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Kundenrezensionen

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am 6. Dezember 2013
Vorab möchte ich sagen, dass die Durchführung der unterschiedlichen Handpositionen wirklich sehr gut tut.

Man braucht auch keine Angst zu haben, dass das Buch zu religiös ist. Die Autoren haben einfach einen religiösen

Hintergrund, zu dem sie stehen - und ein Gebet/ eine Bitte hat noch niemandem geschadet.

In meiner Funktion als QuantumTao Coach bitte ich schon seit vielen Jahren um Hilfe bei meinen Sitzungen

und ich kann nur sagen: Die Ergebnisse sind immer wieder sensationell. Wenn ich mich hingegen auf meinen

Verstand alleine verlasse, ist der Unterschied deutlich spürbar.

Wer allerdings glaubt, mit 2x 6 Minuten täglich seine Probleme aus der Welt schaffen zu können, dem sei hier

gesagt, dass das nicht funktionieren wird.

Die 6 Minuten Angabe bezieht sich auf die Minimum Zeit, die man üben sollte - und zwar 2 - 5 mal am Tag. Somit

kämen wir dann schon locker auf 30 Minuten täglich. Wenn jemand ernsthafte gesundheitliche oder sonstige

Schwierigkeiten hat, sollte er pro Tag also mindesten eine halbe bis 1 Stunde ansetzen. Und auch einige Monate

dafür einkalkulieren.

Wer die Disziplin dafür aufzubringen bereit ist, sollte auf jeden Fall einen Versuch wagen.

Schnell kommt man jedoch zu dem Punkt, dass in dem Buch nur ein grundlegender "Code" vorgestellt wird. Möchte

man die anderen noch zusätzlich erfahren, werden weitere 100 Dollar für ein weiteres Skript fällig.

Nervig auch, dass man von dem Moment an, an dem man sich dort registriert, von Emails förmlich erschlagen wird.

In Sachen Vermarktung (gegen die ich prinzipiell nichts habe) sind die Urheber der Methode, ich möchte mal sagen,

"äußerst ambitioniert".

Und es erstaunt ein wenig, wenn es in dem Buch heißt, dass man damit 95% aller Krankheiten heilen kann, in den

folgenden Mails jedoch immer wieder neuere und "noch bessere" Methoden aufgezeigt werden.

Ist das stimmig?

Was mich - nicht nur bei diesem Buch, sondern bei den meisten Büchern dieser Art - immer wieder wundert, sind die

positiven Rezensionen, in denen steht, wie toll doch der Inhalt ist, und welche tollen neuen Erkenntnisse man hatte,

Was mir jedoch immer wieder fehlt, sind die erreichten Ergebnisse. Also, liebe Mitleser, ich würde mich freuen, mal

mehr Ergebnisse zu lesen.

Ich übe mich jetzt im Healing Code seit ca. 2 1/2 Monaten (30 Minuten täglich). Es fühlt sich gut an. Man kommt gut

aus seinem Stress raus, gar keine Frage. Von nennenswerten gesundheitlichen Veränderungen kann ich derzeit allerdings

noch nicht berichten.

Das muss jedoch nichts heißen und wie schon gesagt würde ich mich über detailliertere Erfahrungsberichte sehr freuen.

Vielleicht braucht es ja einfach noch mehr Geduld und Spucke.

So sind ja auch die viel gepriesenen Wunderheilungen aus dem Bereich der Quantenheilung (QuantumTao etc.) selten

das Ergebnis einer einmaligen Anwendung sondern erfordern ebenfalls Geduld und nicht selten auch die zusätzliche Hilfe von

außen.
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TOP 1000 REZENSENTam 25. Juni 2012
Ich habe das Buch vor einem Jahr in der englischen Originalfassung gelesen und war begeistert. Der Schreibstil von Dr. Alex Loyd ist brillant, denn er besitzt ein großes Talent darin, Sachverhalte einfach auf den Punkt zu bringen. Wer sich für energetische Heilmethoden interessiert, der sollte sich dieses Buch auf jeden Fall zulegen, denn es ist nicht teuer, und die Inhalte sind interessant und regen zum Nachdenken an. Man sollte auch die Übungen eine Zeitlang durchführen, um zu sehen, ob man damit eine Verbesserung in seinem Leben erzielen kann. Man sollte nur nicht die folgenden zwei Fehler machen:
a) Zu glauben, daß die Healing-Codes alle Probleme lösen können. Das können sie nämlich nicht.
b) Zuviel Geld in die weiteren Produkte von Dr. Alex Loyd investieren, denn diese Produkte sind sehr teuer.
Ich habe einige weitere Produkte von Dr. Loyd gekauft. Die Tutorials zu den Healing Codes und den Q-Codes waren ebenso genial geschrieben wie vorliegendes Buch. Danach habe ich in einem Anflug von Leichtsinn den LT3-Kurs gemacht, und der war einfach zu teuer und zu wenig ergiebig, denn das Wundermittel, als das er angepriesen wird, ist er nicht.
Dieses Buch würde ich rückwirkend betrachtet jedoch immer wieder kaufen, denn es ist günstig, macht Spaß zu lesen und enthält einige sehr aufschlußreiche Informationen über die energetische Heilung. Den LT3-Kurs kann ich jedoch nicht wirklich empfehlen.
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am 2. August 2015
Ich habe mir das Buch besorgt, weil es mich sehr interessiert hat, wie man sich selbst heilen kann, auch wenn ich selbst nicht krank bin.
Der Ansatz hat mir sehr gut gefallen und ich konnte für mich nachvollziehen, dass viele Krankheiten mit der Seele zusammenhängen, und negative / traumatische Erfahrungen krank machen können.
Leider ist das Buch "amerikanisch" geschrieben - es hat einen Touch von Wanderprediger. Es werden wahnsinnig viele Beispiele von erfolgreichen Selbstheilungen mit großer Euphorie beschrieben, und man liest in dem Buch und wartet die ganze Zeit darauf, dass nun endlich die Lösung vorgestellt wird. Letztlich ist es aber wie so oft: man bekommt nur einen kleinen Einblick in die Methode, und um mehr zu erfahren, muss man sich auf der Internetseite anmelden, und viele teure Zusatzkurse, Materialien oder Einzelunterricht buchen. Schade!
Insgesamt denke ich schon, dass dies eine sehr wertvolle Ergänzung für ein gesundes und ausgeglichenes Leben ist, aber dieses Buch allein reicht leider nicht, um die Heilmethode tatsächlich durchgängig anwenden zu können - glaubt man den Autoren. Trotzdem werde ich das Bruchstück, das das Buch einem anbietet, weiterhin ausprobieren und anwenden. Für ein wenig Entspannung im Alltag sorgt das allemal.
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am 14. Juli 2013
Wer sucht schon gern nach seinen eigenen Problemen, wenn die Mitmenschen doch offensichtlich viel mehr Probleme haben? Mit der Aufforderung seinen eigenen Dreck aufzukehren, kann nicht jeder umgehen, weil wir es generell vorziehen, vor anderen Türen zu kehren. Ist ja auch viel einfacher. Aber genau das muss man tun, bevor man den Healingcode anwendet ODER man befindet sich bereits in einer Therapie und weiß, wo das Problem sitzt. Viele Leser bemängeln die lange Einführung bevor die Autoren endlich zur Vorstellung des Healingcodes kommen. Und ja es stimmt, es dauert über stolze 200 Seiten, bis der Code endlich praktiziert wird. Allerdings dienten mir die vielen aufgeführten Beispiele von Patienten mit großen und weniger großen gesundheitlichen Problemen zur Unterstützung, um meine eigenen Probleme während des Lesens schon mal zu lokalisieren, mich mit meinem Körper und meiner Vergangenheit auseinanderzusetzen.

