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Der Herr der Ringe

Ralph Bakshi    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (130 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Regisseur(e): Ralph Bakshi
  • Komponist: Leonard Rosenman
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Surround), Kroatisch (Dolby Surround), Türkisch (Stereo), Englisch (Dolby Surround), Spanisch (Mono)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Spanisch, Schwedisch, Norwegisch, Dänisch, Finnisch, Portugiesisch, Hebräisch, Polnisch, Griechisch, Tschechisch, Türkisch, Ungarisch, Isländisch, Kroatisch, Französisch, Italienisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Warner Home Video - DVD
  • Erscheinungstermin: 8. November 2001
  • Produktionsjahr: 1978
  • Spieldauer: 128 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (130 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00005QDMN
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 17.828 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

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J.R.R. Tolkiens Roman Der Herr der Ringe, mit dem er das Fantasy-Genre fast im Alleingang begründete, gilt vielen als das Buch des 20. Jahrhunderts. Mit weltweit über 50 Millionen Lesern war die Verfilmung nur eine Frage der Zeit. Die Rede ist hier allerdings nicht von Peter Jackson Epos, sondern vom ersten, eher misslungenen Versuch von Ralph Bakshi (Fritz the Cat, Cool World) und Produzent Saul Zaentz (Der englische Patient), der als Rechte-Inhaber auch an der Jackson-Verfilmung beteiligt ist. Als Zeichentrick mit Rotoskopie-Effekten inszeniert, findet man sich bei Bakshi in einer Welt wieder, die mehr mit Robert E. Howards Conan gemein hat als mit Tolkiens Mittelerde: Boromir sieht aus wie ein Wikinger, bei Aragorn hat es der Zeichner mit dem wettergegerbten Äußeren etwas zu gut gemeint und die Elben entsprechen auch nicht unbedingt Tolkiens Charakterisierung. Einzig die Hobbits und Gollum entwickeln ein gewisses Eigenleben. Am Drehbuch hat übrigens der amerikanische Autor Peter S. Beagle (Das letzte Einhorn mitgearbeitet. Info am Rande: In der Originalfassung spricht Anthony Daniels (C-3PO) den Elben Legolas.

Der Film setzt mit Bilbos 111. Geburtstag ein, auf dem er seinen Abschied nimmt und Frodo den Ring überlässt. Als dieser von Gandalf erfährt, dass es sich bei Bilbos Ring um den einen, von Sauron einst geschmiedeten Ring handelt, um die Völker Mittelerdes zu unterwerfen, nimmt das Abenteuer seinen Lauf. Inhaltlich hält sich Bakshi mit der ein oder anderen Kürzung hier und da (zum Beispiel Tom Bombadil) im akzeptablen Maße an das Buch. Es ist die bildliche und sprachliche Umsetzung, die insbesondere bei den Hardcore-Tolkien-Fans für Ablehnung sorgt. Verwirrend für Nicht-Kenner des Buches: Der Film endet mit der Schlacht von Helms Klamm, also ungefähr nach der Hälfte der zweiten Bandes. Für das amerikanische Fernsehen entstand der Zeichentrickfilm The Return of the King, der inhaltlich an Bakshis Herrn der Ringe anschließt und die Geschichte zu Ende erzählt. Bakshi selbst hatte mit dieser Fortsetzung jedoch ebenso wenig zu tun wie mit der Verfilmung des Hobbit. Beide sind zeichentechnisch nur noch mittelmäßig zu nennen. Highlight der Fortsetzung: das Ork-Lied "Where There's A Whip, There's A Way". --Birgit Schwenger

