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Der Gotteswahn [Taschenbuch]

Richard Dawkins , Sebastian Vogel
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (363 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

11. September 2008
»Religion ist irrational, fortschrittsfeindlich und zerstörerisch.« Richard Dawkins, einer der einflussreichsten Intellektuellen der Gegenwart, zeigt, warum der Glaube an Gott einer vernünftigen Betrachtung nicht standhalten kann. Ein wichtiges Buch, das zu einem brennend aktuellen Thema eindeutig und überzeugend Position bezieht – brillant und bei aller Schärfe humorvoll. Entdecken Sie auch das Hörbuch zu diesem Titel!

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Der Gotteswahn + Die Schöpfungslüge: Warum Darwin recht hat + Der Herr ist kein Hirte: Wie Religion die Welt vergiftet
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Produktinformation

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Mehr über den Autor

In Nairobi, der Hauptstadt Kenias, wurde Richard Dawkins 1941 geboren. Er studierte Biologie in Oxford und wurde anschließend am dortigen New College Dozent für Zoologie. Schon bald übernahm er den Lehrstuhl für "Öffentliches Verständnis von Wissenschaft", den er bis 2008 innehatte. Durch sein Buch "Das egoistische Gen" wurde Richard Dawkins weit über wissenschaftliche Kreise hinaus bekannt; das Buch gilt als eines der zentralen Werke der Evolutionsbiologie. Dawkins ist erklärter Atheist und vehementer Streiter für die Ideen der Aufklärung.

Produktbeschreibungen

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Zwei Dinge vorweg: Einen tatsächlichen Gottesbeweis zu führen, an dem keine berechtigten Zweifel mehr angebracht wären, ist bislang niemandem gelungen. Das Umgekehrte freilich gilt gleichermaßen! Auch ein Beweis für die Nichtexistenz Gottes konnte bisher nicht erbracht werden. Und es steht auch nicht zu erwarten, dass sich daran in absehbarer Zeit etwas ändern könnte. Auch wenn er selbst felsenfest vom Gegenteil überzeugt sein mag, und wenn noch so viele ihm folgen mögen: Auch Richard Dawkins ist dies mit Der Gotteswahn nicht gelungen. Das freilich ist auch kein Wunder, weil eine endgültige Antwort auf diese, die gesamte Menschheitsgeschichte durchziehende Streitfrage nun einmal schlechterdings unmöglich ist.

Soweit, so gut. Aber bedeutet dies, dass man sich die Lektüre dieses mit großem Furor verfassten Werkes sparen sollte? Mitnichten! Denn vieles von dem, was der Evolutionsbiologe Dawkins gegen die Religionen vorbringt -- denn nur gegen diese und nicht etwa gegen den nach seiner festen Überzeugung gar nicht existierenden Gott kann seine Kampfschrift ja gerichtet sein -- lohnt es, dass man sich damit ebenso unvoreingenommen wie kritisch auseinandersetzt. Auch wenn man die Schlussfolgerungen des Autors nicht teilen mag, so bietet Der Gotteswahn doch einen, wenn auch sehr subjektiven Überblick der Genese der „Gotteshypothese“, der gängigen Argumente für und wider die Existenz Gottes sowie der Wurzeln von Moral und Religion. Auch Dawkins Entwicklung seiner Hypothese, dass Religiosität nichts weiter als der Ausdruck einer -- was freilich zu denken geben sollte, mehr als massenhaft vorkommenden und ergo wohl anthropologisch einigermaßen konstanten -- psychischen Dysfunktion sei, lohnt nachvollzogen zu werden (und sei es auch nur, um sie für sich zu widerlegen). Über die Existenz oder Nichtexistenz Gottes freilich ist damit immer noch nichts Abschließendes gesagt. Aber das war ja auch nicht zu erwarten.

Dawkins hat seinem Buch ein Zitat des 2001 verstorbenen Schriftstellers Douglas Adams vorangestellt, dem das Buch gewidmet ist: „Genügt es nicht zu sehen, dass ein Garten schön ist, ohne dass man auch noch glauben müsste, dass Feen darin wohnen?“ Gewiss, so wollen wir meinen, das würde genügen. Aber wenn nun doch tatsächlich auch Feen darin wohnten? Wäre das wirklich so schlimm? Solange wir uns nicht um sie schlügen, wäre das doch eine feine Sache! Und wenn wir uns doch um sie schlügen, dann wären die Feen doch immer noch da?! Und so ist es am Ende doch wie immer: der Vorhang zu und alle Fragen offen. --Andreas Vierecke -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Pressestimmen

nserer Zeit seine Thesen über die Religion versammelt.« Steven Pinker "Kreationisten und Gottesgläubige halten Richard Dawkins zu Recht für ihren Erzfeind. In 'Der Gotteswahn' zeigt er, was für ein beeindruckender Gegner er ist. Das Buch ist mutig und inspirierend." (The Guardian)