Das Buch hat einen Nachteil: Es ist sehr religiös. Bevor man den Healingcode ausführt, soll man ein Gebet sprechen, welches wahrscheinlich zur mentalen Einstimmung dient. Aber ich denke, dass man "Ich bete darum" auch durch "Ich wünsche mir" ersetzen kann und den gleichen Erfolg erzielen wird. Ich bin kein gläubiger Mensch, aber ich glaube an mich respektive an meine Gesundheit und an meine Kraft und das reicht wahrscheinlich auch aus, denn mir hilft der Healingcode. Auf jeden Fall erfahre ich tatsächlich innere Ruhe und Gelassenheit, wenn ich den Healingcode durchführe. Mein Stressfass hatte ich zu Beginn der ersten Übung bei zehn eingestuft, also Oberkante Unterlippe sozusagen, und eine knappe Woche später lag ich bereits bei sieben und ich fühle mich definitiv ausgeglichener und weitsichtiger.

Und das Buch hat noch einen kleinen Nachteil, denn es wird viel, viel wiederholt. Ich nehme an, die Wiederholungen haben einfach nur die Aufgabe, das Verständnis auch des letzen Lesers zu erreichen und nicht, wie einige Leser vielleicht vermuten, um 328 Seiten voll zu kriegen. Allerdings missachten Alex Loyd und Ben Johnson damit eine Autorenregel, die da lautet: Halte deine Leser niemals für dumm. Das gilt auch für non-fiktionale Literatur im medizinischen Bereich, denn das führt beim Leser immer zu Verdruss.

Für mich ist der Healingcode mit der kurzen Instant Impact-Übung, die man vor dem Healingcode zum Entstressen ausführen soll, eine spezielle Gattung der Meditation. Im Grunde genommen ist es mir aber egal was er ist oder sein soll, denn in den wenigen Minuten der Übung entfliehe ich dem Alltagsstress, der die Wurzel allen Übels ist, und beschäftige mich ausschließlich nur mit mir und das tut mir gut und ist eine wunderbare Methode, um Kraft und Energie für die nächsten Herausforderungen zu tanken.
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am 15. Februar 2016
Vorweg: Der Healing Code hat bei mir, meiner Frau und meiner Mutter funktioniert und ich bin begeistert von dieser Technik. Ich kannte zuvor nur eine andere Form des energetischen Heilens und bin daher nicht besonders bewandert, was es sonst noch so gibt.

Ich hab mir auf der Homepage auch schon das Komplettpaket bestellt (auf der Homepage heißt es „Healing Code Packages). Leider finde ich das Buch, das ich hier rezensiere, nicht so gelungen. Die mittelmäßige Bewertung bezieht sich also insbesondere nicht auf die Technik des Healing Codes an sich sondern auf die deutsche Übersetzung des Buches.

Das Buch Teil eines größeren Programms das im Wesentlichen zur Stressbewältigung dient. Es verdeutlicht dabei die Grundzüge dieses Programms und enthält genau einen universell (d.h. für alle Beschwerden) einsetzbaren Healing Code (und die „Instant Impact“-Technik, die im Gegensatz zum Healing Code aber keine neue Erfindung ist.)

Für eine gute Rezension steht sich das Buch selber zu sehr im Weg. Ein Rezensent hatte es mit einer amerikanischen Dauerwerbesendung verglichen. Und er hat meiner Ansicht nach Recht. Denn es ist hölzern übersetzt (z.B. auf Seite 159 „Loyd, Sie spinnen doch!“), reißerisch geschrieben und voller hohler religiöser Worte zum christlichen Gott. Und leider hält es seine Versprechen nicht. Es liefert zwar eine sehr effektive Methode zur Heilung, aber keinesfalls in 6 Minuten. Die Anwendung des Healing Codes fordert zumindest zu Beginn deutlich mehr als 6 Minuten am Tag und die Technik ist keinesfalls so einfach wie angepriesen. Später werde ich erläutern warum.

