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Der Haustyrann
 
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Der Haustyrann

Heinz Erhardt , Grethe Weiser , Hans Deppe    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 7,81 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Heinz Erhardt, Grethe Weiser, Peter Vogel
  • Regisseur(e): Hans Deppe
  • Komponist: Raimund Rosenberger
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 1.0)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 24. Februar 2004
  • Produktionsjahr: 1958
  • Spieldauer: 86 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00018GWJO
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 35.971 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

"Ach, was bin ich doch heute wieder für ein Schelm." So lautet einer der berühmtesten Aussprüche von Heinz Erhardt. Wie kaum eine andere Person verkörpert der Komiker den Wirtschaftswunder-Deutschen der 50er- und frühen 60er-Jahre. Heinz Erhardt, das war immer der nette Herr von nebenan. Etwas dicklich, etwas naiv, nett eben. Doch Erhardt ist mehr. Es ist kein Zufall, dass sein Name bis heute einen guten Klang hat und selbst jenen ein Begriff ist, die noch Kinder (oder die noch gar nicht geboren) waren, als er 1979 verstarb.

Heinz Erhardt war nie ein lauter Komiker. Er war vielmehr ein Beobachter des Alltags, der seinen Humor dadurch definierte, dass er Alltägliches einfach erhöhte. Natürlich sind seine insgesamt 39 Filme nicht alles nur Meisterwerke. Erhardt, der 1909 im lettischen Riga geboren wurde, trat in vielen schnell heruntergedrehten Sing- und Lustspielen auf, in denen er Gefahr lief, sein Talent zu verschwenden. Aber egal, was er auch spielen mochte, Erhardt blieb stets ein sanfter Spötter, ein Kleinbürger im ständigen Kampf mit Obrigkeiten der unterschiedlichsten Art. Eine der Ausnahmen ist jedoch Der Haustyrann, einer der besten, aber auch ungewöhnlichsten Erhardt-Filme. In Der Haustyrann spielt er Paul Perlacher, einen Kaffeehausbesitzer. Paul Perlacher ist ein Wirtschaftswunderdeutscher par excellence. Er hat seinen Weg gemacht, lebt in ordentlichen Verhältnissen -- und ist ein Ekel der übelsten Art. Fragt man sich heute, warum Dienstleistung in Deutschland nach wie vor klein geschrieben wird -- Schuld an dieser Misere haben die Perlachers. Wie er mit seinen Gästen umgeht, das ist nicht nett! Doch er ist der Besitzer des Kaffeehauses -- und damit wichtig! Paul Perlacher ist aber auch der Prototyp des deutschen Vorzeigeklägers, jener Spießbürger, der in dem Moment, in dem er auch nur den Hauch von Zweifel an seiner Überlegenheit spürt, vor Gericht rennt und sein Gegenüber verklagt. Legendär Erhardts Ausspruch vor Gericht, als er einen Prozess verliert: "So, nun habe ich aber genug, ich suche mir jetzt einen anderen Richter und sie einen anderen Angeklagten!"

In diesem Fall versucht Perlacher, die Mieter seines Hauses auf die Straße zu treiben, da er anderen Profitmöglichkeiten mit seinem Haus entgegen sieht. Doch eine Mieterin (Grete Weiser) stellt sich ihm entgegen. Und als sich seine Tochter dann ausgerechnet in den Neffen der Dame verliebt, steht Perlacher vor einem Problem. Der Haustyrann ist ein für seine Zeit (1958) ungemein rasant inszenierter Spielfilm, in dem Erhardt eine ungemein unsympathische Figur darstellt. Tatsächlich sind es nur Nuancen, die Perlacher von all seinen sympathischen Figuren unterscheidet, doch als Tyrann macht Erhardt schon eine gute Figur. Natürlich ist Perlacher nicht von Grund aus schlecht und selbstverständlich endet der Film mit einem Happy End. Doch indem Erhardt etwas boshafter zur Sache geht, als man dies normalerweise von ihm gewohnt ist, bietet er einen äußerst satirischen Einblick in die Empfindlichkeiten des deutschen Wirtschaftswunders und seiner Vertreter. --Christian Lukas

Produktbeschreibungen

Kaffeehausbesitzer Paul Perlacher (Heinz Erhardt) ist ein richtiges Ekel: Nicht nur seine Tochter und Schwester Trude bekommen das schmerzlich zu spüren, sondern auch die Mieter seines Hauses, die er nach allen Regeln der Kunst schikaniert, um sie endlich zum Auszug zu bewegen. Doch Amalie Harting (Grethe Weiser) bleibt hartnäckig und wehrt sich gegen den tyrannischen Vermieter. Doch nicht nur das macht Paul zu schaffen, zu allem Überfluss verliebt sich sein Töchterchen auch noch ausgerechnet in den Neffen der rebellischen Mieterin. Als Paul durch einen richterlichen Erlass ins Gefängnis gesteckt wird, steht ihm erstmals selbst das Wasser bis

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Kundenrezensionen

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52 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Heinz Erhardt ist als tyrannisches Ekel, das es sich mit allen Mitmenschen anlegt, einfach grandios! Die Sprüche in dem Film sind Kult, dazu brilliert Grete Weiser als seine Mieterin, die ihm endlich mal Contra gibt.
Alles schön und gut: Nur leider ist die DVD-Version gekürzt! Es fehlt eine Sequenz im Gerichtssaal - und damit ist der Reiz der Scheibe weg! Denn: Wenn man auf Video die ungekürzte Fassung hat (oder sie sich im Fernsehen anschauen kann), dann ärgert man sich über die DVD anstatt sich zu freuen. Schade!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Sina Gerritsen TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:DVD
Normalerweise ist man Heinz Erhardt ja eher als harmlosen, witzigen Gutmenschen, im positiven Sinne gemeint, gewöhnt, aber hier gibt er mal so richtig das Ekel, einfach herrlich !!! Wie er es schafft sich wirklich mit jedem anzulegen, dazu gehört schon einiges !!! Die Geschichte ist relativ simpel, ein Haus- u. Cafehausbesitzer (Heinz Erhardt) will seine für ihn nervige Mieterin (Grethe Weiser) aus seinem privaten Wohnhaus herausekeln, hierzu ist ihm beinahe jedes Mittel recht.
Der Ärger ist vorprogrammiert u. das Schicksal nimmt seinen Lauf...
Ein unterhaltsamer Heinz Erhardt Film, den ich jedem nur empfehlen kann.
Eins muß ich allerdings noch dazu sagen, um Irrtümer auszuschließen, wer hier eine der üblichen heiteren Komödie erwartet wird sicher enttäuscht, es ist nicht so ein ulkiger Film wie z.B. "Natürlich die Autofahrer" mit Heinz Erhardt, sondern es ist diesmal ein ganz anderer, bissigerer Heinz Erhardt der einen hier erwartet, dennoch nicht minder unterhaltsam !!!
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Videokassette
Der Haustyrann ist in diesem Film die genau passende Bezeichnung für Heinz Erhardt. Er verklagt seine Untermieterin wegen zu lautem Klavierspielen, diese Gewinnt aber den Prozess und Heinz Erhardt (hier Paul Perlacher) ist außersich.
Es entwickeln sich Kleinkriege am laufenden Band.
Der Haustyrann ist einfach ein Muss, da er überaus witzig ist.
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