Georg von Beeke und seine Kompanie geraten gegen Ende des Zweiten Weltkrieges in amerikanische Kriegsgefangenschaft. Eingesperrt in ein Lager am Rhein erleben sie die Hölle auf Erden: Die Gefangenen leben in Matsch, zu Hunderten eingepfercht und der Witterung schutzlos ausgeliefert. Fluchtversuche enden in der Regel tödlich. In der Gemeinschaft finden Georg und seine Kameraden immer wieder die Kraft, ihr Schicksal zu ertragen. Als ihm nach Hitlers Selbstmord die Flucht gelingt, macht er sich auf den Weg zu seiner Familie. Im zerstörten Deutschland begegnen Georg verschiedene Menschen, deren Schicksale von den chaotischen Zuständen der Nachkriegszeit bestimmt werden. In seinem Erstlingsroman schildert Bordscheck authentisch und ergreifend die Zustände im Lager. Außerdem werden dem Leser tiefe Einblicke in die Gedankenwelt der Gefangenen gewährt.