Kritik

Zurück zum Buch an sich: Was mich schon zu Beginn meiner Lektüre ziemlich störte war, dass das Buch sehr repetitiv ist. Ich kann verstehen, dass sich die wichtigen Dinge wiederholen müssen um ihre Wichtigkeit zu betonen, aber man kann auch übertreiben. Und es ist auch nicht so, als würde der Autor es auf unterschiedliche Weisen sagen wie es z.B. im Tao Te Ching der Fall ist. Als ich bei der Hälfte angekommen war, hab ich bestimmt schon 10 Mal gehört, dass wir die Ursache und nicht die Symptome einer Krankheit bekämpfen wollen etc.. Zudem wimmelt das Buch von unnötig vielen Erfahrungsberichten über die fantastische Wirkung des Healing Codes. Gefühlt besteht das halbe Buch aus solchen Erfahrungsberichten. Ist zwar nett mal einen davon zu lesen und sicherlich als Motivation zum Weiterlesen gedacht, aber wo ist der Sinn davon, so viele Erfahrungsberichte zu lesen? Irgendwann bringen keinen Erkenntnisgewinn mehr. Die Seiten hätte ich mir mehr Erklärungen rund um die Funktionsweise oder den gedanklichen Überbau des Healing Codes gewünscht, wie er im Komplettpaket enthalten ist. Klar, es wird ab und zu ein Wissenschaftler wie z.B. Bruce Lipton, Dr. Doris Rapp erwähnt, dessen Forschungsergebnisse den Healing Code erklären können, aber es bleibt alles sehr vage. Und es fehlt ein Literaturverzeichnis, was ich sehr schade finde. So lassen sich getätigte Aussagen nur unnötig schwer überprüfen.

Was mich zudem gestört hat ist, dass viel von Wahrheit (7 Wahrheiten) gesprochen wird, im Sinne von absoluter Wahrheit. Absolute Wahrheit ist eine Illusion. Wer sich nur ein bisschen mit Religion beschäftigt, egal welcher trifft auf Grundsätze, wie z.B. das uralte buddhistische Mantra, dass es keine Aussage gibt, die immer war ist. Später im Buch geht es um Glaubenssätze. Die Theorie dazu ist, dass wahr ist, was wir subjektiv als wahr annehmen. Das ist also eine Art „relativer Wahrheit“, die wieder richtig oder falsch sein kann. Es ist quasi eine subjektive Wahrheit weil die Person, die sie für wahr hält daran glaubt. Und das ist ein fundamentaler Unterschied zu anderen Theorien, z.B. im Buch „The Secret“, wo wir an Dinge glauben sollen (positive Affirmationen), die wir noch nicht als wahr erachten. An Dinge zu glauben, die (noch) nicht wahr sind (wie z.B. ich bin reich, schön, schlank etc.) verursacht laut dem Healing Code-Programm Stress und funktioniert daher nicht. Denn das Programm hat gerade das Ziel, Stress zu reduzieren. Faszinierend, wie ich finde, denn der Co-Autor, Dr. Ben Johnsen, hat auch bei „The Secret“ mitgewirkt. Ich suche noch noch der Auflösung diesen offensichtlichen Widerspruchs. Vielleicht sollte Dr. Ben Johnsen uns mal erklären wie es mich mit positiven Affirmationen verhält, d.h. ob sie gut sind oder nicht.

Ich bin kein Christ und mich stören religiöse Anspielungen normalerweise nicht. Dennoch fand ich zudem das immer wieder aufgegriffene Thema von Gott und die daraus abgeleiteten Aussagen irritierend. Ein Beispiel von Seite 214: „Und Beziehungen sind in einem Maße austauschbar geworden, dass man dafür vor einer Reihe von Jahren (Anmerkung meinerseits: man beachte die hölzerne Übersetzung aus dem Englischen) noch von der Gesellschaft geächtet worden wäre. Wie kann all das geschehen, obwohl wir so große medizinische Fortschritte machen?“
Der Autor soll mir mal verraten was der medizinische Fortschritt mit austauschbaren Beziehungen zu tun hat? Ich mit meinen Jahren der Erfahrung in der „spirituellen Szene“, kann schon verstehen, warum zwischenmenschliche Beziehung für die Heilung wichtig sind, aber an dieser Stelle ist das nicht erklärt und es gibt viele solcher Erklärungslücken, die das Buch für jemanden, der hinter die Theorie der Healing Codes steigen möchte, unnötig schwer machen.

Befremdlich finde ich die Erwähnung von IQs, wie z.B. auf Seite 209. Für das Messen des IQs gibt es gar kein Standardverfahren und es sollte sich langsam herumgesprochen haben dass diese ganze Idee von dem einen IQ überholt ist. Man kann auf verschiedenen Gebieten intelligent sein, z.B. sozial oder emotional oder logisch. Das scheint mir eine von diesen US-amerikanischen halb ausgegorenen Ideen zu sein, denen man in solchen Büchern leider immer wieder über den Weg läuft.

Und: um eine Welle zu charakterisieren braucht man Frequenz und Wellenlänge. Farbe ist nur eine Wahrnehmung der Wellenlänge seitens des Menschen. Das hätte man richtig darstellen können, wo doch Wellen im Zentrum der Theorie des Healing Codes stehen.
Weiterhin befremdlich finde ich, sich so stark von allen anderen Techniken abgrenzen zu müssen. Ich hab da den Eindruck, dass trotz aller gebetsmühlenartigen Beteuerung seitens Dr. Loyd, damit ganz klar Geld gemacht werden soll. Nach dem Motto: Bloß nix anderes kaufen, nur die Healing Codes lohnen sich.