"Der Gotteswahn ist ein gutes und wichtiges Buch, denn Dawkins setzt seinen scharfen Verstand gegen eine lähmende political correctness ein, die einen Dialog über Religion, intellektuelle Verantwortung und Politik verhindert." (San Francisco Chronicle)

"Endlich hat einer der besten Sachbuchautoren unserer Zeit seine Thesen über die Religion versammelt." (Steven Pinker)

"Es sind weniger die evolutionsbiologischen, sondern die in der Manier englischer Aufkärung vorgetragenen philosophischen und wissenschaftlichen Einwände, die erhellend sind." (3sat magazin/ Okt./Nov./Dez. 07)

"Der Evolutionsbiologe Richard Dawkins hat das aufregendste Buch des Jahres geschrieben: Ein Generalabrechnung mit der Religion." (WELT AM SONNTAG, 16.09.07)

"Darf man aber dann noch sagen, dass es an ein Wunder grenzt, dass so ein vernünftiges Buch ein Bestseller ist?" (DER TAGESSPIEGEL, 07.10.07) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
762 von 913 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Plädoyer für ethisches Verhalten ohne Gott 25. September 2007
Von Niklas Morgan TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Ein meines Erachtens wichtiger und aktueller Teil dieses Buches beschäftigt sich mit der Frage, ob es "ethisches Verhalten" ohne Gott geben kann. Hier wird in den Talkshow Diskussionen von den Vertretern des Christentums gerne Geschichtsfälschung betrieben, und die heutzutage von vielen akzeptierten "humanistischen Werte" mit "christlichen Werten" gleichgesetzt. Dawkins zeigt (wie Deschner, Schmidt-Salomon, Harris, Dennett und viele andere auch), dass dies Unfug ist, und dass im Gegenteil die meisten heute in der westlichen Welt geltenden Werte gegen teilweise massiven Widerstand der Kirchen implementiert werden mussten (Abschaffung der Sklaverei in den USA, Gleichheit von Mann und Frau, Religionsfreiheit, Trennung von Staat und Kirche etc.).

Besonders wichtig erscheint mir sein offenes Bekenntnis zum Atheismus, was eben nicht mit Beliebigkeit und "Ethik freiem Raum" gleich gesetzt werden darf. Er vergleicht die biblischen 10 Gebote hinsichtlich ihrer heutigen Relevanz, und kommt zu dem Schluss, dass die ersten 4 Gebote theologisches Quallenfett sind, und keinerlei Einfluss auf etwa ethisches" Verhalten haben, sondern eher der Eitelkeit des mosaischen Gottes dienen. Ferner entlarvt er zwei Gebote als Binsenwahrheiten (die eigenen Eltern ehren, keine Artgenossen töten), die selbst bei vielen Tieren gültig sind, und weist darauf hin, dass im 10. Gebot Frauen und Sklaven zum materiellen Besitz des Mannes gerechnet werden. So viel zu der Behauptung, nur die 10 Gebote wären eine zeitgemäße Richtschnur für ein ethisches Handeln!

Dann nennt er eine Reihe alternativer Gebote, die im wesentlichen auf humanistischen Idealen aufgebaut sind, und völlig ohne einen Gott auskommen.
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23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Always look on the bright side of life... 28. Juli 2013
Von T. Jannusch TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Ursprünglich bin ich mit der Haltung an das Buch gegangen, "know your enemy". Leider ist es ja so, dass man oft erst die negativen Meinungen mitbekommt. Doch - im Laufe der Seiten schmunzelte ich zuerst. Dann war es schon ein handfestes Grinsen. Gegen Ende hin kann ich nur sagen, dass ich schlichtweg begeistert bin!

Man muss einfach den Mut haben, dieses Buch "als Buch" zu sehen, als "gemachtes Werk". Und als solches ist es schlichtweg brillant. Der Autor hat eine völlig stringente Argumentation aufgebaut, die er, mit einem roten Erzählfaden versehen, von Kapitel zu Kapitel verfolgt. Sein Ton ist sicher ungewohnt locker angesichts des Themas, aber dafür umso eindringlicher. Seine Beispiele sind zahlreich, und aus vielen Wissensgebieten gewählt. Und - er vertritt seine Thesen mit Leidenschaft. Was will man mehr von einem Sachbuch, das es ja schließlich ist?

Dieses Buch hat mich viele Dinge gelehrt. Erstens, dass sich Skeptizismus letzten Endes immer auszahlt. Zweitens, dass man Menschen misstrauen sollte, die von sich behaupten, "die Wahrheit" gepachtet zu haben. Drittens, dass Wissenschaft angreifbar sein MUSS, um glaubwürdig zu bleiben. Viertens, dass "Atheist" nicht gleichbedeutend ist mit "zügel- und moralloser Hedonist". Und fünftens, dass man über ernste Inhalte mit Witz und Verve sprechen kann.

