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Der Hauptmann von Köpenick - Grosse Geschichten 62

Harald Juhnke , Rolf Hoppe , Frank Beyer    Freigegeben ohne Altersbeschränkung   DVD
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 15,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Harald Juhnke, Rolf Hoppe, Götz Schubert
  • Regisseur(e): Frank Beyer
  • Komponist: Peter Gotthardt
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Stereo)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • FSK: Ohne Altersbeschränkung
  • Studio: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
  • Erscheinungstermin: 18. Mai 2012
  • Produktionsjahr: 2005
  • Spieldauer: 115 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B007KGGL64
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 11.009 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

"Vom Gefreiten aufwärts beginnt der Darwinismus. Aber der Mensch, der fängt erst beim Leutnant an!"
So sieht der Uniform-Schneider die Welt des wilhelminischen Berlin 1906. Wen wundert's, dass der aus dem Gefängnis entlassene Schuster Wilhelm Voigt auf keinen grünen Zweig kommt: ohne Pass. Als Hauptmann verkleidet, foppt er die Oberen und führt das System ad absurdum...
Carl Zuckmayers weltberühmtes Stück, für die Leinwand adaptiert von Wolfgang Kohlhaase und Frank Beyer, wurde mit prominenter Besetzung und großem Aufwand an den Original-Schauplätzen gedreht. Nicht die Militärposse steht im Mittelpunkt, sondern die sozialen Verhältnisse - und das typisch berlinerisch: lakonisch, doppelbödig und skeptisch.

Produktbeschreibungen

Der Schuster Wilhelm Voigt, der bereits sein halbes Leben im Gefängnis verbracht hat, wird nach fünfjähriger Haftstrafe entlassen und möchte nun ein ehrliches Dasein bestreiten. Doch als "Ex-Knacki" ohne Pass und gültige polizeiliche Anmeldung ist seine Arbeitssuche im preußischen Berlin schier aussichtslos. Schon bald gerät er in den Teufelskreis der Bürokratie, denn: Ohne Anmeldung gibt es keine Arbeit und ohne Arbeit keine Anmeldung. Seine redlichen Versuche ein anständiges Leben zu führen, enden schließlich wieder hinter Gittern. Doch auch nach seiner Entlassung geht der Spießrutenlauf wieder von vorne los. Wilhelm Voigt ersteht in einem Trödelladen eine Uniform und rekrutiert als "Hauptmann von Köpenick" kurzerhand einen Trupp Soldaten, mit denen er das Rathaus besetzt, um endlich einen gültigen Pass

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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5.0 von 5 Sternen Eine der besten Rollen von H. Juhnke 14. Juli 2010
Von Christian
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
Mir ist die Version mit H. Rühmann ebenso bekannt, wie die Theater Version mit Otto Sander. Ich muss jedoch eingestehen, dass die Version mit Juhnke die beste von allen ist.

Für mich persönlich ist Juhnke eh einer der besten Schauspieler gewesen, die wir je hatten.

Er gibt der Figur das Tragische, das Rührselige. Allein sein Monolog:

Zitat aus dem Buch von Carl Zuckmayer:
"Willem Voigt, wat haste jemacht mit deinem Leben? Und da muß ick sagen - Fußmatte, muß ick sagen. Die hab ick jeflochten im Jefängnis, und denn sind se alle druff rumjetrampelt, muß ick sagen. Und zum Schluß haste jeröchelt und jewürcht, um det bißchen Luft, und denn wars aus. Det sagse vor Gott, Mensch. Aber der sagt zu dir: Jeh wech! Sagt er! Ausweisung! Sagt er! Dafür hab ick dir det Leben nich jeschenkt, sagt er! Det biste mir schuldig! Wo is et? Wat haste mit jemacht?"

Spätendens an dieser Stelle schluckt ein jeder. Ich habe noch nie jemanden erlebte, den dieses kalt lässt.

Juhnke spielt hervorragend. Er ist Willem Voigt!!!
Allein sein Berliner Akzent. Wunderbar, ich bin immer noch traurig, dass es Juhnke nicht mehr gibt. Mit solchen Filmen lebt er fort.

Die Geschichte selber ist bekannt; sie beruht auf einer Tatsache und zeigt Deutschland kurz vor dem Rande des Abgrundes. Die kommende europäische Tragödie zeichnet sich im Militarismus und der Uniformverliebtheit der Deutschen ab.