Zwar werden vom Autor Ähnlichkeiten zu anderen Techniken eingeräumt, aber es wird strikt darauf behaart, dass die Technik dennoch ganz anders ist. Meiner Meinung nach gibt es ähnliche Techniken. Ich hab mir wirklich viele dieser Rezensionen durchgelesen und gemerkt, dass viele Rezensenten die Technik und Wirkungsweise der Healing Codes nicht richtig verstanden haben. Und hier liegt ein Problem: Ohne das Komplettpaket versteht man die Unterschiede zu anderen Techniken nicht richtig. Das hier rezensierte Buch ist für das Verständnis der vollkommen ungeeignet. Aber ohne Verständnis ist es eine Glückssache, ob die Technik richtig angewendet wird.

z.B.: wird nicht erklärt, wie der Loyd auf genau diese Abfolge von Handbewegungen gekommen ist. Und die korrekte Abfolge, das wird oft genug gesagt, ist von elementarer Bedeutung. Daher führen andere Rezensenten immer wieder Techniken an, von denen die Healing Codes angeblich abgekupfert sind oder ihnen zumindest ähneln (z.B.: ETF, Reiki, Chakren-und Auraheilung, Mentalfeldtherapie ) oder Techniken, die weiter entwickelt sind (z.B.: Quantenheilung).

Lob

Natürlich hat das Buch auch positive Aspekte. Die Kritik an der Pharmalobby und an den Behandlungsansätzen moderner Therapeuten fand ich gelungen.

Und natürlich ist das größte Lob, dass meiner Ansicht nach die Healing Codes eine wirksame „Wunderwaffe“ darstellen.

Erklärungen

Die Theorie hinter dem Healing Code ist nicht mal eben in wenigen Sätzen abgehandelt, wie bei „The Secret“, sondern durchaus komplex (im Gegensatz zu den Aussagen des Autors). Warum gerade diese Handtechniken? Warum gerade 6 Minuten? Etc. Das Verständnis der Theorie ist meiner Meinung elementar für die erfolgreiche Anwendung über diesen einen universellen Healingcode hinaus. Das Hätte dem Buch viele negative Rezensionen erspart. Aber dafür wollen die Autoren wohl etwas mehr Geld. Eine relativ kurze und verständliche Erklärung ist im Komplettpaket dabei und hat auf 47 Din A 4 Seiten gepasst. Man hätte die Erfahrungsberichte im Buch um 90 % kürzen können, die 47 Seiten einfügen und wäre dadurch auf ein viel besseres und schmaleres Buch gekommen. Das Mehr an Information hätte meiner Meinung auch durchaus das Interesse einer größeren Leserschaft wecken können.

Im Prinzip sollte jedem klar sein, dass das mit den 6 Minuten wieder einer dieser halb ausgegorenen US-amerikanischen Werbegags ist. Der Buchmarkt dort ist voll von Ratgeber der Art: Lerne dies und das in 24 Stunden oder 6 Stunden oder für Dummies. Das kann rational nicht funktionieren. Wenn man das so einfach wäre, würden es alle machen. Man auch für die Healing Codes eine Menge Zeit mitbringen. Immerhin lernt man hier nicht, wie man den Abwasch macht, sondern man begibt sich an die Heilung von Zellerinnerungen, die sich seit Generationen in die Genetik der Familie eingeschlichen haben. Der Wille, diese Dinge zu heilen muss da sein und wie alles, was am Ende gut werden soll, benötigt es eine gehörige Portion Zeit. Hat man die erst mal investiert, kommt man evt. Auch mit 6 Minuten Anwendung am Tag hin.
Man kann die Healing Codes auch als absoluter Neuling anwenden und es kann funktionieren was ein Plus ist. Man braucht vorher kein einziges anderes Buch gelesen zu haben. Wenn man aber Erfahrungen im Bereich alternativer Medizin oder spirituelles Wissen hat, hilft einem das aber ungemein. Speziell, falls der Healing Code nicht wirkt, denn dann macht man etwa falsch. Ich habe beispielsweise viele Bücher zur Funktionsweise des Hirns und spirituelle Bücher gelesen. Meiner Meinung nach stellt der Autor auch nicht alles korrekt dar. Ich muss quasi beim Lesen viele Informationen als irrelevant oder unrichtig aussortieren oder korrigieren. Was mich beispielsweise immer wieder irritiert sind die logischen Lücken, wenns ans Eingemachte geht. Z.B. die Erklärung warum Placebos nicht dauerhaft wirken. Hier half es mir, dass ich das Buch „Du bist das Placebo“ von Dr. Joe Dispenza gelesen zu haben. In diesem Buch werden genug Studien aufgeführt, die eine mögliche Langzeitwirkung aufzeigen. Mehr noch, gerade wenige Seiten bevor diese Aussage getätigt wurde, hat Dr. Loyd das Beispiel mit dem körpereigenen Morphin angeführt, dass seiner eigenen Aussage ein paar Seiten später geradezu widerspricht. Natürlich wirken Placebos, unsere moderne Medizin gibt das quasi implizit zu, indem bei der Zulassung neuer Medikamente immer gegen Placebos getestet wird.

Langzeitwirkungen, ich nenne hier mal den früher häufig verwendeten Beipass, der eigentlich ein Placebo war, hat bei den meisten, die sich der Operation unterzogen hatten, sehr lang gewirkt. Es gibt viele Beispiele dafür, aber bevor uns der Autor eine andere wirksame Methode empfiehlt, für die wir Geld ausgeben könnten, diskreditiert er sie lieber. Schade.

Wie schon angedeutet, hat der Erfolg des Healing Codes viel mit Selbstdisziplin zu tun hat. Z.B. hatte ich schon Erfahrung mit Meditation vor der Lektüre des Buchs. Mich schickt die Anwendung des Healing Codes regelmäßig in eine Art Meditationstrance. Im Buch wird häufig die positive Eigenschaft des Betens betont. Beide Techniken, also Beten und Meditieren, sind ähnlich. Und sie sind essenziell um die Gedanken während der Anwendung des Codes klar zu machen. Sich während der Anwendung auf die richtigen Gedanke zu fokussieren ist aber essentiell für die Wirksamkeit des Healing Codes.