Wohlgemerkt, ich sage immer noch nicht, dass ich dem Autor in allen Punkten zustimme! Sein einziges Manko ist, dass er die guten Seiten, welche die Religion schließlich auch hat, gegen Ende zu kurz abhandelt. Die Rolle von Imagination, Trost und Halt definiert er meiner Ansicht nach ein wenig zu kurz - bzw. er sagt uns Lesern nicht, was denn nun bei ihm diesen Platz einnimmt.
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180 von 222 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von R. Funk
Format:Taschenbuch
Eigentlich wollte ich dieses Buch gar nicht lesen, denn erstens bin ich sowieso Atheist und bedarf keiner permanenten Bestätigung meiner Überzeugung und zweitens fehlt mir der missionarische Eifer, um alle Theisten, Deisten und Pantheisten dieser Welt von meiner Überzeugung zu überzeugen.

Dennoch halte ich dieses Buch für wichtig, um allen Zweiflern naturwissenschaftliche Denkanstöße zu geben. Die Naturwissenschaften lassen permanent Korrekturen am Weltbild zu, die sich auf neue Erkenntnisse und Belege gründen; die im Dogmatischen verhafteten Religionen dagegen nicht. Die Naturwissenschaften sind in der Lage, in die Geheimnisse des Universums einzudringen und sie - wenn vielleicht auch nie vollständig - zu entschlüsseln. Die Religion gründet sich nicht nur auf unser Unwissen, sondern ignoriert auch gesichertes Wissen (Beispiel Kreationismus), weshalb davon auszugehen ist, dass mit zunehmender Erkenntnis Gott nicht zwangsläufig kleiner wird.

Allen gläubigen Christen sei empfohlen, die Bibel mal von vorne bis hinten zu lesen und sich hinterher zu fragen, ob sie danach immer noch Christen sein wollen. Die Behauptung, dass sich menschliche Gefühle für Ethik und Moral aus der Religion ableiten sollen, lässt sich leicht ad absurdum führen. Man muss nur genau nachlesen. Unsägliche Beispiele liefern die fünf Bücher Moses, das Buch der Richter und die Gewaltphantasien der Offenbarung des Johannes. Wer das alles liest, braucht keine Killerspiele für seinen Computer mehr. Hardliner wie Bischof Mixa fühlen sich dennoch berufen, die christliche Moral über die der Atheisten zu stellen. Da kann man nur froh sein, dass es die Heilige Inquisition nicht mehr gibt.
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Die neuesten Kundenrezensionen
2.0 von 5 Sternen Atheismus als Ersatzreligion
Natürlich hat jeder das Recht, Atheist zu sein und auch entsprechend zu argumentieren.
Richard Dawkins arbeitet hier als Missionar des Atheismus und ist damit nicht... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Tagen von Dr. Wolfgang Muecke veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen ö
lksa kasj askj as asj asäopas äpjas sapo as kas jjas sa #o sa osa #osa sa pjdv kf sdäop
Vor 4 Tagen von Sabine veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Noch überflüssiger und sinnloser als die Religion, gegen die...
Es gibt nur eine Sache, die überflüssiger und sinnloser ist als diese oder jene Religion. Bücher, die nichts eigenes behaupten, sondern sich lediglich gegen die... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Tagen von ZustandsUntersucher veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Interessantes Buch!
Man kann schon fast sagen, dass Dawkins seine Ansichten "penibel" mit Beweisen und Quellen hinterlegt. Lesen Sie weiter...
Vor 26 Tagen von Florian Zipper veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Interessant und für meinen Geschmack wertfrei geschrieben und...
Obwohl ich ein bisschen die Befürchtung habe, dass solche Bücher bei vielen Menschen den Verfall der Moral weiter beschleunigen könnten, muss ich zugeben, dass das... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Karl-alfred Römer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Religion ist eine schlimme Geisteskrankheit
Ein sehr, sehr gutes Buch. Es ist wirklich erschütternd, wie viele vernunftbegabte Menschen an dümmliche Märchenfiguren (Gott, Allah, Jahwe) glauben. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Michl Yellnikoff veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Dieses Buch sollte es als Schulbuch geben!
Endlich mal ein Buch, welches den ganzen Jesus-Christus-Unsinn aufs Korn nimmt. Unsere Welt wäre besser dran ohne diesen religiösen Blödsinn.
Vor 3 Monaten von Teutone veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Interessant und sehr informativ
Das Buch sollte zur Pflichtlektüre in unseren Schulen werden, damit den Menschen die Augen geöffnet werden, wie sinnlos und leider auch gefährlich der blinde Glaube... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von olikauss veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Unterhaltsam geschrieben
Das Buch ist unterhaltsam geschrieben und beschreibt das Thema sehr ausführlich und alle Fakten sind mit Nachweisen belegt. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Käufer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wichtiges Buch
Eins vorweg ,man kann das Buch nicht mal so nebenbei lesen ,man mus sich intensiv damit befassen ,was auch gut so ist.. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Maria veröffentlicht
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