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Der Herkules. Eine Bildergeschichte in Versen
 
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Der Herkules. Eine Bildergeschichte in Versen [Gebundene Ausgabe]

Albert Völkl , Burckhard Garbe


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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Auf amüsante Weise berichten der Autor Burckhard Garbe und der Illustrator Albert Völkl von den zwölf unglaublichen Aufgaben, die Herkules mit Kraft, List und Geschick löste, und von den Abenteuern, die er dabei erlebte. Im besten Wilhelm Busch-Stil betrachtet Burckhard Garbe in seinen Versen den Mythos Herkules mit Augenzwinkern und würzt die Texte mit einer erheblichen Prise Humor. Albert Völkl fertigte seine phantastischen Scherenschnitte speziell für dieses Buch an. Sie entsprechen optimal dem Charakter der Texte, sind oft von der griechischen Vasenmalerei inspiriert und beflügeln die Phantasie des Lesers.

Über den Autor

Der Grafiker Albert Völkl lebt in Trendlburg und betreibt ein Schattentheater, mit dem er bundesweit auf Tournee geht.Dr. Burckhard Garbe, geboren 1941 in Berlin, Schriftsteller in Immenhausen-Holzhausen bei Kassel und germanistisch-linguistischer Hochschullehrer an der Georg-August-Universität in Göttingen ist Mitglied im Verband Deutscher Schriftsteller, in der europäischen Autorenvereinigung DIE KOGGE, im Segebergkreis und in der PLESSE. Seit 1977 leitet er den von ihm gegründeten Lyrik-Workshop Göttingen.
Für viele seiner über 200 literarischen und wissenschaftlichen Veröffentlichungen erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Hamburger Literaturpreis für Kurzprosa 1984, den Joachim Ringelnatz-Preis für Lyrik 1988, den Niedersächsischen Kunstpreis für Literatur 1991, sowie den Kurzgeschichtenpreis des Süddeutschen Rundfunks 1998.

Auszug aus Der Herkules von Albert Völkl, Burckhard Garbe. Copyright © 2004. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Der Erymanthische Eber
Vierte Aufgabe

Ein gewalt’ges Riesenschwein
Jagte Menschen Ängste ein,
Die am Erymanthos lebten
Und vor diesem Eber bebten.
Herkules, der Kraftgeselle,
War dann auch sogleich zur Stelle,
Als es galt, die Wütesau
Einzusperren im Verhau.
Dieses Wildschwein musst’ er haben!
G’rad ins Dickicht wollt’ es traben,
Herkules schrie: „Ululaaa!“,
Und schon war es wieder da,
Hetzte fort, Hercule ihm nach,
Bis das Schwein zusammenbrach.
Herkules, nach dieser Szene,

Trug es kraftvoll nach Mykene.
Hob den Eber hoch empor
Und trat ein durchs Löwentor.
König Éurystheus, voll Panik!,
Warf sich schnell in die Botanik ...
And’re Quelle sagt jedoch,
Dass er sich ins Fass verkroch.

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