So traurig es sich liest, die soziale Kritik kann immer noch heute angewandt werden. Der Bürokratismus herrscht weiterhin, Herz und Engagement sind weiterhin in der Minderheit.
Der Mensch zählt nichts, Rang und Prestige dagegen exorbitant.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Dieser Film mit Heinz Rühmann ist ohne Frage gut gespielt, aber da ich gerne vergleiche, muß ich sagen Der H.Juhnke spielte
diese Rolle noch brillanter. Es kam bei dieser Verfilmung der Ernst der Lage besser zum Tragen, was bei H.Rühmann eher ins
Witzige abgleitete. Also nicht immer sind die Originale die besten. Es ist wir bei "Mädchen in Uniform", die alte Verfilmung
von 1931 ist auch lange nicht so gut wie die von 1958 mit Romy Schneider.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut gemacht 3. Januar 2013
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
Ich kenne den Hauptmann von Köpenick hauptsächlich in der Version mit
Heinz Rühmann, die ich sehr gut finde. Aber ich habe auch die Version
mit Harald Juhnke im Fernsehen gesehen. Ich fand es dann interessant
einmal die beiden Versionen im Vergleich zu sehen. Ich finde beide
Filme sehr gut und beide sind in der Hauptrolle mit tollen Schauspielern
besetzt. Ich glaube garnicht das man sagen kann, welcher von den beiden
Versionen die bessere ist. Jede ist auf ihre Art gut gemacht, man merkt
halt den Unterschied in welcher Zeit sie gedreht wurden. Juhnke ist ein
etwas anderer Hauptmann als Rühmann. Beide Versionen sind sehenswert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von DVD-Rezensionen TOP 50 REZENSENT
Format:DVD
Der Hauptmann von Köpenick - Grosse Geschichten 62

Seit dem September 2008 erzählt das hier veröffentlichende Label "Studio Hamburg Enterprises" in seiner eigens dafür ins Leben gerufenen gleichnamigen Reihe "Grosse Geschichten". Mit Harald Juhnke (1929-2005) als "Der Hauptmann von Köpenick" geht nun die inzwischen bereits zweiundsechzigste Box dieser Reihe an den Start. Die im Dezember 1997 erstmals im Fernsehen zu erlebende Verfilmung, beruht auf dem von Carl Zuckmayer (1896-1977) geschriebenen und im März 1931 am Deutschen Theater in Berlin als Drei-Akter gezeigten Bühnenstück.

Der in der Vergangenheit bereits mehrfach verfilmte und im übrigen auf einer wahren Begebenheit aus dem Jahr 1906 beruhende Inhalt zeigt Harald Juhnke in einer seiner letzten großen Filmrollen. Unter der Regie von Katharina Thalbach, auf die ich mich schon jetzt in der Rolle als Bundeskanzlerin Angela Merkel in der geplanten Verfilmung der Plagiatsgeschichte rund um Karl-Theodor zu Guttenberg freue, stand Juhnke als "Der Hauptmann von Köpenick" bereits 1996 auf der Bühne des Maxim Gorki Theaters in Berlin.

Für die in einer Produktion der "Hannover Film" im Auftrag und einer Zusammenarbeit verschiedener Sender der ARD sowie des ORF wie SF-DRS und von Premiere entstandenen Verfilmung schrieb kein Geringerer wie Wolfgang Kohlhaase (u. a. Buch und Regie bei Solo Sunny) das Drehbuch.
Für die Dreharbeiten, die im übrigen in Wolfenbüttel wie natürlich in Berlin Köpenick nebst Umgebung und im Studio stattfanden, nahm der legendäre Frank Beyer (1932-2006) Platz im Regiestuhl. Verbunden mit seinem Namen sind u. a.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungene Neuinterpretation von Frank Beyer 21. Juli 2012
Format:DVD
In seiner Reihe Große Geschichten" präsentiert Studio Hamburg die jüngste Verfilmung von Carl Zuckmayers populärem Bühnenstück Der Hauptmann von Köpenick" auf DVD. Sie entstand 1997 im Auftrag mehrerer ARD-Sender, des ORF und des deutschsprachigen Schweizer Fernsehens. Es war nicht einfach für den renommierten Frank Beyer (1932-2006), bei den vielen prominenten Vorbildern, der Tragikomödie noch neue Facetten abzugewinnen. Doch es ist dem gebürtigen Thüringer hervorragend gelungen, nicht zuletzt einer hervorragenden Schauspielertruppe mit Stars aus Ost und West. Über Jahrzehnte hatte Beyer in der DDR unvergessene Klassiker geschaffen, darunter auch solche, die der Obrigkeit nicht so genehm waren, wie etwa Spur der Steine". Durch seine allseits unbestrittene Qualität bekam er jedoch weniger Probleme mit den Kulturbehörden wie viele andere regimekritische Künstler. Nachdem bereits 1974 sein Film Jakob der Lügner" eine Oscar-Nominierung erhalten hatte, wurde er auch nach der Wiedervereinigung gebührend geehrt, etwa 1991 mit dem Filmband in Gold des Deutschen Filmpreises für sein Lebenswerk und 2011 mit einem Stern auf dem Boulevard der Stars in Berlin. Nach 1990 inszenierte Frank Beyer vor allem hochwertige Fernsehfilme, darunter neben dem Hauptmann von Köpenick" noch Nikolaikirche" über die friedliche Revolution in Leipzig Ende der 1980er Jahre. Trotz der prominenten Vorbilder von Zuckmayers Klassiker, darunter besonders Helmut Käutners Kinoklassiker von 1956 mit Heinz Rühmann, gelang Beyer mit seiner 100-minütigen Neuinszenierung zwar keine Verbesserung, jedoch der Blickwinkel aus einer etwas anderen Perspektive.... Lesen Sie weiter... ›
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