Zudem sollte laut Dr. Loyd jeder für die Anwendung des Healin Codes sein eigenes Gebet entwickeln und die viel Selbstforschung (mit Hilfe der „Heart Issues Finder“ und „Memory Picture Finder“ ) betreiben. Denn 90 % unserer Probleme sind uns nicht bewusst. Und das stimmt. Und bis man sich mit den beschrieben Werkzeugen diesen verstecken Zellerinnerungen nähert dauert es lange. Und wie vom Autor erwähnt wirken die Healing Codes bei jedem Menschen anders. Z.B. wird im Komplettpaket beschrieben, dass die Anwendung manche Menschen wach macht wie eine Tasse Kaffee, andere entspannt.

Und natürlich hat solch eine Ursachenforschung auch negative Seiten: Die bereits vergessenen negativen Bilder aus meiner Vergangenheit werden wieder aufgedeckt was erst mal sehr unangenehm ist. Man retraumatisiert sich schlimmstenfalls selber. Ohne dieses Prozedere wirken die Healing Codes aber nicht voll. Denn man braucht die Emotion, die fest mit der traumatischen Erinnerung verbunden ist. D.h. sobald man die Emotion fühlt, hat man unterbewusst auch das Trauma. Oder man findet erst die Erinnerung und hat danach die negative Emotion davon. Anwender des Healing Codes sollten also emotional relativ stabil sein.

Dann wäre noch das Problem, dass man die Stellen mit den Fingerspitzen schon recht genau treffen muss (im Gegensatz zur Aussage des Autors), damit ein merklicher Effekt eintritt. Und ohne einen guten Fokus auf ein Mantra oder ein positives Bild fließt, zumindest bei mir, kaum Energien. D.h., nur geistig einfach nur das Mantra runter zu leiern bringt nichts. Man muss ich darauf konzentrieren und es wirklich meinen. Die Intention zählt. Hier hilft es, wenn man, wie ich, vorher schon Erfahrungen mit Meditation hat.

Ich hab keine Kurse gemacht und kann über die Wirksamkeit der Kurse nichts sagen. Das Komplettpaket kostet 400 Dollar und ist meiner Ansicht nach die einzige Möglichkeit hinter die Theorie des Healing Codes zu steigen. 400 Dollar sind schon happig. Ging das wirklich nicht günstiger Dr. Loyd, ich kann an dieser Stelle kaum glauben, dass es dir nur gerade so zum Leben reicht. Ich denke, wenn man richtig mit dem Komplettpaket arbeitet braucht man keine Kurse oder Anrufe. Bzw. ist erst mal sehr lange damit beschäftigt, die Grundzüge zu lernen. Wenns dann ums Feintuning geht, kann man an einen Kurs denken. Aber die 400 Dollar sind für die eigene Gesundheit wirklich objektiv besser investiert als später mal für eine OP oder eine Kur, deren Effekte danach schnell nach lassen. Hier liegt es an jedem selber den inneren Schweinehund zu überwinden. Der Preis ist eine Hürde und ich sehe ihn als Test, wie wichtig einem die eigene Heilung ist. Denn es gibt sicher nicht wenige Leser, die das Geld für das Komplettpaket nicht haben, aber sofort für das neueste Mobiltelefon auf den Kopf hauen würden.
Ich finde es erstaunlich, dass sich manche Rezensenten offenbar ohne die intensive Auseinandersetzung mit dem Komplettpaket direkt einen Kurs gönnen. Ich kann mir das nur so vorstellen, als würde jemand, der gerade neu den Autoführerschein gemacht hat, sich an das Cockpit eines Düsenjets setzt und wundert, dass er nicht versteht.

Welcher Autor möchte schon nicht selber gerne gut verdienen? Man kann hier das Beispiel vieler anderer Autoren nennen, z.B. Osho, der steinreich geworden ist, obwohl er keines seiner Bücher selber geschrieben hat. Ich denke, hier verkennen viele Rezensenten, wie mühselig und aufwändig das Schreiben eines Buches ist und das ganze drum herum. Ganz sicher war es nicht die Absicht des Autors einen um 10 Euro für dieses Buch zu prellen. Dennoch ist die Kritik berechtigt. Warum wird die Theorie mangelhaft erklärt, warum ist das Komplettpaket so teuer. Aber wem der Einstig in die Thematik keine 10 Euro wert ist, möchte nicht geheilt werden.

Viele Leser scheinen zu verkennen, dass man die Technik nicht selber auf Richtigkeit prüfen kann. Z.B. wären laut Dr. Loyd negative Bilder während der Anwendung des Codes schädlich. Man braucht sie nur zu Beginn. Wie aber soll jemand, der nicht regelmäßig betet oder meditiert seine Gedanken so lange klar fokussieren? Wie bereits gesagt, die Technik ist schwer und man sollte meiner Meinung nach vor der Anwendung erst mal das Meditieren üben. Sonst vergeudet man eventuell seine Zeit.

Ein anderes Problem scheint zu sein, dass schon viele das Buch lesen, ohne wirklich an eine Möglichkeit der beschriebenen Heilung zu glauben. Warum lesen sie das Buch dann überhaupt? Das Buch an sich, wie alles im Leben, wirkt wie ein Placebo. Oder besser gesagt: Wie soll man etwas erreichen, woran man nicht selber glaubt. Das können Spitzensportler nicht und niemand sonst in irgend einem Bereich. Schon seltsam...

