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Der Gott von Bombay: Roman Gebundene Ausgabe – September 2006


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 796 Seiten
  • Verlag: Aufbau Verlag; Auflage: 1., Aufl. (September 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3351030916
  • ISBN-13: 978-3351030919
  • Originaltitel: Sacred Games
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,8 x 5,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 518.269 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Vikram Chandra wurde 1961 in Neu-Delhi geboren. Er studierte in den USA an verschiedenen Universitäten. Chandra ist Buch- und Filmautor. Er lebt in Mumbai und in Berkeley, wo er an der University of California Creative Writing unterrichtet.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Silke Schröder, hallo-buch.de am 21. November 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Vikram Chandra erzählt in seinem Roman zwei Lebensgeschichten. Die eine ist die des Polizisten Sartaj Singh, der seine tägliche Polizeiarbeit in einer weitgehend korrupten Gesellschaft verrichtet. Alle bereichern sich, und auch Singh bildet dabei keine Ausnahme – dass er keine größeren Summen an sich nimmt, unterscheidet ihn schon von seinen Kollegen. Parallel dazu erzählt der Autor den Aufstieg des Gangsterbosses Ganesh Gaitode, der sich die Unzulänglichkeiten des indischen Systems skrupellos zu nutze macht: innerhalb von wenigen Jahren baut er eine riesige Organisation auf, die mit Schutzgeldern, Waffen- und Drogenhandel viel Geld und Macht gewinnt.

Chandra gelingt es in seinem spannenden Roman, die extrem gegensätzlichen gesellschaftlichen Verhältnisse Indiens zu beleuchten: hier Armut, dort schillernder Reichtum, hier modernes High-Tech-Business, dort strenge Kasten-Schranken und Reste britischen Kolonialgehabes. Immer wieder geht er dabei auch auf den pakistanisch-indischen Konflikt ein, der vom Religionskampf zwischen Hindus und Moslems überlagert wird und die Region bereits mehrfach an den Rand eines Krieges führte – obwohl die Menschen untereinander oft gar keine Probleme miteinander zu haben scheinen. Ein spannender Krimi, nicht nur für Interessierte der schillernden Metropole auf dem indischen Subkontinent. Fortsetzung folgt.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Stefan Erlemann HALL OF FAME REZENSENTTOP 100 REZENSENT am 15. November 2009
Format: Gebundene Ausgabe
Sartaj Singh und sein Gehilfe Katekar ermitteln in einem Mord in einem Viertel der Bangladeshi, als sie einen Tipp bekommen. Der gefürchtete Anführer der mächtigen G-Gang in Bombay, Ganesh Gaitonde, ist in der Stadt und allein in seinem zu einem Bunker umgebauten Haus. Der Sikh Singh und Katekar umstellen das Haus und versuchen, Gaitonde zum Aufgeben zu bewegen. Doch der gefürchtete Gangsterboss gibt nicht auf, niemals. Er erzählt Singh in der glühenden Hitze des Tages stundenlang aus seinem Leben. Breitet vor dem geduldigen Polizisten seine Ursprünge, seine ersten Morde und seinen Weg an die absolute Macht aus. Er redet über die Sprechanlage des Hauses mit Singh wie mit einem alten Freund. Doch gegen Abend, als schwereres Räumgerät eintrifft und es nur noch Minuten dauern wird, bis die Polizisten die Festung Gaitondes niederreißt, endet die einmalige Karriere eines der mächtigsten Verbrecher Bombays. Er ergibt sich nicht, sondern erschießt sich.
Singh kann nicht verstehen, warum Ganesh nicht den Kampf aufgenommen hat und versucht mehr über diesen Mann und seinen Werdegang herauszufinden.
Zu seiner Überraschung tritt Anjali Mathur, eine Agentin des staatlichen Nachrichtendienstes, an ihn heran und beauftragt Sartaj mit weiteren Ermittlungen. Er soll herausfinden, wer die junge Frau war, die man ebenfalls erschossen in dem Haus Gaitondes gefunden hat und warum der Gangsterboss in die Stadt zurückgekehrt war. Höchste Geheimhaltung wird ihm auferlegt und nur ihr soll er Bericht erstatten.
Singh ahnt nicht, worauf er sich bei diesen Nachforschungen einlässt und wie gefährlich sein Wissen für einige der mächtigsten Hintermänner Bombays, ja des ganzen Staates zu sein scheint.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Friedemann Ohms am 5. Oktober 2008
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Die 800 Seiten sind grandios geschrieben. Bunte lebendige Figuren, schillernde Schauplätze wie sie nur Indien bieten kann. Der Roman spiegelt den Alltag der Millionenstadt Mumbai exzellent wider. Für alle, die schon mal dort gewesen sind oder nochmal hinwollen ist dieser Roman ein Muss. Allerdings musste ich mehrere Anläufe nehmen um mich durch das Geflecht der Handlung, der Nebenhandlungen und durch die vielen Personen durchzuarbeiten.
Die Vorfreude auf das Ende wird dadurch getrübt, dass dieses nochmal 400 Seiten in die Ferne rückt. Die Geschichte findet erst in "Bombay Paradise" ihr Finale.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Rumpelstilz am 9. Juli 2010
Format: Gebundene Ausgabe
... trifft auf dieses Buch aufs Wunderbarste zu. Ein ausladender Schmöker, fast 800 Seiten stark, eine epische Geschichte, exotisch, laut, schillernd bunt, chaotisch und anstrengend.... wie die Stadt Mumbai (Bombay), die in diesem Roman neben einigen zentralen menschlichen Figuren die Hauptrolle spielt.

"Der Gott von Bombay" hat mir einiges an Durchhaltevermögen abverlangt. Manchmal fast zuviel an Geschichten und Nebengeschichten, will das Buch richtiggehend erkämpft werden. Irgendwann aber hakte es bei mir richtig ein und liess mich nicht mehr los. Eigentlich erlebte ich das Buch so wie meinen eigenen, längeren Indienaufenthalt vor Jahrzehnten. Zuerst fragte ich mich: "Was mache ich eigentlich hier? Ich gehöre nicht hierher." Und dann wurde ich gepackt und hineingetaucht in eine fremde Welt, die mich fast nicht mehr loslassen wollte.

Das korrupte indische System, religiöser Wahn, Erpressung und Entführungen, Armut und Gewalt, eine klassische Detektivgeschichte, einen Gesellschaftsroman, der das Kastenwesen Indiens beschreibt, sämtliche Zutaten eines Bollywood-Movies (vom Kitsch abgesehen) - das alles verwebt Chandra zu einem grossartigen Epos.

Mit dem desillusionierten, melancholischen Sikh-Kommissar Sartaj Singh hat Chandra die internationale "Bande" der Verbrechensbekämpfer in der Literatur um eine originelle Figur bereichert. Sartaj Sing wird durch widrige Umstände genötigt, selber Bestechungsgelder anzunehmen und bei der Wahl der Mittel, sich Informationen zu verschaffen, schreckt auch er, wie seine Kollegen nicht vor Handgreiflichkeiten zurück. Trotzdem bleibt er, im Gegensatz zu vielen anderen, immer auch Mensch und versucht, seinen Werten und Moralvorstellungen treu zu bleiben.
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