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Der Heckenschütze: Roman [Gebundene Ausgabe]

Felix Huby , Eberhard Hungerbühler
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 382 Seiten
  • Verlag: Scherz; Auflage: 1 (2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3502102864
  • ISBN-13: 978-3502102861
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 12,6 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 997.318 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Felix Huby, bürgerlich Eberhard Hungerbühler, geboren 1938, arbeitete als Tageszeitungsreporter und Redakteur, war von 1972 bis 1979 Korrespondent des SPIEGEL für Baden-Württemberg. Seit 1976 schreibt Felix Huby Kriminalromane, Tatorte, Fernsehserien. Aus seiner Feder stammen die Kommissare Bienzle, Palü, Schimanski und nun auch Peter Heiland. 1999 wurde Felix Huby für sein Werk mit dem "Ehrenglauser" der Autorengruppe Deutsche Kriminalliteratur DAS SYNDIKAT ausgezeichnet.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Der U-Bahnhof zog sich von der einen nachtschwarzen Öffnung zur anderen lang hin. Mindestens zweihundert Meter, schätzte Peter Heiland. Ein diffuses gelbes Licht erhellte diesen Teil des unterirdischen Röhrensystems. Er war gleich neben der Treppe stehen geblieben, die von der südlichen Seite des Heidelberger Platzes herunterführte, und wartete auf die letzte Bahn dieser Nacht. Bei ihm zu Hause nannte man so einen Zug den Lumpensammler. Der fuhr allerdings schon um 22 Uhr ab Tübingen und war zwanzig Minuten später in Mössingen, wo Peter Heilands Fahrrad auf ihn wartete. Als er daran dachte, spürte er einen kleinen Stich in der Herzgegend.
Ganz am anderen Ende stand eine schmale Gestalt, die mit drei Bällen jonglierte und dazu eine Melodie pfiff, die Peter Heiland noch nie gehört hatte, die ihn aber seltsam anzog. Langsam ging er auf die Gestalt zu. Jetzt, da sie sich, immer weiter die Bälle hochwerfend und wieder auffangend, ein wenig zur Seite unter eine Lampe bewegte, erkannte er, dass es ein Schwarzer war. Auf dem Kopf trug er eine bunte gestrickte Mütze. Die Bälle waren ebenfalls bunt. Die Melodie, die der Schwarze pfiff, schien für sein Jonglieren komponiert worden zu sein.
Plötzlich wurde sie rüde überschrien. Die hart und rhythmisch gebrüllten Wörter kamen aus einem Ghettoblaster, den ein junger Mann auf der Schulter trug. Mit ihm kamen zwei weitere junge Männer die Treppe herunter. Unwillkürlich schaute Peter Heiland auf die Uhr über dem Aufgang zur Straße. Es war zwanzig Minuten nach Mitternacht.
Der Schwarze fing den letzten Ball auf und steckte ihn zu den beiden anderen in einen formlosen Rucksack, der an einem Riemen über seiner rechten Schulter hing.
Die jungen Männer umringten den Farbigen. Der Ghettoblaster stand jetzt auf einer Bank aus Gitterstahl und plärrte weiter durch den U-Bahnhof. Peter Heiland verstand unter der stampfenden dröhnenden Musik nur Wortfetzen. "Nur Dreck" und "Raus, raus aus unserem Land". Die jungen Männer trugen Jeans und Lederjacken, dazu hohe Schnürstiefel, und sie hatten ihre Köpfe kahl geschoren.
Einer von ihnen trat hinter den Schwarzen. "Du willst doch lieber laufen, Nigger", sagte er und stieß ihn so heftig in den Rücken, dass der Junge bis zur Bahnsteigkante torkelte und nur mühsam das Gleichgewicht wieder fand. "Bitte!", sagte der Schwarze leise. Ein anderer riss ihm den Rucksack von der Schulter und kickte ihn - wie ein Fußballtorwart den Ball beim Abschlag - über die Gleise hinweg auf den gegenüberliegenden Bahnsteig.
Peter Heiland ging auf die Gruppe zu. Den Kopf hatte er, wie man es oft bei langen Menschen beobachten kann, ein wenig zwischen die Schultern gezogen. Heiland war fast zwei Meter groß.
Die drei Kerle schienen jetzt mit dem Schwarzen Ball zu spielen. Sie stießen ihn einander zu, fingen ihn kurz auf, um ihn sofort wieder mit einem heftigen, ruckartigen Stoß einem ihrer Kumpane zuzuwerfen. Sie sprachen nicht dabei. Sie lachten nur.
Peter Heiland hörte sich sagen: "Würden Sie das, bitte, unterlassen?" Sie schienen ihn nicht wahrzunehmen. Heiland drückte den Stopp-Knopf an dem Ghettoblaster. Die Jungen hielten inne. Es war, als ob man einen Film angehalten hätte. Dann wandten sie sich in einer synchronen Drehung Peter Heiland zu. Der Schwarze duckte sich in einer katzenhaften Bewegung weg. Peter Heiland sah aus den Augenwinkeln, wie er die Treppe hinaufhastete.
"Was bist denn du für einer?" Der Anführer des Trios starrte Peter Heiland an. Er musste zu ihm aufschauen, und unwillkürlich reckte sich Heiland und wirkte dadurch noch ein wenig größer.
"Der hat euch doch nichts getan!", sagte Heiland.
"Hör ma', schon dass es den gibt, ist 'ne Beleidigung." (...)