Denn im Prinzip besteht der Hauptteil der Arbeit mit dem Healing Code in Selbstfindung und Übung. Das klingt natürlich erst mal abschreckend. Anscheinend gibt es Leser die Glauben (und natürlich leistet der Autor dem Irrglauben Vorschub), man kann durch eine Handtechnik alleine alles heilen. Aber die Technik ist viel komplexer. Sie ist eine Kombination aus mentaler Technik und Handtechnik. Hinter den eigenen Problemen stecken Ereignisse aus der eigenen Vergangenheit und in der Vergangenheit seiner Familie bewusst zu werden und die Emotionen, die damit ausgelöst werden etc..

Fazit

Die Healing Codes wirken. Nur das Buch zu lesen nutzt nichts. Nur wer die Healing Codes anwendet kann mitreden. Umso erstaunlich fand ich, wie viele Rezensenten die Technik als unwirksam verworfen haben, ohne sie jemals anzuwenden. Es ist so als würde man sagen: Das Flugzeug ist im Prinzip nur ein großer Metallklumpen mit Elektrik darin, die ich nicht verstehe. Wie könnte so was denn fliegen? Es muss eben irgendwann in der Vergangenheit mal jemand dran geglaubt haben, dass es fliegen kann und nun glauben es alle.

Ich verstehe nur zu gut, dass einen viele Aspekte am Buch abschrecken. Die Nähe zur Religion, das Esoterische, die Ungenauigkeiten in der Erklärung etc.. Für jemanden, der im westlichen Kulturkreis aufgewachsen ist und nur die Schulmedizin kennt, kann das eine große Barriere darstellen. Auch die Einfachheit des Codes kann ein Hindernis darstellen, denn wir sind es gewohnt, dass die Heilung lange dauert, viel kostet und mit Krankenhausaufenthalten oder Medizin verbunden ist.

Die Technik heilt keine Krankheiten, sie dient dazu Stress zu verringern, da Stress als Auslöser fast aller Krankheiten gesehen wird. Die Heilung wird den Selbstheilungskräften des Körpers überlassen. D.h. alle Rezensenten, die keine Wirkung verspüren sollten sich fragen, ob sich der Stress reduziert hat? Es gibt nun Rezensenten, die argumentieren, Krankheiten haben mehr Ursachen als nur Stress alleine. Man kann so argumentieren, dass z.B. Bluthochdruck mehr Ursachen als Stress hat. Ja, z.B. Übergewicht. Aber wo kommt das Übergewicht her? Z.B. vom Stress, falscher Ernährung und von genetischer Veranlagung. O.k., wo kommt z.B. die falsche Ernährung her? Vom Stress oder dem Unwillen sich mit richtiger Ernährung zu beschäftigen. Etc. Im Prinzip kann man immer tiefer gehen. Man wird fast immer eine Form von Stress als ursprüngliche Ursache ausmachen.

Was die Nachprüfbarkeit in „klinischen Studien“ angeht. Man sieht heutzutage, wie subjektiv diese Studien gestaltet werden und wie wenig wirksam sich im Prinzip viele Medikamente erweisen. Immer wieder müssen Medikamente trotz langem Zulassungsverfahren zurückgenommen werden oder erweisen sich als unwirksam oder voller Nebenwirkungen.

Es kommt nicht drauf an, ob man das ganze Thema der Energieheilung irgendwo schon mal gehört nach. Nach der Logik dürfte man keine Bücher mehr lesen oder Filme mehr schauen, weil man immer schon mal was Ähnliches gesehen oder gelesen hat. Oder keine Medizin nehmen, die schon altbekannt ist und die man schon häufig genommen hat.

