? Keine – wenn es nach Christopher Hitchens geht. Schon gar keine Sonderrolle, dazu ist unsere Welt zu klein geworden. In seiner Streitschrift legt er eloquent und provokant dar, dass die Rückkehr zum Glauben – ob als archaische Staatsdoktrin oder vermeintlich modernes Sinnstiftungsangebot für den Privatgebrauch – in eine gefährliche Sackgasse führt.

Eine gute Welt, so empfand es Bertrand Russell 1927 in seinem grundlegenden Vortrag »Warum ich kein Christ bin«, brauche keine Fesselung der freien Intelligenz durch Worte, die vor langer Zeit von unwissenden Männern gesprochen wurden. Sie brauche einen furchtlosen Ausblick auf die Zukunft. Achtzig Jahre später hat sich Christopher Hitchens in der Welt umgesehen. Sein Bericht: Nach wie vor lehren die Religionen auf allen Erdteilen das Fürchten, stehen als Quell von Intoleranz, Sexismus, Siechtum, Gewalt und körperlichem wie seelischem Missbrauch einem menschenwürdigen Zusammenleben im Wege. Und selten stand die Zukunft so in ihrem Bann wie jetzt. Mit seinem polemischen Rundumschlag beleuchtet Hitchens Entstehung, Verbreitung und Wirkung diverser Glaubensgemeinschaften – von Cargo-Kult bis Christenheit – und macht deutlich, wie stark und unheilvoll ihr Einfluss auf Politik und Gesellschaft gerade heute ist.


Der bissigste Beitrag des Jahres zum Sachbuch-Thema Religion.


Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen


Produktinformation


Mehr über den Autor

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Der Mensch sucht in der Religion Gewissheit über das Jenseits und das dort zu erlangende Seelenheil. Im Diesseits aber werden im Namen der Religion seit Urzeiten Kriege geführt und schwerste Verwüstungen angerichtet. Und deshalb wird auch literarisch mit großem Eifer über das Wohl und das Wehe gestritten, das Religion zu stiften oder anzurichten vermag. Christopher Hitchens gehört dabei zur Fraktion derer, die keine Zweifel daran haben, dass Religion in jeder Form ganz generell „die Welt vergiftet“ und wir besser dran wären, wenn wir sie deshalb endlich überwänden.

Wie Richard Dawkins mit seinem Manifest wider den von ihm diagnostizierten Gotteswahn streitet Hitchens für seine streng atheistische Position allerdings mit einem Eifer, der jenem religiöser Fanatiker kaum nachsteht. Unbehagen bereitet dabei die absolute Gewissheit, mit der er die angeblich zweifelsfreie Überlegenheit des Atheismus über die Religion verkündet, die er als „Erbsünde“ und „Kindesmisshandlung“ verteufelt. Auch hinsichtlich der mit Verve verfochtenen Überzeugung, Religion und das ihr in jeder Hinsicht überlegene wissenschaftliche Denken seien grundsätzlich miteinander unvereinbar, sind gewisse Zweifel angebracht. Wie ein Blick in die Wissenschaftsgeschichte lehrt, in der sich zahllose Beispiele für gläubige Forscher finden, die gleichwohl Bahnbrechendes zum Fortschritt der Wissenschaft beigetragen haben -- und damit letzten Endes auch zur Revision manches religiösen Dogmas. Von den Zeugnissen der Musik, bildenden Kunst und Literatur ganz zu schweigen, die Hitchens als Quelle geistiger Erbauung empfiehlt, weil deren Schöpfer angeblich ganz ohne Religion ausgekommen seien...

Lesenswert ist Der Herr ist kein Hirte trotz dieser und mancher weiterer Fehlschlüsse gleichwohl, weil es zum Widerspruch und einer eigenen geistigen Auseinandersetzung mit dem vielschichtigen Phänomenen menschlicher Religiosität herausfordert. Und das ist immerhin mehr als man von manchem der religiösen Erweckungsbücher sagen kann, die in letzter Zeit so zahlreich vorgelegt worden sind! -- Andreas Vierecke

Pressestimmen

„Berühmt und berüchtigt. Hitchens ist ein glänzender Provokateur, er schreibt wie die Axt im Walde.“ (Die ZEIT)

Kompromisslose Polemik von »einem der brillantesten Journalisten unserer Zeit«. (THE OBSERVER)

"Christopher Hitchens zerpflückt mit rhetorischer Brillanz die Mythen von Glauben und Religiosität." (Süddeutsche Zeitung)

