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Der Golem Sondereinband – 1. August 1981


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Produktinformation

  • Sondereinband: 304 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch (1. August 1981)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548201407
  • ISBN-13: 978-3548201405
  • Größe und/oder Gewicht: 11,6 x 2,7 x 18,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (48 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 554.215 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Zusammen mit Hanns Heinz Ewers und Karl Hans Strobl bildete Gustav Meyrink zur Zeit der Weimarer Republik das berühmte "Dreigestirn" von Verfassern unheimlicher Fantastik in Deutschland, deren auflagenstarke Bücher man heute "Bestseller" nennen würde. Während Strobls Werk mittlerweile (zu Unrecht) weitgehend vergessen ist und Ewers' Kotau vor dem Nationalsozialismus seine Wiederentdeckung nach dem Zweiten Weltkrieg erschwert hat, erfreuen sich die Geschichten und Romane von Gustav Meyrink eines anhaltenden Interesses.

In Der Golem, einem Schlüsselroman des Expressionismus in Deutschland, träumt ein anonymer Erzähler von allerlei wunderlichen Ereignissen. Athanasius Pernath ist sein Name, er lebt als Gemmenschneider im jüdischen Getto von Prag und wird in zahlreiche Intrigen verwickelt und von Halluzinationen und Wahnvorstellungen heimgesucht. Durch ein Komplott des Trödlers Aaron Wasserturm gerät er unter Mordverdacht, muss ins Gefängnis, wo er dahinsiecht und alle Hoffnung aufgibt, bis er unerwartet entlassen wird und mit ansehen muss, wie das Getto abgerissen wird. Seine Freunde von einst sucht er vergebens, bis er schließlich abstürzt -- und erwacht, um festzustellen, dass er keine Stunde geschlafen hat. Doch können all seine Erlebnisse wirklich nur ein Traum gewesen sein? Pernaths Spurensuche liefert Indizien, die auf das Gegenteil schließen lassen.

Die Vorarbeiten zu Der Golem begann Gustav Meyrink (eigentlich: Meyer) bereits 1907, doch der Roman erschien erst 1913/14, zunächst in Fortsetzungen in der Zeitschrift "Die weißen Blätter", 1915 dann in Buchform. Obwohl der Titel auf die alte jüdische Legende vom aus Ton geschaffenen Menschen anspielt, hat der Roman selbst damit nur am Rande zu tun. Für Meyrink ist der Golem ein Symbol für den Geist des Prager Judengettos, das in seiner anthropomorphen Architektur detailliert und mit expressionistischer Sprachgewalt heraufbeschworen wird. Daneben zeigt das Buch eine Neigung zum Okkultismus, die in späteren Romanen Oberhand gewinnt -- was den Büchern nicht zum Vorteil gereicht. Der Golem ist bis heute Meyrinks bekanntester Roman geblieben -- verdientermaßen. Er erlebte seit seinem Ersterscheinen unzählige Neuausgaben und Auflagen. --Joachim Körber

