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Der Herr der Ringe. Erster Teil: Die Gefährten . Zweiter Teil: Die zwei Türme. Dritter Teil: Die Rückkehr des Königs + Anhänge. Aus dem Englischen übersetzt von Volker Krege. Unbekannter Einband – 1. Januar 2000

770 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Unbekannter Einband
  • ASIN: B0023RO7D4
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (770 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.963.051 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

John Ronald Reuel Tolkien wurde 1892 in Südafrika als Sohn eines Bankangestellten geboren. Nach dem Tod des Vaters zog die Familie 1896 zurück in die englischen West Midlands, wo die Mutter nur wenige Jahre später ihrer Zuckerkrankheit erlag. Bevor Tolkien dann als Leutnant in den Ersten Weltkrieg zog, heiratete er 1916 Edith Bratt, mit der er später drei Söhne und eine Tochter haben sollte. Nach Kriegsende setzte Tolkien seine akademische Laufbahn fort und wurde 1925 Professor für Englische Philologie in Oxford. Aus der für seine Kinder verfassten Geschichte "Der kleine Hobbit" wurde ein Bestseller (1937). Auch die Trilogie "Der Herr der Ringe" (1954-1955) erfreut sich ungebrochener Beliebtheit. Tolkien gilt als Begründer des Fantasygenres. Er verstarb 1973.

Produktbeschreibungen

Die Ausgabe der neuen Übersetzung von Wolfgang Krege mit allen drei Teilen des Herrn der Ringe sowie Anhänge und Register.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 14. März 2001
Format: Gebundene Ausgabe
Ich habe zuerst die neue Übersetzung gelesen. Ich dachte: Was ist dabei? Ist doch ein tolles Buch. Dann hab ich mir im Antiquariat die alte Übersetzung geholt, und sofort wurde mir klar, was bei der neuen nicht stimmt: fast alles! Muss DAS sein? Das ist eine der größten Zumutungen der Fantasy-Literatur. Aus Hinz und Kunz werden Nob und Bob. Aus Herr Frodo wird Chef. Aus "Ihr" und "Euch" wird "Sie". Aus Gerstenmann Butterblume wird Butterblüm. Gandalf sagt in Eregion statt "Weiche Saurons Hund" "Kusch Saurons Köter". Meine lieben Leute, der HDR spielt in einer mittelalterlichen Welt. Neudeutsch passt da nicht hin! Nein! NIEMALS! Bei "Der kleine Hobbit" ist die neue Übersetzung gelungen, da es als "Kinderbuch" eine einfache Sprache verdient. Der einzige gute Punkt in dem "neuen" HDR ist das Marschlied der Ents; est ist lustiger. Aber traurig sind Redewendungen wie "Penner" oder "Blödmann" und das oben genannte. Holt euch die alte Übersetzung oder notfalls das englische Original.
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749 von 792 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 2. August 2001
Format: Gebundene Ausgabe
"Der Herr der Ringe" ist sicherlich eines der faszinierensten Bücher der Welt, ohne Zweifel. Und man geht sicherlich nicht zu weit, wenn man sagt, daß ein jeder es zumindest einmal gelesen haben sollte. Die Komplexität, mit der Tolkien seine Figuren ausgearbeitet hat, die unglaublich stimmige Beschreibung der einzelnen Schauplätze und die Mythen und geschichtlichen Fakten, die er rund um die eigentliche Handlung herum geschaffen hat (gerade die vielen Lieder/Gedichte), sorgen für eine unglaublich dichte Atmosphäre, die einen sofort in ihren Bann zieht und nie wieder los lässt.
Doch nun kommt das große Aber: Ein jeder, der vorhat, den HdR zu lesen, sollte sich nach einer alten Ausgabe (Übersetzung von M. Carroux) umsehen und die Neuauflage tunlichst meiden. Denn Wolfgang Krege, der für die neue Übersetzung des HdR verantwortlich zeichnet, hat den (absolut angemessenen) etwas altertümlichen Stil der alten Übersetzung aufgegeben zugunsten einer peppigen, modernisierten Sprache und hat somit, und das kann man so drastisch sagen, die Stimmigkeit von Tolkiens Werk vollkommen zerstört. Nicht nur dass man beim Lesen seiner Übersetzung immer wieder über das völlige Fehlen von jeglichem sprachlichem Einfühlungsvermögen stolpert, nein, des Öfteren findet man grobe Schnitzer, die eigentlich absolut unverzeihlich sind, z.B. werden "große Gestalten in grauen Gewändern" (Carroux) zu "langen Kerlen in grauen Hemden", was mir persönlich ziemliche Schmerzen bereitet hat. Krege schreibt in einer Rechtfertigung seiner Übersetzung, er habe die differenzierten Sprachebenen des englischen Originals endlich auch im Deutschen berücksichtigt.
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457 von 493 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Quagga am 1. Januar 2004
Format: Gebundene Ausgabe
oder: Wie Krege zum G-Wort kam

