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Während Frodo, Sam und Gollum sich dem Schicksalsberg nähern, um den Ring für immer zu zerstören, versucht Gandalf die entmutigten Menschen von Gondor zu mobilisieren, um Sauron von den geschwächten Ringträgern abzulenken. Derweil muss sich Aragorn seiner Verantwortung als Thronfolger von Gondor stellen. Auch die Elben Arwen, Galadriel und Legolas sowie die Hobbits Merry und Pippin kämpfen gegen die drohende Vernichtung der Völker von Mittelerde. Vor den Toren von Gondors Hauptstadt kommt es zur finalen Schacht.
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Bereits die ersten beiden Teile sicherten sich dank großer Schauspieler, epischer (Material-)Schlachten und einer gigantischen Marketing-Maschinerie einen Ehrenplatz in der Filmgeschichte. In seiner letzten Runde sprengt das auf J.R.R. Tolkiens klassischer Mythensaga basierende Abenteuer erneut die Grenzen der Vorstellungskraft - als Extended Edition diesmal gar über mehr als vier Stunden! Der Lohn für Peter Jacksons gewaltiges Filmprojekt: elf Oscars, was bisher nur "Ben Hur" und "Titanic" schafften, und über zehn Millionen begeisterte Kinofans.
Blickpunkt: Film
Nach drei Jahren andauernder Erregung bei den Filmfans auf der gesamten Welt kommt die aufwändigste Filmsaga aller Zeiten zu ihrem Ende. Anders als anderen Fantasy- oder Science-Fiction-Trilogien geht Peter Jackson in den letzten dreieinhalb Stunden seiner persönlichen Odyssee nicht die Luft aus: 'Die Rückkehr des Königs' ist die Krönung einer unfassbaren Leistung: Vielleicht nicht mit dem puren Wunder des ersten Teils ausgestattet, dafür aber mit größerer Dringlichkeit und Spannung, wenn Frodo sich dem Schicksalsberg nähert und die Menschheit in Minas Tirith zum letzten Gefecht antritt. Gewaltiger, emotionaler und dramaturgisch zufrieden stellender kann man sich Kino dieser Größenordnung wahrlich nicht vorstellen: Überwältigungskino, das sich an sich selbst berauscht, ohne jemals von sich selbst überwältigt zu werden.
Um das am besten verfilmbare Buch der Trilogie handele es sich, sagt Peter Jackson. Und kann das wahrlich bloß als Koketterie meinen 'Die Gefährten' bezog sein Wunder daraus, die Figuren, Welt und Mythologie vorzustellen und die dramatischen Grundlagen der Fantasy-Saga zu umreißen. In 'Die zwei Türme' nahm die Geschichte über den Kampf um Mittelerde Fahrt auf und trennte die acht verbliebenen Gefährten, um äußere und innere Konflikte und damit auch die Spannung zu verschärfen. Das abschließende Buch Tolkiens ist dagegen streng genommen ein einziger dritter Akt, Resolution pur: In der ersten Hälfte ein gewaltiges Schlachtenszenario, das parallel zur letzten Etappe von Frodo und Samweis im Höllenschlund Mordor alle Energien bannt, in der zweiten Hälfte schließlich die hoch emotionale Rückreise ins Auenland, Heimkehr und Abschied in einem. Mit anderen Worten: Nicht unbedingt der ideale Stoff für ein rundes Filmabenteuer, das einerseits natürlich das Epos mit einem gewaltigen Paukenschlag beschließen, andererseits aber auch als eigenständiger Film auf eigenen Beinen stehen muss. Anders als die Wachowski-Brüder, die bei 'Matrix Revolutions' vor dem gleichen Problem standen, aber scheiterten, gelingt Jackson die nochmalige Steigerung. Auch weil der findige Regisseur und seine beiden Drehbuchautorinnen Fran Walsh und Phillippa Boyens die in der Struktur inhärenten Probleme erkennen und sich noch weitaus größere Freiheiten bei der Adaption der Quelle nehmen als bereits bei 'Die zwei Türme'. Dem Film tut es gut. Gewiss: Tolkien-Fans werden hart daran zu kauen haben, dass der böse Samuran aus dem Fortlauf der Geschichte eliminiert wurde - auch wenn damit die Dramaturgie klarer und zwingender ist. Und sie werden aufschreien, dass Frodo erst nach etwa der Hälfte der Laufzeit in einer herausragenden Sequenz auf die Riesenspinne Kankra trifft, die bei Tolkien bereits am Ende des zweiten Romans ihren Auftritt hat. Aber wenn schließlich die Schlacht der Schlachten vor den Toren des letzten menschlichen Bollwerks beginnt, werden Puristen wie Nörgler verstummen: Größer und besser geht nicht.
