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Der Hamburger Pflanzenatlas: Von A bis Z
 
 
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Der Hamburger Pflanzenatlas: Von A bis Z [Gebundene Ausgabe]

Hans-Helmut Poppendieck u.a. (Hrg.)
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
  • Verlag: Dölling und Galitz Verlag; Auflage: 1., Auflage (7. Juli 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 393790493X
  • ISBN-13: 978-3937904931
  • Größe und/oder Gewicht: 27,4 x 21,6 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 222.529 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Die fachlich und formal höchsten Ansprüchen genügende Publikation schließt eine Lücke auf dem Markt der Hamburg-Bücher. Zu Recht schreibt Loki Schmidt in ihrem Vorwort: "Der Hamburger Pflanzenatlas wird auf viele Jahre hinaus für jeden unentbehrlich sein, der sich über Hamburgs Flora informieren möchte, ob aus beruflichem Interesse oder als Pflanzenliebhaber." (Die WELT)

... ein Fachbuch, das auch interessierten Laien die Tür ins Pflanzenreich Hamburg öffnet. (Hamburger Abendblatt)

... ein notwendiges und ein fundiertes Buch für jeden, der sich dafür interessiert, was vor seiner Haustür wächst. (NDR 90,3 Abendjournal)

Kurzbeschreibung

Wo findet man Wildtulpen in den Vierlanden, wo die Erzengelwurz am Strand der Elbe? Wo wächst der Götterbaum? Wo in den Walddörfern Buschwindröschen und Schlüsselblumen? Und was machen Natternkopf und Ochsenzunge zwischen den Containern im Hafen? Hamburg ist die grünste Metropole Europas und gilt als Zentrum der Artenvielfalt. Insgesamt 1.546 Pflanzenarten kommen hier wild wachsend vor. Welche das sind und wo man sie antreffen kann, zeigt der neue Pflanzenatlas. Für keine andere deutsche Großstadt gibt es eine genauere Übersicht. Das Buch macht zudem deutlich, wie sehr sich die Hamburger Flora verändert hat und wie man sie erhalten kann. Mehr als 80 ehrenamtliche Kartierer haben die Stadt durchstreift. Das Ergebnis: ein Stadtatlas der anderen Art, mit 200 Farbabbildungen und ca. 1.100 Verbreitungskarten, einem Pflanzenlexikon von A bis Z und einer Einführung in das Pflanzenleben einer grünen Großstadt.
Mit einem Vorwort von Loki Schmidt.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Linnea007
Ich habe den Pflanzenatlas unmittelbar nach dem Erscheinen erworben und bin überaus erfreut über die hohe inhaltliche Dichte und die ausgesprochen moderne und angenehme Gestaltung. Und das alles zu einem erstaunlich niedrigen Preis, für den man sonst nur einen etwas dickeren Krimi bekommt... Für alle an der Hamburger Natur Interessierten ein unbedingtes Muss, das auch in keinem Haushalt mit Hamburgbuchbestand fehlen sollte.
Auch wenn der Titel eher auf die Pflanzenwelt hinweist, enthält das Werk umfangreiche allgemeine Ausführungen zu Natur und Landschaft in Hamburg, die sonst nicht zusammenhängend veröffentlicht wurden und die auch für den Nicht-Botaniker wichtige Hinweise enthalten. So gibt es Kapitel zu den Hamburger Böden, zu den klimatischen Gegebenheiten in Hamburg, zu den verschiedenen Lebensräumen oder zur Erforschung und Verbreitung der Pflanzen in Hamburg. Nicht zuletzt ist in dem Buch die aktualisierte Rote Liste der Hamburger Gefäßpflanzen zu finden. Die Verbreitungskarten sind sicherlich eher etwas für die Fachleute, aber das Buch enthält so viele Informationen um diese herum, dass es auch für den Laien, der sich über die Hamburger Natur informieren will, unbedingt empfehlenswert ist. Aber auch der/die bibliophile LiebhaberIn schöner Bücher wird an der Veröffentlichung viel Freude haben, da es auch als Buch handwerklich ein Genuss ist.
Ein solches Standardwerk erscheint nur alle paar Jahrzehnte, leider und wenn überhaupt. Nicht zuletzt ist dies ein wichtiger Grund, schnell zuzuschlagen und sich ein Exemplar zu sichern.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
sehr enttäuscht 22. Juli 2010
ich habe den dicken Wälzer erhalten und bin total enttäuscht. Es gibt viel zu wenig Fotos von den Pflanzen selbt.
Als Spaziergänger durchstreife ich Hamburg mit dem Fotoapparat und fotografiere Pflanzen, die ich schön und interessant finde, deren Namen ich aber häufig nicht kenne.
Ich hatte gehofft, dieser Atlas könnte mir helfen, die Pflanzen zu identifizieren. Weit gefehlt. Jetzt sitze ich mit dem Wälzer vor Wikipedia und gebe Namen für Namen dort ein um mir ein Bild von der Pflanze zu machen.
Was ich erhalten habe sind, jede Menge Umrisse von Hamburg mit kleinen Lochkartenmustern, die mir zeigen, in welcher Gegend, welche Pflanze anzutreffen ist, diese Umrisse sind dann aber wiederum so klein, dass man eine genaue Lokalisierung nicht vornehmen kann, es wird kaum eine genaue Ortsbezeichnung angegeben wie zum Beispiel Schnakennmoor, Klövensteen oder Falkensteiner Ufer.
Man kann mit diesen hübschen Umrissen nichts anfangen und auch wenn das Buch aufwendig gestaltet worden ist und sicher viel Arbeit dort eingeflossen ist, ist es doch für den normalen Spaziergänger, vollkommen nutzlos.
Jetzt habe ich jede Menge schöner Fotos, weiss aber immer noch nicht, welche Pflanze ich dort abgelichtet habe.
Dieses Buch mag für Universitätsprofessoren und deren Studenten von Bedeutung sein, aber auch die bräuchten genauere Ortsangaben um die Pflanzen zu finden, schließlich hat man nicht die Zeit jeden Zentimeter in Hamburg selbst abzusuchen.
Für mich war dieser Atlas ein Fehlkauf und deshalb gebe ich nur 2 Sterne
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Hans-Helmut Poppendieck (Hrsg., 2010): Der Hamburger Pflanzenatlas - von a bis z. ISBN: 978-3-937904-93-1