Produktbeschreibungen

Der tapfere kleine Hobbit Frodo bekommt vom Zauberer Gandalf einen Auftrag, bei dem das Schicksal seiner zauberhaften Heimat "Mittelerde" auf dem Spiel steht Im Land des dunklen Herrschers Sauron soll er einen sagenumwobenen Zauberring ins Feuer des Schicksalsberges werfen. Denn Sauron hat es auf den Ring, mit dem er die ganze Welt kontrollieren kann, abgesehen. Sollte er den Ring bekommen bevor Frodo ihn zerstören kann, so wird er nicht nur das Schattenreich, sondern ganz "Mittelerde" mit seiner bösen Herrschaft überziehen.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
69 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erstverfilmung mit Brüchen 11. Juli 2006
Format:DVD
Als diese Version 1978 in die Kinos kommen sollte, waren etliche Tolkien-Fans begeistert; als sie wieder aus dem Kino rauskamen, waren sie eher irritiert oder bestürzt. Bakshis Version war weit davon entfernt, brilliant zu sein, denn weder hatte der Film eine durchgehende Handlung entwickelt, noch war er konsequent in seiner Umsetzung: wenn man sehen muß, daß der selbe Charakter (Aragorn) mal gezeichnet, mal als Rotoskopie (Realszene koloriert) zu sehen ist, kann man kaum von einer überzeugenden Stil-Dramaturgie reden. Dazu das Ende: abrupt hört der Film nach der Schlacht bei Helms Klamm auf, und wer das Buch nicht kennt, wird tatsächlich nicht begreifen, WARUM diese Trilogie so verehrt wird. Kaum Tiefgang, die Handlung schleppt sich mit Sieben-Meilen-Stiefeln von Szene zu Szene, und es werden Szenen in die Länge gezogen, die im Buch nur kurz abgehandelt werden.

Das Entsetzen war groß - zu recht, wie gesagt - aber es wäre töricht zu behaupten, daß dieser Film komplett für die Tonne produziert wurde. Denn es GIBT Details in diesem Film, die klasse sind: die Hintergrund-Zeichnungen haben einen ganz besonderen Stil, der dem Film einen beeindruckenden Look verleiht; geradezu mystisch regen sich Gebirge in die Höhe und unterstreichen die Besonderheit des Kontinents Mittelerde. Es ist ein geheimnisvoller, aufregender Ort, realistisch und doch verklärt. Außerdem bietet der Film einige Szenen, die zwar selbstzweckhaft wirken, dennoch eine immense Wirkung haben. In der Szene, wo Frodo von den Schwarzen Reitern zur Furt von Bruchtal verfolgt wird, gibt es Augenblicke, wo der Film seine Realitätsebene verläßt, indem er die heransprengenden Schwarzen Reiter mit einen Wolkenhimmel und Blitz und Donner hinterlegt. Wenn Gandalf von Saruman auf Orthang festgesetzt wird, verblaßt der Hintergrund zu einer Sinfonie aus schwebenden Farben - das sind Dinge, die Peter Jackson in seiner Realverfilmung so nicht umsetzen konnte, weil sie dann zu weit von einer filmischen Realität entfernt gewesen wären. Da kann sich der Zeichentrickfilm mehr Freiheiten erlauben.

Leonard Rosenman schrieb einen aufwendigen Soundtrack, der schnell ins Ohr geht und die Düsternis der Handlung treffend untermalt. Ich finde nicht, daß diese Musik unpassend ist, denn sie interpretiert das Geschehen anders als es Howard Shore in seiner Musik für die Realfilme tut. Es klingt tatsächlich ein wenig "Hollywoodlike", eingängige Melodie in Titelstück und dergleichen, aber an anderen Stellen sind dafür genug Dissonanzen vorhanden, die das Ganze nicht ins reine Mainstream abdriften lassen. Shore dagegen ist pompöser, verwendet mehr Leitmotive, wirkt aber auch mehr dem Folkloristischem verbunden. Rosenman dagegen abstrahiert, setzt auf Wirkung und harte Akzente. So verstärkt er die Wirkung der Bilder auf eine Weise, die dem Film sehr gut tut.

