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Der Hüter der Finsternis
 
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Der Hüter der Finsternis [Gebundene Ausgabe]

Anthony O'Neill , Marion Sohns
2.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 443 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe; Auflage: 1 (2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785715587
  • ISBN-13: 978-3785715581
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 13,2 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 576.047 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Anthony O'Neill
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Aus der Amazon.de-Redaktion

Edinburgh Ende des 19. Jahrhunderts: „In Stücke gerissen. Wie von einer Bestie.“ Kirchenrechtler Prof. Smeaton ist tot, weitere grauenerregende Morde geschehen, von „bestialischer Natur“, verübt mit „schier übermenschlicher Kraft“. Hat eine junge Frau, die neu in der Stadt ist, etwas damit zu tun? Verfügt sie über „die Macht des Teufels“?

Evelyn Todd lebte zwei Jahrzehnte zuvor in einem Waisenhaus, wo ein Mann sich als vermeintlicher Vater ausgibt: „Er winkte sie heran ... schloss die Tür hinter ihnen und zwanzig Jahre später waren die Strassen der Stadt rot von Blut." Die junge Frau ist für die ermittelnde Polizei von besonderem Interesse: sie träumt Details und Abläufe der Morde. Glauben indes mag ihr lange niemand. „Ich fürchte, in mir schlummert eine schreckliche Hölle“. Parallel zur Polizei ermittelt ein Professor für Logik und Metaphysik gemeinsam mit einem Friedhofswärter. In einem Kapitel die einen, im nächsten die anderen.

Es wird dem Leser leicht gemacht: schnell mausert sich der dicht, atmosphärisch und eng verwoben erzählte Roman zu einem bunten, Kaleidoskop artigen Film, in den man sofort eintaucht, schließt man zwischen den Kapiteln einmal die Augen. Die Erzählweise ist auffällig gleichmäßig und stetig, ohne Ausbrüche oder Exkurse, die vom Thema ablenken. Die sich steigernde Spannung resultiert aus der gradlinigen, aus zwei Perspektiven erzählten Geschichte. Wie zwei Flußarme, die irgendwann einmal in einen gemeinsamen Strom münden, laufen die Ermittlungen dem Höhepunkt, der Auflösung, dem Ende entgegen. Durchatmen. Es ist vorbei.

Der junge Anthony O’Neill lebt in Australien, viel hat man bisher nicht von ihm gehört, mit diesem, seinem ersten Roman glückte ihm denn gleich eine beeindruckende Visitenkarte. Vieles hat er geschickt unter einen Hut gebracht, ganz verschiedene Ebenen als Gerüst gewählt: das Zeitkolorit des ausgehenden 19. Jahrhunderts, die sozialen, religiösen und philosophischen Strömungen und Umbrüche. So ist der historische Roman gleichzeitig ein Thriller, die Erzählung über Satan und Hexerei gleichzeitig ein Sitten-, Glaubens- und Gesellschaftsbild damaliger Zeit. „Sie haben sie ihrer Persönlichkeit beraubt und ihr Bewußtsein auf grauenhafte Weise verstümmelt." Freud hätte seine Freude an dem Roman gehabt! --Barbara Wegmann

