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Der Held: Ein Nachruf
 
 
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Der Held: Ein Nachruf [Gebundene Ausgabe]

Michael Klonovsky
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 144 Seiten
  • Verlag: Diederichs (25. Juli 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3424350583
  • ISBN-13: 978-3424350586
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 13,6 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 30.930 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Starkes Geschlecht? Das war einmal! Übrig geblieben sind vor allem mutlose und chronisch verunsicherte Befindlichkeitskrüppel." (Focus )

„Das Ende der Helden. Man muss aber nach solchen Meinungen suchen. Im Prinzip wird die „soziale Intelligenz“ der Frau gefeiert, während die Männlichkeit am Pranger steht. Dadurch würden die Helden aussterben, behauptet der deutsche Autor Michael Klonovsky.“ (Kurier )

„Wie John Wayne freilich ist auch dieser Typ Mann längst in die ewigen Jagdgründe entschwunden. Den fälligen Nachruf schreibt "Focus"-Debattenchef Michael Klonovsky.“ (Kölnische Rundschau )

Kurzbeschreibung

Mann, Du hast es nicht leicht. Von Natur aus Jäger, Sammler und Verführer bist Du seit 68ff., Feminismus und Patchmurks völlig ortlos. Du bevölkerst Spielplätze, liest Ratgeber und gehst in Elternzeit. Soziologen bezeichnen Dein Befinden als „postheroisch“. Anders gesagt: Du bist ein Weichei, ein Selbsterfahrungskrüppel.

Was ist aus dem guten, alten Helden geworden? Dem Vater Courage, der nicht zuallererst an sich und sein Wohlbefinden denkt? Rückgrat, Mut, Leidenschaft - Werte wie diese sind zäher als vermutet. Und sogar wieder en vogue. Darf/soll Mann also wieder männlich sein?

Der Journalist und Publizist Michael Klonovsky geht in seinem Essay diesem Thema auf den Grund. Sein Credo lautet: Der Held ist tot. Es lebe der Held.


Männlichkeit - neu bestimmt
Streitschrift gegen den Feminismus
Quo vadis, Mann?


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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
27 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von WoGo VINE™-PRODUKTTESTER
De mortuis nil nisi bene - wie es sich für einen Nachruf gehört, gibt es über den Toten nichts auf negative Weise zu lesen. Mit kühlem Herzen und spitzer Feder präsentiert Klonovsky eine faktenreiche Polemik gegen Feminismus, Männerverachtung und Genderwahn. 'Das menschliche Gehirn hätte sich ohne die biologische Zweiheit der Geschlechter niemals so weit entwickelt, dass es sogar Theorien wie jene ersinnen konnte, diese Zweiheit sei ein soziales Konstrukt', schreibt er.
Der kurze Text ist eine gelungene Bestandsaufnahme des Zeitgeistes, der kritiklosen Überhöhung alles Weiblichen, er wirft die richtigen Fragen auf, gibt jedoch keine Antworten. Der Leser gewinnt bald den Eindruck, dass der Autor nicht den opferbereiten Helden der Vergangenheit selbst schätzt, sondern eher seinen Gestus und seine kraftvollen Sprüche. Helden heute findet er kaum noch, aktuell allenfalls unter männlichen japanischen Atomarbeitern, die in Fukushima ihr Leben für die Gemeinschaft einsetzen. Wir dürfen aber mit ziemlicher Sicherheit davon ausgehen, dass schon bald von den 'Arbeiterinnen und Arbeitern' dort die Rede sein wird.

Eine lesenswerte, sprachlich geschliffene, streckenweise auch amüsante Streitschrift!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Bittere Bestandsaufnahme 19. November 2011
Von Amazon bestätigter Kauf
Wer in fünfzig Jahren wissen möchte, weshalb sich Deutschland aufgelöst hat wie ein Löffel Salz in der Badewanne, der lese dieses Buch. Mit klarem Kopf und spitzer Feder legt Klonovsky auf lediglich 140 Seiten die Mechanismen des Bösen dar, wofür andere 800 Seiten benötigen würden.
Die Vorrezensenten haben das Nötige bereits beschrieben, ich darf sie in aller Demut lediglich unterstützen - wenn wir schon untergehen, so hat es doch nicht an Menschen gefehlt, die das kristallin kommentiert haben.
Herr K. steht hier in bester Tradition beispielsweise mit Joachim Fernau, der bereits in den siebziger Jahren mit seinem Essay "vom Abenteuer geschichtlichen Denkens" oder in seinem "Schwanengesang" in "Hallelujah" alles vorweg genommen hat.
Ein Volk, das seine Helden demontiert und täglich den Tanz um sexuelle Abartigkeiten vornimmt und Männer (denen wir doch diese Welt verdanken, von den römischen Äquadukten bis hin zu den Bachschen Fugen) zu lächerlichen Figuren degeneriert, muß zwingend untergehen.
Kein Wunder, wenn uns der Islam bald übernehmen wird, die Natur duldet kein Leeres und wer sich aus der Geschichte zurückzieht, über den wehen bald die dürren Winde der Steppe hinweg.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein Nachruf 14. September 2011
Von Thorsten Wiedau HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Ein Nachruf auf den Helden an sich? Tot geglaubte leben länger könnte ich da sagen, doch hören wir uns doch einmal an was Michael Klonovsky in seinem Buch DER HELD uns zu sagen hat. Frühere Jäger, der Ritter schlechthin und auch derjenige der zum Horizont aufbricht und neue Gebiete erschließt galt lange Zeit als Held, ein couragierter Mann - könnte man ebenfalls sagen - doch was ist passiert? Wenn schon die gute Fee in Shrek den Helden besingen muss und uns damit fragt wohin all die Helden entschwunden sind, scheint es doch so das uns da etwas fehlt, oder etwa nicht?

Helden gibt es noch, nur werden die couragierten Männer leider oftmals an der S-Bahnstation totgeschlagen oder auf dem Bahnhof verprügelt. Zudem haben es die Deutschen mit Helden nicht ganz so, bitte nicht in die Öffentlichkeit, bloß nicht den Helden spielen - aber - warum eigentlich nicht?

Keiner will ihn anscheinend mehr, wenn Tina Turner schon singt: We don`t need another Hero... und doch - brauchen wir ihn. Er gehört zur Grundausstattung der griechischen Sagen, bevölkert das germanische Phanteon und wärmt uns das Herz wenn wir ihn im Kino beobachten - ganz so falsch können wir also nicht liegen.

Helden sind nicht frauenfeindlich, ist mir zumindest nicht bekannt.

Helden sind auch keine Erfindung des dritten Reichs, ist mir ebenfalls nicht bekannt.

Ich muss nicht Leonidas ins Feld führen, auch wenn ich das wohl gerne täte oder hierzu Schiller rezitieren. Ohne Helden (gerne auch Heldinnen - denn die Walküren waren Frauen) geht es nicht, nicht in der Historie und nicht jetzt.

Bevor jetzt die Kritiker sagen, Helden will ich nicht - wie war das noch bei 9/11 - keine Helden - keine Überlebenden - will man das jetzt wirklich?

Vorsicht vor vorschnellen Urteilen zum Helden oder dem Abgesang auf eben diese.

DER HELD von Michael Klonovsky darf sich durchaus dafür gut halten eine Diskussion zum Thema anzustoßen an deren Ende eine Renaissance des Begriffes stehen dürfte.

Sehr empfehlenswert!
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