Doch bis dahin haben Figuren und Zuschauer bereits eine weite Reise zurückgelegt. Mit einem Rückblick auf die Geschichte, wie aus dem unbeschwerten Smeagol durch den verheerenden Einfluss des einen Ringes die ebenso bemitleidens- wie verachtenswerte Kreatur Gollum wird, beginnt Peter Jackson 'Die Rückkehr des Königs'. In nur fünf Minuten gelingt ihm dabei der Bogen von farbenfroher Unbeschwertheit zu grau-trister Düsternis und bringt damit auch den Zuschauer auf den Stand der Dinge. Wie zu erwarten ist Teil drei der finsterste der Reihe, die immerhin das Heldenlied vom Ende einer Ära, dem Ableben einer Kultur singt. Entsprechend bedeutungsschwanger sind die Reden und Gesichter der beteiligten Personen, die Jackson im ersten Akt zeigt - ein bisweilen schwieriger Balanceakt zwischen emotionaler Schwere und dem Abgleiten ins Lächerliche.
Doch dann folgt die Schlacht der Hunderttausend von Minas Tirith - und jeder Anflug von Angst, Peter Jackson könne auf den letzten Metern die Luft ausgehen, ist wie weggeblasen: In etwa eineinhalb Stunden erlebt man das unfassbarste Schlachtengetümmel der Filmgeschichte, dessen schiere Größe den Zuschauer in Tränen ausbrechen lässt. Gleichzeitig gelingt Jackson das Kunststück, inmitten des Hauens und Stechens all seine angerissenen Geschichten mit großer Klarheit weiter zu erzählen. Höhepunkt ist schließlich der Moment, in dem sich die Amazone Eowyn zwischen den mächtigsten Ringgeist und ihren besiegten Vater, König Theoden, stellt. Ein Gänsehautklassiker, dem Jackson einfach noch als Zuckerl eine Einstellung folgen lässt, in der Elbe Legolas einen Wolkenkratzer großen Mumakil mit der Eleganz eines Surfers im Alleingang niederstreckt. Und Aragorns Ankunft mit seiner Armee der Toten, die er zuvor in der Ehrfurcht gebietenden Pfade-der-Toten-Sequenz in seiner ersten Amtshandlung als rechtmäßiger König von Gondor rekrutierte, ist das Tüpfelchen auf dem I.
Alldieweil Frodo, den einen Ring mit dem Gewicht eines Mühlsteins an seinem Hals baumelnd und zerfressen von Zweifeln an dem getreuen Sam und dem gepeinigten Gollum, die letzten und schwersten Meter seiner Reise zurück zu legen hat: ein beinahe intimer und dennoch auf der größtmöglichen Leinwand gemalter Gegenpol zum Wahnsinn von Minas Tirith und später vor dem Schwarzen Tor von Mordor. Dass der Film nach getaner Arbeit gar kein Ende finden will und gleich mehrere Abblendemomente anbietet, ist nicht nur zeihbar, sondern auch wichtig, will Peter Jackson seinen Zehnstunden-Gewaltakt gebührend zum Abschluss bringen und gleichzeitig Tolkiens Vorlage gerecht werden. Es mag sich um das Ende einer Welt handeln, aber dennoch endet 'Die Rückkehr des Königs' mit einem Moment der Hoffnung. Derart wird man gerne aus dem Kino entlassen - um sich gleich wieder in die Schlange vor der Kasse einzureihen, um die wunderbaren Darsteller, die exzellenten Effekte und die unzählbare Menge unvergesslicher Momente, kurz: Filmmagie pur erneut zu erleben. ts.