Pressestimmen

Bei der Lektüre dieses Romans sollten Sie unbedingt die Tür abschließen. (The Times)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Edinburgh, Ende des 19. Jahrhunderts: Grausame Morde reißen die schottische Stadt aus ihrer Ruhe. Der ruhmsüchtige Polizist Groves konzentriert seine Ermittlungen schon bald auf Evelyn Todd, die von jeder der Taten geträumt haben will. Es stellt sich heraus, dass die junge Frau in einem Waisenhaus der Stadt aufgewachsen ist und einst ein unglaubliches Verbrechen an ihr begangen wurde. Auch Professor McKnight und sein Freund Canavan fühlen sich fast zwanghaft hingezogen, die Verbrechen aufzuklären und folgen dazu Evelyns Spuren. Ihnen wird bald klar, dass sie mit dem personifizierten Bösen selbst konfrontiert sind, das in der Stadt umgeht ...
Autor Anthony O'Neill bietet einen mysteriösen Thriller in der Tradition des Gothic-Horror. Mit seinen unfreiwilligen Detektiven, dem Philosophiedozenten McKnight und dem belesenen Friedhofswärter Canavan, hat er originelle Romanhelden geschaffen. Allerdings hätte O'Neill sein Spiel um Phantasie und Realität etwas dezenter führen sollen. Einige Zuspitzungen sind unnötig, schaden seinem Buch sogar. Mit solchen Beschränkungen hätte vor allem ein deutlich stimmigeres und wirkungsvolleres Finale gelingen können. Trotzdem eine Leseempfehlung.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Wombatsbooks TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Hatte mich schon kurz nach Erscheinen durch das australische Original "The Lamplighter" gequält. "Der Hüter der Finsternis!/ "The Lamplighter" hörte sich auf dem Klappentext sehr vielversprechend und so ganz nach meinem Geschmack an, nämlich nach einem spannenden Krimi mit dickensischen Einflüssen, der im 19 Jahrhundert angesiedelt ist. Letztendlich fand ich mich nicht unterhalten von glaubwürdigen Charakteren und einem spannenden Plot, sondern angeödet von metaphysischen, religiösen und philosophischen Gewäsch.

Wie alle Rezensionen ist diese sehr subjektiv. Aber ich fand "Der Hüter der Finsternis"/ "The Lamplighter" nun einmal einfach nur nervtötend langweilig, weil ich mich aufgrund des Klappentextes (und auch aufgrund des Covers, das im Original dem Deutschen übrigens sehr ähnlich ist) auf packende Unterhaltung gefreut hatte. Metaphysik und Philosophie sind nun einmal nicht mein Ding, wenn ich mich spannend - entspannend unterhalten wissen möchte;-(. Nebenbei bemerkt ist "Der Hüter der Finsternis"/ "The Lamplighter" nicht O'Neills Debut, sondern bereits sein zweiter Roman. Sein Debut "Scheherazade" erschien 2001, "The Lamplighter" hingegen 2003.

Fazit: Ich kann mich leider weder der Amazon-Redaktion noch Literature.de anschliessen und "Der Hüter der Finsternis"/ "The Lamplighter" nicht weiterempfehlen, denn für mich war es kein "kaleidoskopartiger Film", in den ich sofort eingetaucht bin, sondern ein Exkurs, den ich mir hätte sparen sollen. Lohnt sich m.E. auch nicht als preisgünstiges Restexemplar :-(.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von bspn15
Format:Gebundene Ausgabe
ein buch nach cover und titel zu kaufen, kann ganz schön "in die hose gehen" - "der hüter der finsternis" ist ein beispiel hierfür. aus der story hätte man sicherlich einiges machen können, leider ist dem autor der rote faden vollkommen aus den händen geglitten. ein bißchen historie, dunkle und "geheimnisvolle orte", eine prise mystik und übersinnliches, dazu eine verschwurbelte freundschaft zwischen zwei männern, die ungleich sein sollen und dennoch "befreundet" sind - das alles etwas arg unstrukturiert durchgemischt, und fertig ist ein schlechter roman! von stringenz, von charakteren, von spannung ist leider wenig bis gar nichts zu merken.
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Schade um die Zeit
Nach einem vielversprechenden Klappentext und einem recht passablen Anfang verfiel der Autor zunehmend in wirres und seichtes Geseiere. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Mai 2009 von Maikel
Unausgegorene Mischung aus Krimi und Phantastik
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Veröffentlicht am 8. Dezember 2006 von Christian Laubert
Hatte mir etwas *völlig* anderes erhofft :-(
Hatte mich schon kurz nach Erscheinen durch das australische Original "The Lamplighter" gequält. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. September 2006 von Wombatsbooks
nicht empfehlenswert
Als historischer Roman noch einen Stern wert, als Krimi null und als Fantasyroman minus einen.

Langweilig geschrieben, obwohl aus der Idee was zu machen gewesen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. August 2006 von M. Sommer
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Zugegeben, ich bin etwas enttäuscht und ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich mich von Einband und Titel verleiten ließ, dieses Buch zu kaufen. Lesen Sie weiter...
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