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch (Mehr dazu)
Nach einer anderen Ausgabe dieses Buches suchen.
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Inhaltsverzeichnis | Auszug
Hier reinlesen und suchen:

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
576 von 680 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brilliante Analyse der Schattenseiten der Religionen 28. September 2007
Von Niklas Morgan TOP 1000 REZENSENT
Format:Broschiert
Christopher Hitchens folgt mit diesem Buch dem derzeit populären Outing der Agnostiker/Atheisten/Humanisten, und haut in dieselbe Kerbe wie Richard Dawkins, Sam Harris, Daniel Dennett (in USA) sowie Michael Schmidt-Salomon, Franz Buggle und Hans Albert in Deutschland. Im Gegensatz zu manchen anderen vermeidet er jedoch die theologisch/philosophische Debatte um die Existenz Gottes und konzentriert sich stattdessen auf die im Namen der Religionen oder von religiösen Menschen ausgeübten Untaten. Auch hier kann man den Inhalt mit dem alten Spruch zusammenfassen: Es gibt auf der Welt gute Menschen, die Gutes tun, und böse Menschen die Böses tun, aber nur durch Religion bekommt man eigentlich gute Menschen dazu, Böses zu tun.

Im Falle des Christentums wissen wir das eigentlich schon lange (zumindest in Deutschland) durch das Lebenswerk von Karlheinz Deschner. Christopher Hitchens ist jedoch in den USA lebender Engländer, und dort scheint diese Erkenntis erst in den letzten Jahren Anhänger gefunden zu haben.

Er bleibt jedoch nicht bei einer Religion hängen, sondern zeigt auch im Kapitel über den Islam (die Weitergabe von Gottes Wort durch einen Engel an einen analphabetischen Kaufmann in der Wüste), die überall auf der Welt existierenden Schattenseiten dieser Religion auf. Ein weiteres Kapitel ist den östlichen Religionen gewidment, die er ebenso als ungeeignet für ein ethisches Verhalten entlarvt (Konflikt zwischen Hindus, Moslems und Buddhisten in Indien bzw Sri Lanka, Rolle des Buddhismus bei Japans Imperialistischer Politik im letzen Jahrhundert). Spätestens hier bringt er Facetten, die bei den anderen derzeit populären Religionskritikern fehlen.
Lesen Sie weiter... ›
War diese Rezension für Sie hilfreich?
294 von 363 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Michael Dienstbier TOP 500 REZENSENT
Format:Broschiert
In den USA hat es Christopher Hitchens Buch mit dem provozierenden Titel "God is not Great - How Religion poisons everything" (Deutsch: "Der Herr ist kein Hirte") bis auf Platz 2 der Amazon-Bestsellerliste geschafft. Im angeschlossenen Diskussionsforum zeigt sich, warum die Amerikaner zur Zeit ein in sich gespaltenes Volk sind. Da wird Hitchens einerseits wegen seiner ketzerischen Ideen verdammt und dazu aufgefordert, seine Äußerungen zurückzunehmen, um seine Seele vor der ewigen Verdammnis zu bewahren. Andererseits wird er für seinen Mut gelobt, endlich einmal die Wurzel allen Übels klar und deutlich zu benennen: Der durch Vernunft nicht zu rechtfertigende Glaube an einen Gott oder mehrere Götter.

"We atheists do not require any priests, or any hierarchy above them, to police our doctrines [...] To us no spot on earth is or could be "holier" than another: to the ostentatious absurdity of the pilgrimage, or the plain horror of killing civilians in the name of some sacred wall or cave or shrine or rock, we can counterpose a leisurely or urgent walk from one side if the liberary or the gallery to another, or to lunch with an agreeable friend in pursuit of truth and beauty" (6).

"God is not Great" ist einerseits eine kompromisslose Abrechnungen mit allen Religionen (auch den polytheistischen), die trotz des Leides, welches sie seit Jahrtausenden der Menschheit zufügen, immer noch gesellschaftlich anerkannt und respektiert werden. Dazu analysiert Hitchens die durch und durch weltliche Entstehungsgeschichte der monotheistischen Buchreligionen und die machtpolitischen Motive der Verfasser.
Lesen Sie weiter... ›
War diese Rezension für Sie hilfreich?
9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Notwendig 14. Oktober 2013
Von T. Zehren
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Nachdem ich das Buch gelesen habe, muss ich LEIDER zugeben, dass es in meinen Augen nicht so schön übersetzt worden ist, wie beispielsweise Hitchens' Biographie "The Hitch". Jedoch kann ich dem Buch trotz dieses kleinen Makels einfach nicht weniger als fünf Sterne geben, da sein Inhalt das reinste Gold ist.