Es war einmal ein Übersetzer namens Wolli, der hatte sein Leben lang ehrliche und rechtschaffene Arbeit geleistet. Am liebsten übersetzte er die Werke des Meisters aus Oxford. Doch leider gab es eine Quelle des Verdrusses, die wie ein Schatten über Wollis Leben hing: Das dreibändige Hauptwerk des Barden von Oxford war nämlich schon einmal übersetzt worden. Vor vielen, vielen Jahren, da der Meister höchstselbst noch am Leben war, hatte eine dumme kleine Göre, die kaum dreihundert Worte englisch konnte, durch einen lächerlichen Zufall den Auftrag erhalten, eine deutsche Übersetzung anzufertigen. Heiße Wut entbrannte in Wollis Seele und Tränen verschleierten seinen Blick, wann immer er sich die Übersetzung der Göre ansah - was nicht sehr oft war. Er überflog die Zeilen und stellte sich vor, was er an ihrer Stelle alles besser gemacht hätte. Aber die Göre hatte ihre Übersetzung mit viel Sorgfalt und Liebe und in der gleichen altertümlichen Sprache wie das Original angefertigt, so daß sie die Leser in ihren Bann zog und sie tief in die Welt des Meisters aus Oxford versinken ließ. Es war - trotz mancher Fehler, die darin enthalten waren - ein Werk aus einem Guß. Und so liebten die Leser diese Übersetzung.

Die Jahre vergingen. Ein neues Jahrhundert nahte heran. Und da ergab es sich, daß in einem fernen Lande ein Filmemacher sprach: "Let's film The Lord of the Rings!" Diese Neuigkeit verbreitete sich wie ein Lauffeuer auf der ganzen Welt. Selbst in die gut abgeschotteten Hallen des ehrwürdigen Kotz-Cletta-Verlags drang die Kunde.
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195 von 210 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Schroeder am 15. Mai 2006
Format: Taschenbuch
Als überzeugter DHDR-Fan habe ich meine nach x-fachem Lesen arg zerfledderte Ausgabe von 1985 durch ein schönes neues Exemplar ersetzt. Voller Vorfreude schlug ich das Buch auf und... SCHOCK! Die neue Übersetzung von Wolfgang Krege zerstört mit einem Schlag alle Vorstellungen und Träume, die man mit Mittelerde und diesem ebenso gewaltigen wie tragischen Epos verbindet.

Warum maßt sich ein Übersetzer an, eine "freie Interpretation" des Originals abzuliefern? Die Argumentation, Tolkiens selbst hätte sein Buch heute so geschrieben, ist einfach lachhaft. Denn bereits das Original war seinerzeit keineswegs zeitgemäß, sondern ganz bewußt sprachlich dem Zeitalter der Handlung angepasst geschrieben worden. Hoffentlich macht das Beispiel von Herrn Krege nicht Schule, denn sonst wird eines Tages auch Hamlett nicht mehr über "Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage!" grübeln, sondern eher etwas wie "Voll Krass, check das nicht, ich schwör, ey!" von sich geben.

Lieber Verlag, erspart uns jede weitere Auflage dieses Machwerks, lieber Leser, achtet beim Kauf darauf, die Originalübersetzung in Händen zu halten.
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