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Kundenrezensionen

4.4 von 5 Sternen
4.4 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Reinhard Busse TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
*"Nein, man kann sich nur selber verändern", sagte Opa Henry. "Wissen Sie, wenn Leute sagen, das Leben hätt sie verletzt, müßten die sich amal klar machen, dass sie selber ihr eigenes Leben verletzen mit ihrem ewigen Jammern und Klagen." Henry hatte zwei Schnapsgläser voll gegossen und prostete seinem Gast zu.*
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Hasserfüllt, zornig und mörderisch: Der Heckenschütze von Berlin!
Nach 13 Kriminalromanen um den Stuttgarter Hauptkommissar Ernst Bienzle stellt der Autor Felix Huby einen neuen Ermittler vor: Peter Heiland, 32, Schüler von Kommissar Bienzle aus Stuttgart. Peter Heiland ermittelt seit kurzem und erstmals in Berlin. Und gleich sein erster Fall sprengt fast die Vorstellungskraft des hoch aufgeschossenen, schlaksigen Schwaben: Er muß einen Serientäter zur Strecke bringen, der fünf Morde auf dem Gewissen hat - und der jederzeit wieder töten kann.
Was bringt den Täter dazu, Menschen, zwischen denen es keine Verbindung zu geben scheint, wahllos und aus dem Hinterhalt wie Wild zu erlegen?
Peter Heiland findet Verknüpfungspunkte: Eine der Spuren führt ihn in seinen schwäbischen Heimatort zurück. Und dankend nimmt er die Hilfe seines alten Chefs Ernst Bienzle an. Es erweist sich, dass der Polizist Heiland und der Heckenschütze sich kennen müssen - das kann ein Vorteil sein, doch für wen?
Plötzlich bekommt der Fall eine unerwartete persönliche Brisanz für den schwäbischen Fahnder in Berlin ...
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Fazit: Auch mit dem Bienzle-Nachfolger/Begleiter Peter Heiland legt der Autor Felix Huby einen Thriller vor, der mehr ist als eine spannende Geschichte.
Deutschsprachige Kriminalliteratur vom Feinsten: Spannend - fesselnd & gut geschrieben!
In Vorfreude auf den nächsten Heiland / Bienzle - Fall verbleibt:
Reinhard Busse
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Nachfolger von Bienzle 25. Mai 2006
Format:Gebundene Ausgabe
In Berlin weht ein anderer Wind für den jungen Kommissar Peter Heiland. Erst kürzlich ist er von Stuttgart hierher versetzt worden. Und sein erster grosser Fall hat es absolut in sich; er muss einem Heckschützen das Handwerk legen, der scheinbar wahllos Menschen erschiesst. Seine Ermittlungen führen Heiland auch wieder in seine alte Heimat. Mit viel Fantasie gelingt es ihm die Spur aufzunehmen. Und schliesslich kommt es zu einer gefährlichen Konfrontation.

Von Felix Huby habe ich noch keinen Bienzle-Fall gelesen, nur davon gehört. Der "Heckenschütze" ist mir rein zufällig in die Hand gekommen. Doch ich kann sagen, die Geschichte hat mich so gefesselt, dass ich die 380 Seiten fast ohne Pause durchgelesen habe. Für Krimi-Fans kann ich sie nur empfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Meine Enttäuschung über diesem Roman, welche sich in der nur mittelmäßigen Bewertung widerspiegelt, beruht in erster Linie auf der Tatsache, dass das Coverfoto und die Beschreibung des Buches auf einen Berlin-Krimi mit lokalem Bezug hindeuten.
So fängt die Handlung des Romans zwar in Berlin an, mit einem Kommissar-Kollegen von Bienzle, der sich nach Berlin hat versetzen lassen und dessen häufiger Rückfall in die schwäbische Mundart ist anfänglich auch ganz erheiternd.
Wenn man einen Lokalkrimi schreibt, sollte man aber als Autor sehr gut ortskundig sein oder gut recherchiert haben. Die Ortsbeschreibungen in Berlin sind hingegen leider ungenau und teilweise sogar falsch (Beispiel: Der S-Bahnhof Tiergarten wird als Tiefbahnhof beschrieben, befindet sich aber auf der Stadtbahn und ist somit überirdisch).
Nach ca. 1/3 des Romans wird die Handlung dann auf die schwäbische Alb verlegt, Mundart ist bei den Dialogen an der Tagesordnung (und für Berliner nicht gerade flüssig zu lesen), der ehemalige Vorgesetzte Bienzle darf auch nicht fehlen und muss mit Rat und Tat zur Seite stehen. Der Krimi endet schließlich auch auf der Alb und somit ist das Thema eines Lokalkrimis verfehlt.
Der Krimi ist durchaus spannend und die Handlung nicht alltäglich für deutsche Krimis. Nichtsdestotrotz fühlt man sich als Berlin-Krimi-Fan von Autor und Verlag verschaukelt. Wenn ich einen Schwabenkrimi lesen möchte, dann hätte ich gleich einen der zahlreichen Bienzle-Bände wählen können!
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5.0 von 5 Sternen Thomas Feil 13. Juni 2013
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Dieser Krimi von Felix Huby ist wunderbar. Werde auch die anderne Heiland-Krimis lesen. Werde Sie recht bald bei Amazon bestellen.
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