Micha Dudek: "Hamburgs Grün im Überblick"

Der Hamburger Pflanzenatlas, unter Mitherausgabe von Hans-Helmut Poppendieck erschienen, basiert auf einer Fleißarbeit. Zwar fällt der Textteil knapp aus und die Karten sind eher klein geraten, aber bei rund 1.000 Pflanzensippen im vorliegenden Kartierungsgebiet ist es schwer, die Darstellung im Buchformat nicht zu sprengen. Und ganz sicher ist es auch schwer, nach mehrjähriger Bearbeitungszeit den aktuellen Stand der Artenverbreitung bei Erscheinen des Buches in jedem Einzelfall genau wiederzugeben. So zählt oft, die Tendenz der Arten aufzuzeigen zwischen: wie sie sich ausbreiten und welche Bestände noch vorhanden sind. Eine detaillierte Wiedergabe birgt andererseits auch die Gefahr, Hinweise zum Standort bedrohter Arten zu verraten und passionierte Pflanzensammler zur Nachsuche zu animieren.

Moderne Atlanten (und Artenschutzprogramme) zeigen aber auch Probleme der Kartierung auf. Kartiert wird zu selten - egal nun ob Pflanzen oder Tiere - auf privatem Grund! Hat man persönlichen Zugang zu verhältnismäßig vielen Privatgrundstücken und achtet man bei Besuchen darauf, fallen einem schnell starke Abweichungen von allgemeinen Kartierungsergebnissen auf. Allein der Hohle Lerchensporn (Corydalis cava) ist heute bereits deutlich stärker (über Gärten) verbreitet als im Hamburger Pflanzenatlas angenommen. Das gleiche gilt für die Tendenz der Arten, die menschliche Gebäude besiedeln können: Tatsächliche Standorte wie die von Mauerfarnen (Asplenium) oder Gelber Lerchensporn (Pseudofumaria lutea) bleiben so unbeschrieben.

Gern dürfte man sich im vorliegenden Werk auch kritischer mit der Hamburger Baupolitik auseinandersetzen - denn sie prägt das Vegetationsbild nachhaltig. Das gleiche gilt für den Umgang mit den sogenannten Grünflächen-Patenschaften", die, auf die natürliche Begrünung von Verkehrsinseln losgelassen, meist Stiefmütterchen- (Viola), Felsenmispeln (Cotoneaster)- und Eisbegonien (Begonia)-Bepflanzungen bedeuten. Ganz fantastisch hingegen sind die Hinweise, die an manchen Textstellen eingestreut sind und (über die eigentlichen Anforderungen eines solchen Werkes hinaus) davon erzählen, welche Wildbienen- und Pflanzenarten voneinander profitieren. Auch daraus kann man entnehmen, wie wichtig es für Gartenbesitzer wäre, sich in der Hauptsache an einheimische Pflanzen zu halten!

Für wichtig hielte ich ein zusätzliches Eingangskapitel, das über eiszeitliche Verhältnisse aus zoologischer u n d vegetationskundlicher Sicht berichtet. Denn sowohl frühere als auch heutige Vegetationsverhältnisse sind undenkbar ohne den prägenden Einfluss großer Weidegänger (und damit einhergehend sowohl der Beutegreifer als auch der Menschen als natürliche Faktoren). In diesem Zusammenhang wäre auch die natürliche Ausbreitung vieler Arten - heute wie gestern - zu sehen. Ich sehe die Verbreitung von Arten wie Wilde Möhre (Daucus carota), Orangerotes Habichtskraut (Hieracium aurantiacum) oder Wiesen-Pippau (Crepis biennis) im Zusammenhang mit der Savannenlandschaft, die Mitteleuropa einst aufwies und normalerweise noch heute an vielen Stellen aufweisen würde - es kommt nur darauf an, welchen Zeitpunkt oder welches Beweidungs-Regime man für seine Betrachtung wählt. Um die Wahrscheinlichkeit eines solchen Bildes zu überprüfen, braucht man nur einen Blick zu vergleichbaren Gebieten Westasiens oder Nordamerikas zu riskieren, die sich bis heute weit über das Ende der letzten Eiszeit hinaus durch den Farbenzauber solcher Arten auszeichnen.

Alles in allem handelt es sich im Falle des Hamburger Pflanzenatlas um eine interessante Wiedergabe, hinter der eine hervorragende Arbeit vieler Mitarbeiter steckt. Solche Bücher sollten zu denen gehören, die im Bücherschrank von Gartenbesitzern zu stehen haben anstelle von Gartenkatalogen"!

Gern würde ich solch eine Arbeit unterstützen, sowohl in Autorenfunktion als auch in einem Kartierungsbeitrag für die Fortsetzung in die Zukunft. Ich wünsche diesem Werk viel Erfolg!
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