Im Vergleich zur Realversion ist der Film ungeschliffener, grober, rastloser, doch er erfreut durch herrlich undisneysche Hintergründe und einige Kampfszenen, die für Zeichentrickfilme recht heftig ausfallen. Zwar ist er keine perfekte Empfehlung, aber: DIES WAR ÜBER ZWANZIG JAHRE LANG DIE EINZIGE VERFILMUNG DIESES STOFFES! Somit Zeit genug, sich den Film zehntausendmal anzusehen und alle Nach-, aber auch Vorteile vor Augen zu führen. Ja, nicht die beste Verfilmung, aber dennoch ein Klassiker.

Die DVD erfreut durch gutes Bild und klaren Ton (immerhin Dolby Surround). Keine Extras! Ungeschnitten.

Zuletzt möchte ich aber noch folgendes erwähnen: es gibt zwei weitere Zeichentrickfilme, die Jules Bass und Arthur Rankin Jr. (Das letzte Einhorn, 1982) geschaffen haben. Es handelt sich um THE HOBBIT (1977) und THE RETURN OF THE KING (1980). Diese Filme wurden im US-Fernsehen gezeigt, und meines Wissens erschienen sie nie in Deutschland. Warner hat die Filme in den USA bereits 2001 - zusammen mit THE LORD OF THE RINGS - auf DVD veröffentlicht (Ländercode: 1). HOBBIT erzählt die bekannte Geschichte von Bilbos legendärer Reise zum Einsamen Berg, und RETURN führt die Geschichte des Bakshi-Films zuende. Als solches sicher sehr reizvoll.
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Not soooo bad... 9. August 2002
Format:DVD
Ich habe diesen Film eher der Vollständigkeit wegen gekauft als des unstillbarn Verlangens ihn zu besitzen. Auch die durchweg negativen Beurteilungen haben mich erst abgeschreckt. Naja, hab ihn trotzdem bestellt und war durchaus positiv überrascht.
Wenn man den Film nicht vom Standpunkt eines Disney-Übersättigtem Tolkien-Autentizitäts-Fanatikers sieht, sondern sich mal unvoreingenommen auf den Film einläßt, kann er durchaus bestehen.
Man merkt, dass Peter Jackson sich den Film genau angeschaut hat bevor er seine eigenen Dreharbeiten angefangen hat. So ist z.B. die Szene der ersten Ringgeistbegegnung unter der Baumwurzel auf dem Weg nach Bree fast exakt übernommen worden. Auch an anderen Stellen hat "PJ" sich durchaus inspiriren lassen.
Wenn man den Film aus einem grafischerem Gesichtspunkt ansieht, bietet er durchaus sehr gelungenen Bilder. Allein die Darsteller könnten ruhig ein wenig mehr "pantomimische" Darstellungskraft besitzen. Das Stilmittel der "übermalten Realdarsteller" finde ich trotzdem durchaus gerechtfertigt.
Ich denke das der Film durchaus einen Platz in der kurzen Reihe "Tokien um Kino" hat und nicht als verunglückter Versuch gelten muss. Das den Machern fast mitten im Film das Geld ausgegangen ist ist durchaus ärgerlich.
Alles in allem eindurchaus gelungenes Werk, dass sich nur vor unverbesserlichen Beckmessern verstecken muss.
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44 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ringknechter in der Kontroverse 7. September 2002
Von pholker HALL OF FAME REZENSENT
Format:DVD
Trotz vieler Kritik an diesem Film: ich mag ihn. Vielleicht liegt es daran, dass ich ihn damals, als er neu in die Kinos kam, auf der großen Leinwand gesehen habe.
Es ist wahr, dass der Film große Sprünge macht und vieles aus dem Buch dort nicht vorkommt - aber das ist schließlich selbst bei der 3-Stunden-Neuverfilmung nicht anders. Tolkiens Werk ist so umfangreich und detailliert und beinhaltet neben der Hauptstoryline meherere Geschichten am Rande, dass es unmöglich ist, alles in einen Kinofilm (oder auch in 3) hineinzupacken. Trotz vieler Auslassungen habe ich damals als Kind die Story - auch ohne Kenntnis des Buches - gut verfolgen können.
Was den Stil von Ralph Bakshi betrifft - der ist tatsächlich Geschmackssache, was heißen soll, man liebt oder hasst ihn. Er ist sehr experimentell, nutzt häufig nachcolorierte Realfilmsequenzen und ersetzt gegenständliche Kulissen durch psychedelische informelle Hintergründe. Viele können damit nichts anfangen, andere spüren eine von den Bildern ausgehende hypnotische Kraft (ich neige zur zweiten Gruppe; gerade als Kind hat mich die ungewöhnliche und befremdede Umsetzung sehr fasziniert).
