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Der Hahn ist tot
 
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Der Hahn ist tot [Taschenbuch]

Ingrid Noll
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (47 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Amazon.de-Hörbuchrezension

Der Krimi ist an sich schon unverschämt leichtfüßig und spannend. Das Hörspiel aber mit Evelyn Hamann in der Hauptrolle der mordenden Rosemarie Hirte ist ein Genuß. Die bekannte Schauspielerin Evelyn Hamann fesselt von Anfang an mit ihrer eindringlichen, der Rolle angepaßt leicht irren Stimme. Ihr nimmt der Zuhörer die unglücklich verliebte, leicht angestaubte Rosi mit ihrem Verfolgungswahn ohne weiteres ab.

Raffiniert hat Andrea Czesienski das Hörspiel anders aufgebaut als die Romanvorlage. Erst nach und nach werden die Leichen der Rosemarie Hirte auf ihrem Weg zu ihrem Geliebten Witold aus dem Keller geholt. Das steigert die Dramatik. In weiteren Rollen sind Peter Simonischek als Witold und Reiner Heise als Kommissar zu hören.

Das ledige, ältere Fräulein Rosemarie erlebt ihren ersten Frühling, als sie in Liebe zu dem Lehrer Witold entflammt. Sie schleicht fortan bei Nacht- und Nebelaktionen um das Haus des Objektes ihrer Begierde, um es zu beobachten. Bei diesen detektivischen Nachforschungen beobachtet Rosi, wie Witold auf seine alkoholkranke Frau schießt. Sie ist aber nicht tot. Ein Grund für Rosi, sich einzumischen und ihrem Angebeteten tatkräftig zur Hand zu gehen. In ihrem Liebeswahn erwartet sie eine konspirative Zusammenarbeit und ein Entgegenkommen ihres Traummannes.

Bei dieser ersten Leiche bleibt es allerdings nicht. Denn Witold, der sich nicht für Rosi interessiert, ist ein Don Juan und bei Damen jeden Alters heiß begehrt. Rosis Verklärung geht soweit, daß sie die Liebschaften ihres Liebesobjektes für Hindernisse hält, die aus dem Weg geschafft werden müssen. Wie im Rausch, aber dennoch kaltblütig genug, tut sie ihre "Pflicht". Ihre Eifersucht und ihr Liebeswahn befördern immer kriminellere Energien zutage.

Letzten Endes gewinnt sie ihren Witold für sich. Aber nicht so, wie sie es sich erträumt hätte. Ein freches kriminalistisches Stück mit fesselnden Dialogen und Situationskomik. Herausragend ist Evelyn Hamann als Rosi. --Corinna S. Heyn -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Ingrid Noll, die nach dem Großziehen dreier Kinder plötzlich diesen flirrend bösen Erstlingsroman schrieb, erzählt mit unbeirrter Gerandlinigkeit, immer stramm aus Rosis Sicht, mit Schnürschuhen und Bordürenrock von Mord zu Mord, und alles geht trotzdem gut aus, und man möchte sich vor Lachen über soviel Abstruses wälzen und gleichzeitig was Wärmeres anziehen, weil es einen gründlich friert, so sehr blickt man in die Abgründe der frustrierten weiblichen Seele. Ein köstliches Buch darüber, wie Frauen über Leichen gehen, um den Mann ihrer Träume zu kriegen. Männer, hütet euch, Rosi Hirte steckt in uns allen!" (Radio Bremen)
"Was ist komisch an dieser Geschichte? Die Ereignisse sind es nicht. Es ist die Naivität, in der die Autorin Ingrid Noll in ihrem Erstlingsroman Der Hahn ist tot ihre Mörderin erzählen läßt. Ist bei Rosemarie eine Schraube locker? Das wäre zuviel gesagt. Und plötzlich, als sich ihre Liebesgefühle zu Machtgefühlen mausern, weiß man's: Sie zahlt der Welt ihr e Existenz heim, ihre vernachlässigte, zur Seite geschobene Existenz. Und das ist dann gar nicht mehr lustig, hinter der literarischen Maske der vergnügten Herzlosigkeit taucht die Fratze der Enttäuschung, der permanenten Einsamkeit auf. Witold verliert am Ende Gedächtnis und Verstand, der Hahn ist tot, nun hat Rosmaries verwundetes Herz endlich Ruhe." (Nürnberger Nachrichten)
"Mit ihren einfühlsamen Milieuschilderungen und Seitenhieben auf die eitle Männerwelt scheint Ingrid Noll ins Schwarze getroffen zu haben. Erste Leserreaktionen haben bestätigt, daß ihr Witold auch in Hamburg, Berlin, Essen und Mannheim leibhaftig gesehen wurde. Das Lebensgefühl, das sich in ihrem Buch ausdrückt, weiß bei aller mörderischen Frivolität um die Einsamkeit des Altweibersommers, die wirkliche Erfahrung von Frauen, die im Leben zu kurz gekommen sind." (Norddeutscher Rundfunk)