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Der Golem
OA 1915 Form Roman Epoche Moderne
Der Golem von Gustav Meyrink zählt zu den wenigen Meisterwerken fantastischer Literatur in deutscher Sprache.
Inhalt: Ein namenloser Erzähler, zu Besuch in Prag, fällt in seinem Hotelzimmer nach der Lektüre eines Buchs über das Leben des Buddha Gotama in einen unruhigen Halbschlaf. Sein schwindendes Bewusstsein entlässt ihn in einen Traum, in dem er sich als der Gemmenschneider Athanasius Pernath im geheimnisvollen Labyrinth des Prager Gettos wiederfindet. In dessen gespenstischer Atmosphäre voller Liebe und Leidenschaften, Intrigen, Hass und Verbrechen, Angst und Grauen begegnet »Pernath« dem Golem, der als Doppelgänger des Menschen erscheint. Seine Begegnungen mit dem Golem gipfeln im Wunsch und in der Hoffnung, ein erlöstes, unsterbliches Ich zu erlangen. Als der Erzähler wieder erwacht, findet er einen verwechselten Hut mit dem Namen Athanasius Pernath. Bei seinen Nachforschungen entdeckt er weitere Spuren des Geträumten in der so genannten Wirklichkeit. Der Schluss, in dem der Erzähler sich selbst, d. h. seinem geträumten Ich als Doppelgänger begegnet, lässt ihn – und mit ihm die Leser – im Ungewissen über den Wirklichkeitscharakter des Erlebten.
Aufbau: Der Roman zehrt stofflich von den weit verbreiteten jüdischen Legenden um den Wunderrabbi Löw aus Prag, der eine Menschenfigur aus Lehm, den Golem, geschaffen und ihn zum Leben erweckt habe. Damit verbindet Meyrink religiöse und mystische Erlösungsmotive verschiedener Herkunft. Literarisch orientiert er sich an Romantikern wie E. T. A. R Hoffmann und Edgar Allan R Poe; man kann seinen Roman als Nachklang der Schauerromantik lesen, aber auch als Vorläufer der modernen Traum- und Angst-Literatur – mit Franz R Kafka und seinem deutsch-jüdischen Umkreis war Meyrink in Prag gut bekannt.
Die Struktur der Handlung ist zunächst antithetisch; der alltäglichen Weltsicht steht eine spirituell-fantastische gegenüber, die sich im Lauf des Geschehens immer stärker durchsetzt, so dass Figuren, Erzähler und letztlich auch der Leser sich schließlich in einer geschlossenen fantastischen Welt wiederfinden.
Wirkung: Der Golem wurde eines der Erfolgsbücher seiner Zeit. Dies liegt gewiss nicht nur an der effektvollen Kombination spektakulärer und rätselhafter Motive oder an der geschickten Balance zwischen »hoher« und »trivialer« Literatur. Unverkennbar war bei den Zeitgenossen von Meyrink, deren gesicherte Ordnung im Ersten Weltkrieg zusammenbrach, ein ausgeprägtes Bedürfnis nach Heilsbotschaften und Erlösungsversprechen aller Art vorhanden. Der Golem spiegelt insofern sowohl die Brüchigkeit der empirischen Welt wie die Sehnsucht nach einer alternativen Wirklichkeit. Die epochale Brisanz des Golem-Stoffs wurde wenige Zeit nach diesem Roman durch die Filmfassung von Paul Wegener (Der Golem wie er in die Welt kam, 1920) ebenso bekräftigt wie durch die Neuausgabe der zu Grunde liegenden jüdischen Legenden durch Chajim Bloch (Der Prager Golem, 1920). J. V.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

