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Der Heilige Krieg der Barbaren: Die Kreuzzüge aus der Sicht der Araber
 
 
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Der Heilige Krieg der Barbaren: Die Kreuzzüge aus der Sicht der Araber [Taschenbuch]

Amin Maalouf , Sigrid Kester
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»In Maaloufs Buch erhält das westliche Publikum einen interessanten neuen Einblick in den ersten entscheidenden Bruch der Beziehungen zwischen Orient und Okzident.«
history.net

»Amin Maaloufs ansprechende Arbeit über den Heiligen Krieg macht erklärlich, warum bis heute in der arabischen Welt eine Angst vor westlicher Einmischung besteht. Dass die über zweihundert Jahre andauernden Kreuzzüge ein Trauma bei den Arabern und eine Erschütterung in ihrem Selbstverständnis hinterlassen haben, wird nach der Lektüre das gleich nach seinem Erscheinen vergriffenen Werkes verständlich.«
Preußische Allgemeine Zeitung

»Das sorgfältig recherchierte und höchst lesenswerte Buch von Maalouf macht die Ursachen für den jahrhundertelangen Konflikt zwischen Christentum und Islam auf überzeugende Weise deutlich.«
Tariq Ali, The Guardian

»Der libanesische Schriftsteller Amin Maalouf hat sehr erhellend die Kreuzzüge aus der Sicht der Araber beschrieben. Wie sehr dieser große Bruch im Verhältnis des Westens zum Orient bis heute nachwirkt, zeigen gerade die Ereignisse und Äußerungen der letzten Zeit.«
Katholisches Bibelwerk

»Nie war es so wichtig, die islamische Welt zu kennen, wie heute.«
anBord

Kurzbeschreibung

Die historischen Wurzeln des Konflikts zwischen dem Nahen Osten und dem Westen: Die Kreuzzüge - aus der Sicht der arabischen Welt!

Die Erklärung des amerikanischen Präsidenten George W. Bush nach dem 11. September 2001, die USA müssten zusammen mit ihren Verbündeten einen »Kreuzzug« gegen den Terrorismus führen, löste, insbesondere in der arabischen Welt, Irritationen aus. Dies lässt offenbar werden, welch nachhaltiges Trauma die Kreuzzüge im kollektiven Gedächtnis der muslimischen Welt hinterlassen haben. Die Fassungslosigkeit und das Entsetzen der hochzivilisierten arabischen Welt angesichts der »barbarischen Invasoren« aus dem Abendland spiegelt sich in nahezu allen arabischen Chroniken und Berichten aus der Zeit zwischen 1096 und 1291 wider.

Sehr anschaulich, ausgewogen und kritisch schildert Amin Maalouf auf der Grundlage dieser Quellen die Geschichte der Kreuzzüge aus der Perspektive der »anderen Seite« und ermöglicht so einen neuen Blick auf den ersten entscheidenden Bruch in den Beziehungen zwischen der westlichen Welt und dem Orient, dessen Auswirkungen am 11. September 2001 so erschreckend deutlich wurden.

Der Verlag über das Buch

»In Maaloufs Buch erhält das westliche Publikum einen interessanten neuen Einblick in den ersten entscheidenden Bruch der Beziehungen zwischen Orient und Okzident.« history.net

»Amin Maaloufs ansprechende Arbeit über den Heiligen Krieg macht erklärlich, warum bis heute in der arabischen Welt eine Angst vor westlicher Einmischung besteht. Dass die über zweihundert Jahre andauernden Kreuzzüge ein Trauma bei den Arabern und eine Erschütterung in ihrem Selbstverständnis hinterlassen haben, wird nach der Lektüre das gleich nach seinem Erscheinen vergriffenen Werkes verständlich.« Preußische Allgemeine Zeitung

»Das sorgfältig recherchierte und höchst lesenswerte Buch von Maalouf macht die Ursachen für den jahrhundertelangen Konflikt zwischen Christentum und Islam auf überzeugende Weise deutlich.« Tariq Ali in ›The Guardian‹

»Der libanesische Schriftsteller Amin Maalouf hat sehr erhellend die Kreuzzüge aus der Sicht der Araber beschrieben. Wie sehr dieser große Bruch im Verhältnis des Westens zum Orient bis heute nachwirkt, zeigen gerade die Ereignisse und Äußerungen der letzten Zeit.« Katholisches Bibelwerk

»Nie war es so wichtig, die islamische Welt zu kennen, wie heute.« an Bord

Amazon-Leserstimmen »Zweifelsohne handelt es sich bei diesem Buch um eine hochinteressante Bearbeitung der Kreuzzüge, die in keiner Bibliothek eines historisch interessierten Lesers fehlen sollte. Vieles wird aus der Sicht der ›Ungläubigen‹ deutlicher, was bislang nicht erklärbar war.«

»Dieses Buch ist so spannend und erzählerisch eindrucksvoll geschrieben, dass es beinahe vergessen macht, dass man ein Sachbuch in Händen hält.«

Klappentext

Nach seinem Anschlag auf Papst Johannes Paul II. im Jahre 1981 erklärte der türkische Attentäter Mahmet Ali Agca, er habe "den Obersten Kriegsherrn der Kreuzritter töten" wollen - ein Eingeständnis, das einmal mehr offenbart, welch nachhaltiges Trauma die Kreuzzüge, auch mit einem Abstand von fast tausend Jahren, im kollektiven Gedächtnis der muslimischen Welt hinterlassen haben. Die Fassungslosigkeit und das Entsetzen der hochzivilisierten arabischen Gesellschaft angesichts der "barbarischen Invasoren" aus dem Abendland, die auch vor kannibalischen Exzessen nicht zurückschreckten, spiegelt sich in nahezu allen arabischen Chroniken und Berichten aus der Zeit zwischen 1096 und 1291 wider. Dem libanesischen Autor Amin Maalouf kommt das Verdienst zu, diese Dokumente endlich auch einem breiteren westlichen Publikum zugänglich zu machen. Seine Darstellung der Kreuzzüge, die hier zum erstenmal systematisch aus der Sicht des "anderen Lagers" geschildert werden, wirkt umso überzeugender, als Maalouf nicht mit dem missionarischen Anspruch eines religiösen Eiferers auftritt, sondern seinen Gegenstand konsequent vom säkularisierten Standpunkt des Historikers aus behandelt. Sein Buch ermöglicht uns einen neuen Blick auf jenen ersten entscheidenden Bruch in den Beziehungen zwischen der westlichen Welt und dem Orient, dessen Auswirkungen bis heute zu spüren sind. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor

Amin Maalouf, geboren 1949 in Beirut, ist arabischer Christ, lebt seit 1976 in Paris und arbeitet als Journalist und Schriftsteller. Auf Deutsch liegen u.a. seine Romane ›Leo Africanus‹, ›Samarkand‹ und ›Der Mann aus Mesopotamien‹ vor. 1993 erhielt er den Prix Goncourt.
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