Um das am besten verfilmbare Buch der Trilogie handele es sich, sagt Peter Jackson. Und kann das wahrlich bloß als Koketterie meinen 'Die Gefährten' bezog sein Wunder daraus, die Figuren, Welt und Mythologie vorzustellen und die dramatischen Grundlagen der Fantasy-Saga zu umreißen. In 'Die zwei Türme' nahm die Geschichte über den Kampf um Mittelerde Fahrt auf und trennte die acht verbliebenen Gefährten, um äußere und innere Konflikte und damit auch die Spannung zu verschärfen. Das abschließende Buch Tolkiens ist dagegen streng genommen ein einziger dritter Akt, Resolution pur: In der ersten Hälfte ein gewaltiges Schlachtenszenario, das parallel zur letzten Etappe von Frodo und Samweis im Höllenschlund Mordor alle Energien bannt, in der zweiten Hälfte schließlich die hoch emotionale Rückreise ins Auenland, Heimkehr und Abschied in einem. Mit anderen Worten: Nicht unbedingt der ideale Stoff für ein rundes Filmabenteuer, das einerseits natürlich das Epos mit einem gewaltigen Paukenschlag beschließen, andererseits aber auch als eigenständiger Film auf eigenen Beinen stehen muss. Anders als die Wachowski-Brüder, die bei 'Matrix Revolutions' vor dem gleichen Problem standen, aber scheiterten, gelingt Jackson die nochmalige Steigerung. Auch weil der findige Regisseur und seine beiden Drehbuchautorinnen Fran Walsh und Phillippa Boyens die in der Struktur inhärenten Probleme erkennen und sich noch weitaus größere Freiheiten bei der Adaption der Quelle nehmen als bereits bei 'Die zwei Türme'. Dem Film tut es gut. Gewiss: Tolkien-Fans werden hart daran zu kauen haben, dass der böse Samuran aus dem Fortlauf der Geschichte eliminiert wurde - auch wenn damit die Dramaturgie klarer und zwingender ist. Und sie werden aufschreien, dass Frodo erst nach etwa der Hälfte der Laufzeit in einer herausragenden Sequenz auf die Riesenspinne Kankra trifft, die bei Tolkien bereits am Ende des zweiten Romans ihren Auftritt hat. Aber wenn schließlich die Schlacht der Schlachten vor den Toren des letzten menschlichen Bollwerks beginnt, werden Puristen wie Nörgler verstummen: Größer und besser geht nicht.
Doch bis dahin haben Figuren und Zuschauer bereits eine weite Reise zurückgelegt. Mit einem Rückblick auf die Geschichte, wie aus dem unbeschwerten Smeagol durch den verheerenden Einfluss des einen Ringes die ebenso bemitleidens- wie verachtenswerte Kreatur Gollum wird, beginnt Peter Jackson 'Die Rückkehr des Königs'. In nur fünf Minuten gelingt ihm dabei der Bogen von farbenfroher Unbeschwertheit zu grau-trister Düsternis und bringt damit auch den Zuschauer auf den Stand der Dinge. Wie zu erwarten ist Teil drei der finsterste der Reihe, die immerhin das Heldenlied vom Ende einer Ära, dem Ableben einer Kultur singt. Entsprechend bedeutungsschwanger sind die Reden und Gesichter der beteiligten Personen, die Jackson im ersten Akt zeigt - ein bisweilen schwieriger Balanceakt zwischen emotionaler Schwere und dem Abgleiten ins Lächerliche.
Doch dann folgt die Schlacht der Hunderttausend von Minas Tirith - und jeder Anflug von Angst, Peter Jackson könne auf den letzten Metern die Luft ausgehen, ist wie weggeblasen: In etwa eineinhalb Stunden erlebt man das unfassbarste Schlachtengetümmel der Filmgeschichte, dessen schiere Größe den Zuschauer in Tränen ausbrechen lässt. Gleichzeitig gelingt Jackson das Kunststück, inmitten des Hauens und Stechens all seine angerissenen Geschichten mit großer Klarheit weiter zu erzählen. Höhepunkt ist schließlich der Moment, in dem sich die Amazone Eowyn zwischen den mächtigsten Ringgeist und ihren besiegten Vater, König Theoden, stellt. Ein Gänsehautklassiker, dem Jackson einfach noch als Zuckerl eine Einstellung folgen lässt, in der Elbe Legolas einen Wolkenkratzer großen Mumakil mit der Eleganz eines Surfers im Alleingang niederstreckt. Und Aragorns Ankunft mit seiner Armee der Toten, die er zuvor in der Ehrfurcht gebietenden Pfade-der-Toten-Sequenz in seiner ersten Amtshandlung als rechtmäßiger König von Gondor rekrutierte, ist das Tüpfelchen auf dem I.
Alldieweil Frodo, den einen Ring mit dem Gewicht eines Mühlsteins an seinem Hals baumelnd und zerfressen von Zweifeln an dem getreuen Sam und dem gepeinigten Gollum, die letzten und schwersten Meter seiner Reise zurück zu legen hat: ein beinahe intimer und dennoch auf der größtmöglichen Leinwand gemalter Gegenpol zum Wahnsinn von Minas Tirith und später vor dem Schwarzen Tor von Mordor. Dass der Film nach getaner Arbeit gar kein Ende finden will und gleich mehrere Abblendemomente anbietet, ist nicht nur zeihbar, sondern auch wichtig, will Peter Jackson seinen Zehnstunden-Gewaltakt gebührend zum Abschluss bringen und gleichzeitig Tolkiens Vorlage gerecht werden. Es mag sich um das Ende einer Welt handeln, aber dennoch endet 'Die Rückkehr des Königs' mit einem Moment der Hoffnung. Derart wird man gerne aus dem Kino entlassen - um sich gleich wieder in die Schlange vor der Kasse einzureihen, um die wunderbaren Darsteller, die exzellenten Effekte und die unzählbare Menge unvergesslicher Momente, kurz: Filmmagie pur erneut zu erleben. ts.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Finale von Peter Jacksons genialer Fantasy-Trilogie, in der die Gefährten getrennten Weges ihr eigenes und das Schicksal von Mittelerde besiegeln.