36 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Werner Fletcher am 15. Juni 2005
Format: Sondereinband
Ein Bestseller zu seiner Zeit, dann vom wetterwendischen Zeitgeist etwas in den Hintergrund gedrängt, aber immer wieder dem Sumpf des Vergessens entrissen durch ein neu aufflammendes Interesse an seiner tiefgreifenden Mystik sowie an seinem latenten Okkultismus, der in Meyrinks späteren Werken immer breiteren Raum einnehmen sollte. Wie die Titelfigur des Romans, der Golem, immer wieder durch die engen Gassen des alten Prager Judenviertels geistert, so erlebte und erlebt dieses Buch Auflage um Auflage. Und dies völlig zu recht, wie ich meine. Die atmosphärische Dichte des Romans fasziniert immer wieder; Magie, Mystik und Gnosis geben sich auf seinen Seiten ein befruchtendes Stelldichein. Meyrink beschwört den Geist einer zauberischen Romantik herauf, die den Leser seltsam anrührt.
Meyrinks Sprache vermag selbst toten Gegenständen auf wundersame Weise Leben einzuhauchen, angefangen vom Mond und den Steinen Anfang des ersten Kapitels bis hin zu den "mißfarbigen Häusern, die wie verdrossene alte Tiere im Regen nebeneinanderhockten."
Das vorherrschende Motiv im Golem ist das Bewußtsein der Einkerkerung des Menschen in eine Welt des Begrenzten, und sein Bestreben, diese Grenzen zu überschreiten; seiner eigenen Existenz sowie seiner Rolle in der wahrgenommenen wie auch in der unwahrgenommenen Welt neue Facetten abzugewinnen. So steht das alte Prager Judengetto auch für Meyrinks inneres Getto, dem er Zeit seines Lebens trachtete, zu entfliehen.
Mich hat dieses Buch immer wieder von Neuem fasziniert und ich möchte es denen empfehlen, die einen Hang zum Mystischen, Gespenstischen, zur dunklen Seite der Romantik haben und es dennoch nicht kennen sollten.
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 9. April 2001
Format: Hörkassette
Über die inhaltlichen, stilistischten und sprachlichen Qualitäten von Meyrinks Golem brauche ich mich hier nicht ausführlich zu äußern: Alles, was in den anderen Kritiken dazu geschrieben wurde, ist richtig. Dies ist eines der eindrucksvollsten Bücher, die ich je gelesen habe, und es hat mich nie mehr ganz losgelassen. Nicht weil mich Meyrinks Philosophien besonders beeindrucken würden (sie sind vielmehr zumindest da, wo er sie in die Breite tritt, die Schwachstellen seines Werkes), die Meyrink selbst zum Teil übrigens auch nur als Mittel zum Zweck betrachtete, um die Atmosphäre seiner Schriften zu schaffen. Diese intensive Atmosphäre ist es eben, die unvergeßlich bleibt und die er in keinem seiner späteren, teilweise auch eindrucksvollen Romane (die aber hier und da von seinen Weltanschauungen arg überfrachtet sind)nie mehr so dicht und fesselnd erreicht hat. Im Golem begegnet uns die Wirklichkeit des Traums.
Die Hörspielbearbeitung hält sich an den Wortlaut des Romans und auch an dessen Schwerpunktsetzung und Handlungsführung, wenngleich sie natürlich nicht so verschachtelt sein kann wie die Vorlage und auch manche Motive ganz weglassen muß. Der Roman ist kongenial ins fremde Medium übertragen worden, bis in die kleinsten Nebenrollen füllen die Sprecher ihre Charaktere hervorragend aus, gerade der Sprecher des Athanasius Pernath ist schlicht und ergreifend atemberaubend, und die stimmungsvolle Musik tut ihr übriges.
Ich bin mir nicht sicher, ob das Hörspiel für Leute, die den Roman nicht gelesen haben, in seiner Gänze nachvollziehbar ist, aber das fällt nicht weiter ins Gewicht, da der Hörerkreis wohl fast ausschließlich aus Lesern Meyrinks bestehen wird.
Diese Adaption ist ein Meisterwerk und wird der übermächtigen Vorlage mehr als gerecht.
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40 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 6. Februar 2001
Format: Sondereinband
Bitte entschuldigen sie, dass ich hier auf eine Nacherzählung des Buches verzichte, aber es würde überhaupt keinen Sinn ergeben (wenn sie eine Inhaltsangabe wünschen, so lesen sie bitte die anderen Reznsionen).Die Geschichte ist fesselnd, spannend und vieles mehr. Aber das Wichtigste ist, dass sie es vermag, etwas im Leser zu wecken. Nämlich die Sehnsucht, weiter zu forschen. Der wichtigsten Figur (Athanasius Pernath) wird vom sagenumwobenem Golem das Buch "Ibbur"(Seelenschwängerung)überreicht. Pernath nimmt es und liest darin,"seine Seele wird schwanger vom Geist des Lebens". Ich wage es, zu behaupten, dass Meyrink mit "Der Golem" selbst eine Art Buch Ibbur geschaffen hat. Ich habe viel über diesen außergewöhnlichen Autor und seine Werke gelesen, doch kein Rezensent und kein Literaturwissenschafter können die Bedeutung und den Sinn seiner Werke auch nur annähernd zufriedenstellend erklären. Meyrink vermischt in diesem Roman die jüdische, teilweise auch die ägyptische Mystik mit buddistischer Weisheit auf dem naturalistischen Nährboden des Prager Judenviertels des 19.Jahrhunderts. Für mich persönlich weist die "Vermischung" diser Religionen und Philosophoien auf den gnostischen Gedanken, dass alle Glaubensrichtungen den gleichen Anfang und das gleiche Ende haben. Ich halte auch das im Roman dargestellte Leben des Pernath für ein Beispiel des gnostischen Ideals aktiv an seinem Geist zu arbeiten und zu forschen.....
Oft scheint es, als würde der Autor dem Leser Fragen stellen, als gäbe er ihm Aufgaben auf, als wolle er seinen Geist prüfen...dieses Buch gibt Antworten auf viele Fragen, aber es läßt noch mehr offen.
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