Zu den Figuren: Ihre Darstellung in Ralph Bakshis Version ist mir teilweise sympathischer als die in der aktuellen Verfilmung (mit Ausnahme vielleicht von Gandalf und Saruman, die mit Ian McKellen und Christopher Lee ausgezeichnet besetzt waren), vor allem der Trickfilm-Gollum und die Trickfilm-Schwarzen-Reiter (die mir bei Bakshi viel unheimlicher vorkamen). Die Elben fand ich in beiden Verfilmungen nicht so gelungen (arrogante Schnösel).
Der Film war damals kein großer Renner, für ein breites Publikum war er eindeutig zu eigenwillig. Und auch heute, da das Auge bei Animationsfilmen durch ausgefeilte Computertechnologie sehr verwöhnt ist, dürfte er der Mehrheit zu ruppig und nicht glatt genug daherkommen. Wer aber Lust auf das Ungewöhnliche hat, vielleicht noch eine nostalgische Ader, für wen der glatte Mainstream nicht das Maß aller Dinge ist, der sollte sich diesen Herrn der Ringe ansehen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Jacksons Lotr wäre fast nicht nötig gewesen
Obwohl der Film uralt und animiert ist - kann er meiner Ansicht nach durchaus mit Peter Jackson mithalten. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Tagen von Criscros veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Gefällt mir sehr
Habe die Bücher gelesen, die Filme gesehen, ich bin absoluter Herr der Ringe Fan. Für jeden Fan ist der Komikfilm ein muss.
Vor 1 Monat von Kristin Krolik veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Fehlerhafte Audio-Angaben!!!
Nachdem ich mir die "Der Herr der Ringe"-BD (Zeichentrick) gekauft habe musste ich leider feststellen dass sowohl bei der BD, als auch bei der DVD die Angaben bezüglich der... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Alexander Lutz veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Was für ein Trickfilm!
Es ist tatsächlich ärgerlich, dass der Film mittendrin aufhört. Allerdings, wenn man das Buch gelesen hat, lässt sich das verschmerzen. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Der Rote Baron veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Nicht ganz klar!
Ich habe mir die DVD "Der Herr der Ringe" vor einigen wochen gekauft. Die Abfertigung und Lieferung war super. Innerhalb von einem Tag war die DVD da. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von J. Menking veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Kein Meisterwerk aber weit besser als sein Ruf
Ich denke, es ist kein Spoiler, wenn man alle potenziellen Interessenten gleich zu Beginn warnt: Dieser Film endet mittendrin, soll heißen, kurz nach der Schlacht bei Helms... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Stefan T. veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Eigenes Bild von dem Film machen !!!
Nachdem ich schon einiges über den Film gelesen habe wollte mir selbst mal ein Bild von dem Film machen. Deswegen habe ich ihn hier bestellt. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Thomas Schiferle veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen einfach einer der Besten, wenn nicht der Beste
Ich finde den Film super gelungen. Mag sein er hält sich nicht 100% an die Handlung vom Buch, aber das tut der von Peter Jackson auch nicht. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von ... veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Der Herr der Ringe Blu- ray
Ich bin 11 Jahre und haben mich auf den Film sehr gefreut. Leider war der Film ganz schlecht. Der Film ist zum langweilen. Und die Blu-ray disc hat keine gute Qualität. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von vincent veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen schlechter scherz
In den 70 jahren geb es bestimmt bessere zeichtrickfilme z.b tim und struppi usw..
aber das nach 5 min war mir klar das wird nichts. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von verdam....... veröffentlicht
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