Wer mit dem Gedanken spielt sich das Buch zu kaufen, dem sei gesagt: die 10 Euro lohnen sich wenn man damit den Einstieg findet sein Leben zu ändern und tun nicht weh wenns nicht klappt. Ob es klappt, liegt an einem selber.
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am 27. April 2015
Dieses Buch habe ich auf Empfehlung gekauft. Dazu eine Bewertung zu schreiben, fällt mir etwas schwer. Jeder, der dieses Buch kauft, sollte wissen, dass es sehr,sehr viel Theorie enthält. Der Praxisteil kommt viel zu kurz und warf bei mir auch Fragen auf. Wer sich tiefer mit dieser Materie beschäftigen will, muss bei den Autoren auch tiefer in die Tasche greifen. Die Idee des Healing Codes ist nicht schlecht, obwohl ich manche Erfahrungsberichte anzweifel. Auch dass die Handhaltung eine wichtige Rolle spielt, glaube ich persönlich nicht. Vielleicht ist die Konzentration auf das Gebet wichtiger, die man nachwirken lässt durch die Einhaltung verschiedener Positionen der Hände. Auch kann ich mir nicht vorstellen, dass da eine Zeitangabe wichtig ist... Die beiden Autoren sind auch sehr gläubig und das ist für das Gebet Voraussetzung. 3 Sterne gebe ich deshalb, weil die Idee sehr interessant ist und ich denke, dass es etwas verändern kann, weil man das Bewusstsein verändert. Abzüge gibt es, weil mir das Buch viel zu theoretisch ist und sich vieles immer wiederholt. Um die Praxis erstmal richtig zu verstehen, habe ich mir noch das Buch "Praxishandbuch Healing Code" von Simon Kraft besorgt. Er zeigt gute Alternativen für Menschen, die nicht an Gott glauben und erläutert den Praxisteil sehr gut. Dort findet man wenig Theorie. Sehr angenehm, wenn man sich auf Healing Code einlässt.
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Aus Erfahrung, sagt der Volksmund, wird der Einsichtsreiche klug. Um Erfahrungen zu machen, muss man natürlich erst einmal etwas unternehmen, ausprobieren, wagen, versuchen. Wenn jemand von vorne herein sagt »das hilft nicht, das geht nicht, das funktioniert nicht«, dann wird er nie wissen, ob er nicht doch eine Chance verpasst hat.
Als mir eine Dame, die an meinem und unserem Ergehen seit der Krebsdiagnose sehr Anteil nimmt, das Buch »Der Healing Code – die 6-Minuten Heilmethode« auslieh, war ich sehr skeptisch, mehr als skeptisch sogar. Denn wenn es ein Mittel gäbe, mit dem so gut wie jede Krankheit, Krebs eingeschlossen, heilbar ist, und das so gut wie bei jedem Menschen, dann wäre das ja wohl bekannt. Weithin bekannt, bei Ärzten und Patienten. Allzu viele angebliche Wunderheiler treiben ihr Unwesen, indem sie für viel Geld leidenden Menschen Gesundheit und noch viel mehr versprechen. Wenn der Patient dann nicht gesund wird, rückt natürlich keiner dieser Scharlatane das Geld an die Hinterbliebenen wieder heraus.
Einerseits war ich also nicht geneigt, das Buch überhaupt zu lesen.
Andererseits neige ich (aus Erfahrung!) nicht dazu, etwas von vorne herein auszuschließen, bloß weil die chemisch-technisch-biologische Schulmedizin nichts davon weiß oder wissen will. Im Zweifelsfall probiere ich lieber aus, ob sich Erfolge einstellen. Also las ich das Buch, Seite um Seite. Skeptisch. Manchmal innerlich etwas widerwillig, wenn es gar zu »amerikanisch« wurde.
Das will ich erklären: Es handelt sich bei der Lektüre um eine zweitweise recht mühselige und zwiespältige Angelegenheit. Da werden von der ersten bis zur 249sten Seite überwiegend Berichte von angeblich durch die Healing Codes von ihren diversen Krankheiten geheilten Menschen dargeboten, die zu überprüfen ich als Leser natürlich keine Möglichkeit habe. Gleichzeitig wird regelmäßig darauf hingewiesen (wohl eine Vorsichtsmaßnahme wegen drohender Haftung), dass mit den Healing Codes keine Methode zur Heilung von Krankheiten angeboten wird. Zwischendurch werden ein paar Grundlagen erläutert, die Zusammenhänge zwischen Energie, Atomen, Körperzellen und Krankheiten betreffen. Wer schon beim Gedanken, dass es außer biologisch-chemischen Wirkungen und Wechselwirkungen im Körper noch andere Vorgänge gibt, die sich der westlichen Wissenschaft entziehen, wird das Buch als unbrauchbar beiseite legen, wenn er zum x-ten Mal liest, dass Einsteins Energieformel etwas mit Krebs und Herzkrankheiten zu tun haben soll.
Aber - und da bin ich als vom Krebs Betroffener vermutlich wesentlich offener als jemand, der nur über tödliche Krankheiten theoretisiert - aber es gibt sie nun mal, die Erfolge von traditioneller chinesischer Medizin, Akupunktur, indischen und anderen Heilmethoden, die nicht im Lehrbuch der modernen Medizin verzeichnet sind. Nicht ohne Grund bezahlen die meisten Krankenkassen Akupunkturbehandlungen und beispielsweise Qui Gong Kurse. Wenn es keine messbaren Erfolge gäbe, würde dafür kein Cent locker gemacht. Garantiert.
Die beiden Autoren sind ausgebildete Mediziner und bezeichnen sich als Christen. Sie hängen auch dem bis zur 249sten Seite gehüteten Geheimnis, was es mit dem Healing Code auf sich hat, ein christliches Mäntelchen um, obwohl sie gleichzeitig versichern, dass die Methode bei Atheisten oder Andersgläubigen genauso funktioniert wie bei Christen. Es käme, so Alex Loyd und Ben Johnson, nicht darauf an, ob man an den Erfolg glaubt oder nicht. Der stelle sich so oder so ein.
Schließlich erfährt der Leser dann im letzten Teil des Buches, was es mit der so wundersam heilsamen Methode auf sich hat: Eine Meditationsübung mit vier Gesten, die sechs Minuten lang wiederholt werden. Drei Mal täglich. Und dann, versprechen die Autoren, werden sich gesundheitliche und gleich auch andere Probleme verflüchtigen, früher oder später.
Meine Skepsis ist durch die Lektüre des Buches nicht geringer geworden. Im Gegenteil. Da die Autoren, typisch amerikanisch möchte man sagen, auch materiellen Segen, Wohlstand und beruflichen Aufstieg durch die Healing Codes versprechen, bin ich um so mehr geneigt, das Buch der charismatisch-esoterischen Gedlverdienerecke zuzuordnen. Auf der zugehörigen Webseite von Loyd und Johnson geht es auch überwiegend darum, für eine Menge Geld zusätzliche Geheimnisse und Vertiefungen zu verkaufen. Da schrillen denn doch bei mir so einige Alarmglocken.
Andererseits sage ich mir: Es kann ja nichts schaden, das Verfahren an und für sich auszuprobieren. Genauso wie ich in der Rehabilitationsklinik am ärztlich verordneten Qui Gong teilgenommen habe (ohne für mich erkennbaren Gewinn), kann ich durchaus ein paar Wochen lang die Healing Codes ausprobieren und mal sehen, ob sich zum Beispiel der Tinnitus bessert.
Dass Entspannung, zur Ruhe kommen, Stress abbauen und Meditation dem Körper wie dem Geist gut tun, wird auch hierzulande von der Medizin nicht mehr bezweifelt. Die in diesem Buch propagierte Methode dienst letztendlich dem zur Ruhe kommen, drei Mal täglich.
Drei Monate habe ich (aufgrund der vielen sogenannten Heilungsberichte im Buch) dafür angesetzt. Wenn sich Mitte August nichts verbessert hat, dann weiß ich wenigstens, dass ich keine Chance versäumt habe. Wenn der Tinnitus verschwindet, dann kann ich darüber nachdenken, ob an den Healing Codes doch etwas dran ist. Denn nur aus Erfahrung wird der Einsichtsreiche klug.
Die ersten drei Wochen des Experiment liegen bereits hinter mir - ohne spürbare Ergebnisse. Doch wie sagt der Volksmund ebenfalls so treffend? Geduld ist die Mutter aller Tugend.
Mein Fazit (einstweilen): Es ist dies ein Buch, das ich weder empfehlen noch verwerfen mag. Da muss jeder selbst entscheiden, ob er für solche Lektüre aufgeschlossen ist.