Kurzbeschreibung
48 zusätzlichen Filmminuten, neue und erweiterte Szenen von Regisseur Peter Jackson, neu komponierte Filmmusik von Howard Shore und Hunderte neue digitale Effekte. Die letzte Schlacht um Mittelerde beginnt. Von Gollum geführt, setzen Frodo und Sam ihren Weg zu den Feuern des Schicksalsbergs fort, um ihren Auftrag zu erfüllen und den Einen Ring zu zerstören. Aragorn ist bemüht, seiner Bestimmung gerecht zu werden: Er führt seine zahlenmäßig unterlegenen Verbündeten in den Kampf gegen das ständig wachsende Heer des Dunklen Herrschers Sauron, damit der Ringträger seine Mission vollenden kann. In dieser erweiterten Spezialedition erschaffen Regisseur Peter Jackson, seine Darsteller und sein Team Die Rückkehr des Königs, den dritten und letzten Film der gefeierten Trilogie, auf meisterhafte Weise noch einmal neu. Diese erweitere Fassung bietet neue Figuren, mehr Action und Abenteuer. Wer Die Rückkehr des Königs noch nicht kennt, wird sich für das mitreißende Spektakel dieser legendären Geschichte ebenso begeistern wie die treuen Fans der Filmtrilogie, die das letzte Abenteuer in erweiterter Form umso intensiver erleben.
Inhalt - Film:
Auf den Weg zur finalen Schlacht um Mittelerde machen sich die Angehörigen der Gemeinschaft des Rings, während sich Sam und Frodo Mordor nähern, um den einen Ring eigenhändig zu zerstören. Doch nicht nur die Mannen Saurons erweisen sich als Hinderniss, auch der verschlagene Gollum hat durchtriebene Pläne.
Inhalt - Film:
Auf den Weg zur finalen Schlacht um Mittelerde machen sich die Angehörigen der Gemeinschaft des Rings, während sich Sam und Frodo Mordor nähern, um den einen Ring eigenhändig zu zerstören. Doch nicht nur die Mannen Saurons erweisen sich als Hinderniss, auch der verschlagene Gollum hat durchtriebene Pläne.
Produktbeschreibungen
Saurons Mächte haben Minas Tirith, die Hauptstadt von Gondor, belagert, um die Rasse der Menschen auszurotten. Das einst so mächtige Königreich, das von einem schwachen Verwalter bewacht wird, brauchte noch nie so dringend seinen König. Aber ist Aragorn Viggo Mortensen stark genug, sein Erbe anzutreten und das zu werden, zu dem er geboren wurde? Das Schicksal von Mittelerde liegt in seinen Händen... Als die letzte Schlacht naht und sich die Mächte der Finsternis versammeln, versucht Gandalf Ian McKellen mit aller Kraft die zerschlagene Armee von Gondor zusammenzutrommeln. Er wird von König Thoden von Rohan Bernard Hill unterstützt, der seine Krieger für die größte Schlacht in der Geschichte zusammenführt. Selbst mit ihrem Mut und ihrer herzlichen Loyalität sind die Truppen der Menschen - zusammen mit Eowyn Miranda Otto und Merry Dominic Monaghan - den Feinden, die Richtung Gondor ausschwärmen, nicht gewachsen.. Trotzdem sie wissen, dass sie große Verluste erleiden werden, stürmen sie voran in die Schlacht ihres Lebens. Sie sind verbunden im gemeinsamen Ziel, Sauron abzulenken und dem Ringträgers die Chance zu geben, seine Suche zu vollenden. Ihre Hoffnung liegt bei Frodo Elijah Wood, ein kleiner, zu allem entschlossener Hobbit, der eine gefährliche Reise durch unsicheres Land des Feindes macht, um den Einen Ring in den Feuern des Schicksalsbergs zu zerstören. Je näher Frodo seinem Ziel kommt, desto schwerer wird seine Last und desto mehr muss er sich auf Sam Gamdschie Sean Astin verlassen. Gollum wird Frodos Ergebenheit und nicht zuletzt seine Menschlichkeit einem Test unterziehen... 48 zusätzlichen Filmminuten, neue und erweiterte Szenen von Regisseur Peter Jackson, neu komponierte Filmmusik von Howard Shore und Hunderte neue digitale Effekte.