Kurzbeschreibung

Sie hält sich für eine Benachteiligte, die ungerecht behandelt wird und zu kurz kommt. Mit zweiundfünfzig Jahren trifft sie die Liebe wie ein Hexenschuß. Diese letzte Chance muß wahrgenommen werden, Hindernisse müssen beiseite geräumt werden. Sie entwickelt eine bittere Tatkraft: Rosemarie Hirte, Versicherungsangestellte, geht buchstäblich über Leichen, um den Mann ihrer Träume zu erbeuten.

Klappentext

Sie hält sich für eine Benachteiligte, die ungerecht behandelt wird und zu kurz kommt. Mit zweiundfünfzig Jahren trifft sie die Liebe wie ein Hexenschuß. Diese letzte Chance muß wahrgenommen werden, Hindernisse müssen beiseite geräumt werden. Sie entwickelt eine bittere Tatkraft: Rosemarie Hirte, Versicherungsangestellte, geht buchstäblich über Leichen, um den Mann ihrer Träume zu erbeuten.

»Ingrid Noll, die nach dem Großziehen dreier Kinder plötzlich diesen flirrend bösen Erstlingsroman schrieb, erzählt mit unbeirrter Geradlinigkeit, immer stramm aus Rosis Sicht, von Mord zu Mord, und alles geht trotzdem gut aus, und man möchte sich vor Lachen über soviel Abstruses wälzen und gleichzeitig was Wärmeres anziehen, weil es einen gründlich friert, so sehr blickt man in die Abgründe der frustrierten weiblichen Seele. Ein köstliches Buch darüber, wie Frauen über Leichen gehen, um den Mann ihrer Träume zu kriegen. Männer, hütet euch, Rosi Hirte steckt in uns allen!« Elke Heidenreich

»Wenn Frauen zu sehr lieben - ein Psychokrimi voll trockenem Humor. Spielte er nicht in Mannheim, könnte man ihn für ein Werk von Patricia Highsmith halten.« Für Sie, Hamburg

»Deutschlands erfolgreichste Kriminalautorin.« Der Spiegel, Hamburg

»Deutschlands ungewöhnlichste Kriminalautorin.« Focus, München

Autorenportrait

Ingrid Noll wurde 1935 in Shanghai geboren und studierte in Bonn Germanistik und Kunstgeschichte. Sie ist Mutter dreier inzwischen erwachsener Kinder. Nachdem die Kinder das Haus verlassen hatten, begann sie Kriminalgeschichten zu schreiben, die allesamt sofort zu Bestsellern wurden, "Die Häupter meiner Lieben" wurde mit dem Glauser-Preis ausgezeichnet und, wie andere ihrer Romane, auch erfolgreich verfilmt. Im September 2000 kam "Kalt ist der Abendhauch" in die Kinos.

Auszug

In der Schule hatte ich zwei altjüngferliche Lehrerinnen, die behaupteten, ihre Verlobten seien im Krieg gefallen. Wenn man wie ich nicht verheiratet, verwitwet, geschieden ist, keinen Lebensgefährten oder Freund hat - von Kindern ganz zu schweigen - und nicht mal mit kurzfristigen Männerbekanntschaften aufwarten kann, dann kriegt man heute wie damals einen abwertenden Spitznamen angehängt. Aber eine alte Jungfer wie meine Lehrerinnen bin ich nicht. Und es gibt auch Leute, die. meinen Status positiv sehen: Verheiratete Kolleginnen betrachten meine Unabhängigkeit, meine Reisen, meine berufliche Karriere oft mit Neid und dichten mir so manches romantische Urlaubserlebnis an, wozu ich vielsagend lächle.

Ich verdiene gut, ich halte mich gut. Mit meinen zweiundfünfzig Jahren sehe ich besser aus als in meiner Jugend. Mein Gott, wenn ich die Fotos von damals sehe! Gute zwanzig Pfund zuviel, eine unvorteilhafte Brille, diese plumpen Schnürschuhe und der Bordürenrock. Ich war die Frau, mit der man angeblich Pferde stehlen kann und die schließlich selbst einem Pferd immer ähnlicher wurde. Warum hat mir damals keiner gesagt, daß es auch anders geht! Make-up habe ich verachtet, ohne dabei »natürlich« auszusehen. Ich war voller Komplexe. Heute bin ich schlank und gepflegt, meine Kleider, mein Parfum und erst recht meine Schuhe sind teuer. Hat es was gebracht?

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