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J.R.R. Tolkiens Roman
Der Herr der Ringe, mit dem er das Fantasy-Genre fast im Alleingang begründete, gilt vielen als das Buch des 20. Jahrhunderts. Mit weltweit über 50 Millionen Lesern war die Verfilmung nur eine Frage der Zeit. Die Rede ist hier allerdings nicht von Peter Jackson Epos, sondern vom ersten, eher misslungenen Versuch von Ralph Bakshi (
Fritz the Cat,
Cool World) und Produzent Saul Zaentz (
Der englische Patient), der als Rechte-Inhaber auch an der Jackson-Verfilmung beteiligt ist. Als Zeichentrick mit Rotoskopie-Effekten inszeniert, findet man sich bei Bakshi in einer Welt wieder, die mehr mit Robert E. Howards
Conan gemein hat als mit Tolkiens Mittelerde: Boromir sieht aus wie ein Wikinger, bei Aragorn hat es der Zeichner mit dem wettergegerbten Äußeren etwas zu gut gemeint und die Elben entsprechen auch nicht unbedingt Tolkiens Charakterisierung. Einzig die Hobbits und Gollum entwickeln ein gewisses Eigenleben. Am Drehbuch hat übrigens der amerikanische Autor Peter S. Beagle (
Das letzte Einhorn mitgearbeitet. Info am Rande: In der Originalfassung spricht Anthony Daniels (C-3PO) den Elben Legolas.
Der Film setzt mit Bilbos 111. Geburtstag ein, auf dem er seinen Abschied nimmt und Frodo den Ring überlässt. Als dieser von Gandalf erfährt, dass es sich bei Bilbos Ring um den einen, von Sauron einst geschmiedeten Ring handelt, um die Völker Mittelerdes zu unterwerfen, nimmt das Abenteuer seinen Lauf. Inhaltlich hält sich Bakshi mit der ein oder anderen Kürzung hier und da (zum Beispiel Tom Bombadil) im akzeptablen Maße an das Buch. Es ist die bildliche und sprachliche Umsetzung, die insbesondere bei den Hardcore-Tolkien-Fans für Ablehnung sorgt. Verwirrend für Nicht-Kenner des Buches: Der Film endet mit der Schlacht von Helms Klamm, also ungefähr nach der Hälfte der zweiten Bandes. Für das amerikanische Fernsehen entstand der Zeichentrickfilm The Return of the King, der inhaltlich an Bakshis Herrn der Ringe anschließt und die Geschichte zu Ende erzählt. Bakshi selbst hatte mit dieser Fortsetzung jedoch ebenso wenig zu tun wie mit der Verfilmung des Hobbit. Beide sind zeichentechnisch nur noch mittelmäßig zu nennen. Highlight der Fortsetzung: das Ork-Lied "Where There's A Whip, There's A Way". --Birgit Schwenger
Video Jakob Kurzinhalt
Der tapfere, kleine Hobbit Frodo bekommt vom Zauberer Gandalf einen Auftrag, bei dem das Schicksal seiner zauberhaften Heimat
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Der tapfere Hobbit Frodo Beutlin erhält vom Zauberer Gandalf einen Auftrag, bei dem das Schicksal seiner Heimat "Mittelerde" auf dem Spiel steht: Im Land des dunklen Herrschers Sauron soll er einen sagenumwobenen Zauberring ins Feuer des Schicksalsberges werfen. Auf diesen Ring hat es Sauron abgesehen, der damit die ganze Welt kontrollieren könnte.
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Sehr ambitioniert ging Zeichentrick-Spezialist Ralph Bakshi ("Felix the Cat") 1977 zu Werke, um J.R.R. Tolkiens vielschichtiges Fantasy-Epos in seiner ausufernden Gesamtheit zu bewältigen. Dabei kamen revolutionäre Techniken zum Einsatz. Beispielsweise wurde eine Reihe von Szenen zunächst real gefilmt und danach Frame für Frame in Animation übertragen. Dass die Handlung nach 133 Minuten kurz vor Ende des ersten der drei Bücher abbricht, ist allerdings wenig zufrieden stellend - zumal die Fortsetzung "The Return of the King" im Mai 1980 nur im amerikanischen TV zu sehen war.
Blickpunkt: Film
Umstrittene Zeichentrickverfilmung von Ralph Bakshi nach Tolkiens legendärem Fantasy-Klassiker über den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse. Hobbits, Elben, Menschen und Zwerge müssen sich im Kampf gegen Sauron zusammenschließen, und den Ring vernichten, um das Schicksal von Mittelerde zu retten.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Lange vor Peter Jackson entstand Ralph Bakshis ambitionierte Zeichentrickversion von J.R.R. Tolkiens Roman-Trilogie im Jahr 1977.
Kurzbeschreibung
Der tapfere, kleine Hobbit Frodo bekommt vom Zauberer Gandalf einen Auftrag, bei dem das Schicksal seiner zauberhaften Heimat "Mittelerde" auf dem Spiel steht: Im Land des dunklen Herrschers Sauron soll er einen sagenumwobenen Zauberring ins Feuer des Schicksalsberges werfen. Denn Sauron hat es auf den Ring, mit dem er die ganze Welt kontrollieren kann, abgesehen. Sollte er den Ring bekommen bevor Frodo ihn zerstören kann, so wird er nicht nur das Schattenreich, sondern ganz "Mittelerde" mit seiner bösen Herrschaft überziehen... Zwerge und Zauberer, Fabelwesen und fantastische Märchenwelten - Millionen waren fasziniert von den Geschichten des legendären J.R.R. Tolkien, denen Regisseur Bakshi mit seinem bildgewaltigen Zeichentrickabenteuer ein filmisches Denkmal setzte.
Produktbeschreibungen
Der tapfere kleine Hobbit Frodo bekommt vom Zauberer Gandalf einen Auftrag, bei dem das Schicksal seiner zauberhaften Heimat "Mittelerde" auf dem Spiel steht Im Land des dunklen Herrschers Sauron soll er einen sagenumwobenen Zauberring ins Feuer des Schicksalsberges werfen. Denn Sauron hat es auf den Ring, mit dem er die ganze Welt kontrollieren kann, abgesehen. Sollte er den Ring bekommen bevor Frodo ihn zerstören kann, so wird er nicht nur das Schattenreich, sondern ganz "Mittelerde" mit seiner bösen Herrschaft überziehen.