Nachtrag August 2014: Keine nachweisbare Wirkung
"Drei Monate habe ich (aufgrund der vielen sogenannten Heilungsberichte im Buch) dafür angesetzt. Wenn sich Mitte August nichts verbessert hat, dann weiß ich wenigstens, dass ich keine Chance versäumt habe."
Das hatte ich mir vorgenommen, als ich im Mai 2014 das Buch »Der Healing Code – die 6-Minuten Heilmethode« gelesen hatte. Nun sind die drei Monate vorüber.
Ich habe so gut wie keinen Tag ausgelassen. Ich habe fast täglich drei Mal die im Buch vorgeschlagene Übung durchgeführt.
Gezielt eingesetzt habe ich die Übungen gegen den Tinnitus, gegen eine Warze am Ellenbogen und eine schadhafte Stelle am rechten Daumen. Geheilt ist von den drei Dingen nun nach den drei Monaten nichts.
Es ist nichts schlimmer geworden, das sei allemal zugestanden, aber die im Buch versprochene (und gleichzeitig aus Haftungsgründen verneinte) Besserung kann ich bei mir nicht feststellen. Punkt.
Natürlich heißt das nicht, dass andere Menschen nicht ganz andere Ergebnisse erleben können. Ich will niemandem abstreiten, dass er mit der Healing Codes Methode Linderung von leiden erlebt hat. Ich weiß nun aber: Für mich ist das nicht als Heilmittel geeignet.
Es tut gut, drei Mal täglich für rund zehn Minuten zur Ruhe zu kommen, und es schadet auch nichts, das mit Hilfe des Healing Code zu tun. Es mag durchaus sein, dass ich die Gewohnheit nun beibehalte, diese Inseln der Ruhe und Besinnung im Alltag aufzusuchen. Aber Heilungswirkungen werde ich von der im Buch beschriebenen Methode nicht mehr erwarten.
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Ich erlebe den Healing Code als ein wertvolles Werkzeug. Ich habe bereits zahlreiche Klopfmethoden (EFT, MET, Dynamind etc.) kennen gelernt und bin froh, nun eine Methode mit Haltepositionen gefunden zu haben. Einleuchtend ist es, dass die Autoren den HC mit einem Gebet verbinden. Ich bin dankbar, dass ich dieses kleine und zudem preisgünstige Büchlein - eher durch zufall - entdeckt habe. Es gibt eine interessante Parallele zwischen dem HC und Ho'oponopono: Diese liegt darin, dass es wertvoll ist, emotionale Memories zu löschen. Bevor ich morgens meditiere, wende ich den HC an und bitte darum, dass alle emotionalen Memories gelöscht werden, welche meine Meditation behindern - mit guten Erfahrungen. Das Buch zeigt sehr anschaulich, wie stark emotionaler Stress uns beeinträchtigen kann, ja dass er die Wurzel von Krankheit und Unfrieden ist und wie wir ihn löschen können. Ich kann dieses Buch nur weiter empfehlen.
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am 30. Juli 2015
Obwohl ich schon so einige alternativen Heilmethoden ausprobiert habe, u.a. auch die Quantenheilung von Frank Kinslow, war ich doch sehr überrascht, wieviel tiefer und langfristiger sich diese Heilmethode auswirkt.
Man sollte es auf jeden Fall ausprobieren und sich nicht von dem sehr werbewirksamen, amerikanischen Schreibstil des Buches abschrecken lassen.
Zuerst hatte ich für drei Tage nur die allgemeine Heilformel angewendet, als sich aber immer mehr psychische und physische Verbesserungen einstellten, war ich so neugierig und machte den Test auf der angegebenen Internetseite. Ein recht umfangreicher Psychotest, der für mich viele neue (oder besser uralte, verdrängte) Themen ansprach, die ich jetzt systematisch abarbeite.
Manchmal geht es schnell, manchmal langsam. Aber bislang bin ich immer ein Stück weiter gekommen und merke wirklich, wie ich uralte, ungeliebte Verhaltensweisen und Denkweisen ablegen kann und innerlich immer freier werde. Super Sache!!!
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am 16. April 2014
Unentbehrlich in jeder Bibliothek alternativer Heilmethoden!
Bin gerade mittendrin den Healing Code an mir anzuwenden,das heißt ich wende ihn die zweite Woche an.
Fühle mich rundum schon viel wohler, bin viel ausgeglichener und Alltagsschwierigkeiten bringen mich kaum
aus der Ruhe.
Einfach genial nun endlich ein Mittel zur Selbsthilfe im wahrsten Sinn des Wortes "in Händen" zu haben, das
das "Übel" an der Wurzel packt und nicht nur Symptome behandelt. Wir alle wissen "vom Verstand her", was wir
an uns ändern sollten. Doch was nützt es, wenn wir es letztendlich nicht brauchbar umsetzen können, weil unsere
unbewussten negativen Prägungen uns immer wieder einholen.
Die fachliche Information zum Healing Code umfasst ca. 200 Seiten, was ich grundsätzlich sehr seriös finde. Nur
meine Geduld wurde recht strapaziert und ehrlich gesagt habe ich nach 160 Seiten vorgeblättert und den Healing
Code ausprobiert. Selbstverständlich habe ich danach noch die restlichen Infos "nachgelesen".
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