Gerade in unseren Breitengraden, in denen die sichtbaren Auswüchse der Religion solche augenscheinlich zahmen Gestalten annehmen, ist ein Buch wie Christopher Hitchens' "Der Herr Ist Kein Hirte" eine reine Notwendigkeit. Die Leute hierzulande haben ein viel zu kurzes Gedächtnis, wenn es darum geht, die negativen Seiten von blindem Glauben und autoritärem Denken aufzufassen (und nichts anderes ist der Monotheismus in Christopher Hitchens Augen: eine sadomasochistische Sklave-Meister-Beziehung zwischen dem Gläubigen und einem hypothetischen, überweltlichen Wesen. Das mag hier hyperbolisch und provokant wirken, aber der Autor malt das Bild mit sehr überzeugenden Farben.).

Christopher Hitchens hat die heutige Lage des Fundamentalismus einmal mit den Ratten verglichen, die am Ende von Camus' "La Peste" zurück in die Kanalisation flüchten.
Die Pest mag für den Moment zwar besiegt worden sein und das Volk mag diese düstere Zeit vielleicht ein bisschen vorschnell vergessen, aber die Ratten lungern immer noch in den Rohren und warten auf eine Gelegenheit zurückzukommen.

Und wer die richtigen (oder falschen, deprimierenden) Seiten im Netz besucht, wird sich schnell ernüchtert finden von den umtriebigen Guerilla-Kriegen, welche die Religiösen im Netz führen.
Lesen Sie weiter... ›
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen Hitchens ist nahe an R. Dawkins
Wer Richard Dawkins mag wird auch Christopher Hitchens mögen.
Aber das ist natürlich Ansichtssache. Mir hat er jedenfalls aus der Seele gesprochen. Lesen Sie weiter...
Vor 28 Tagen von Madrilenia veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Der Herr ist kein Hirte
Der Glaube an einen guten und allmächtigen Gott kann nicht die Grundlage für das Leben auf Erden sein und erst recht nicht für die Entstehung der Welt und des... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Hon veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Der Herr ist " keinHirte "
Wenn jemand wie ich ohne eine Religion aufgewachsen ist und sich sein Weltbild durch Reisen und Lebenserfahrung selbst erarbeiten konnte , so ist dieses Buch nur eine gute... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Simon Judenberg alias Eduard veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre
Hitchens, vielleicht einer der wichtigsten Publizisten, Kritiker und Redner der letzen Jahrzehnte, deckt in diesem Buch auf unterhaltsame Art und Weise den Irrsinn der Religionen... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Felix Caffier veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Viel Polemik - wenig Inhalt
Das Buch ist sehr polemisch geschrieben. Ein sehr pathetischer Stil. Kaum ein Gedanke wird sauber ausgeführt. Ständig gibt es irgendwelche Seitenhiebe auf irgendwas. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von G. E. Scheidt veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Bissig, aber ohne Zähne
Es dürfte sich erübrigen, hier anfangs das Thema des Buches zu erklären, der Titel spricht für sich. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Nico veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Nein, der Herr ist der Anlaß für viel Leid
Das hochinteressante Buch zeigt im Kapitel über den Islam, die überall auf der Welt existierenden Schattenseiten dieser Religion auf. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Scipio, der Afrikaner veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Nicht nur für Atheisten
Wer von den Religionen endgültig die Nase voll, hat sollte sich das Buch antun. Die Erkenntnis, daß man von diesen nur genarrt wurde, ist fast sicher.
Vor 6 Monaten von christos48 veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Ein wichtiges Buch
Die Menschheit braucht solche mutigen Bücher, die auf die alten Tabus und Zöpfe keine Rücksicht mehr nehmen. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von bernd_franken veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Sehr interessante Abhandlungen
Betreffend dieses Buches muss man Hr. Hitchens (Autor) zugestehen, das er es geschickt zu verstehen wusste, wie man patriarchalische Religionen wirklich kritsiert. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Kristanna wird Skeptikerin veröffentlicht
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen
ARRAY(0xa6b2333c)

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Kriege, mehr Kriege, noch mehr Kriege 0 13.09.2012
Alle Diskussionen  
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
   


Ähnliche Artikel finden


Ihr Kommentar